14.12.2012 · Der Mercedes-Benz Citan füllt als Lieferwagen und Kombi eine klaffende Lücke im Van-Angebot der Marke. Die Raumverhältnisse sind gewaltig, aber darin erschöpfen sich die Charaktereigenschaften des Derivats schon.
Von Michael KirchbergerRichtlinien für Lesermeinungen
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Zumindest sagen das die Mitteilungen aus dem Huase Daimler. Es muss die
Abteilung Gehirnwäsche sein, die solche Verlautbarungen an
Mitarbeiter und die Öffentlichkeit richtet.
Schenken wir dem für einen Augenblick Glauben, so zeichnet sich ein
echter Mercedes zum Beispiel durch billiges Hartplastik und ein
schwammiges Fahrwerk aus.
Gut zu wissen.
Kangoo ist und bleibt eine Blechkiste...
....auch wenn Mercedes vorn seinen Stern draufpappt!
Für diesen Preis mir einen Kangoo verkaufen zu wollen ist schon dreist!
Mercedes ist immer noch ein gutes Auto
Ich fuhr schon einige Mercedes seit 1978, die waren alle ok. Und ist er wieder, der springt an bei jeder Kälte, läuft ruhig, könnte sparsamer sein. Wüsste nicht worüber man sich beklagen sollte. Jetzt Daimler als Schrott hinzustellen ist schon ein bisschen überzogen finde ich, das deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen. Allerdings als ich den Porsche Cayman das erste Mal sah...,wär auch eine feine Sache. Den Citan, warum nicht. Der hat sicher auch seine Abnehmer
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.12.2012 13:45 Uhrich kann nur für mich sprechen, weil ich hab schon einige Benz gefahren
Das muss jeder für sich selber entscheiden denk ich . Ich kann
sagen, Benz ist
immer noch ein tolles Auto. Es gibt eben Wägen in die würd ich
nicht einsteigen.
Ich fahr übrigens B-Klasse, und die sind in der Pannenstatistik
kaum auffällig.
Das ist für mich ein grosses Plus. Und wenn ich heute irgendwo
stehenbleiben sollte
dann mach ich mein Handschuhfach auf und wähl die Daimler Service
Nummer, die
kommen dann und holen es ab. Aber das wird nicht passieren
Das Problem ist nicht dass Mercedes keine "guten" Autos bauen würde, sondern
dass Anspruch und Wirklichkeit stellenweise etwas auseinanderfallen.
Mercedes als Hersteller und die breite Masse seiner Fahrer sehen
"Ihr" Auto als die Definition der Perfektion per se. Die alles
überstrahlende Perfektion der Sternfahrzeuge rechtfertigt
dafür jeden Preis und alles andere ist sowieso "nur" ein
Auto, aber eben kein "Benz".
Leider gab und gibt es Fahrzeugmodelle mit Stern, die diesen Anspruch
nicht erfüllen. Und die eben nicht so perfekt sind, dass sie jeden
Preis rechtfertigen. Die Fahrzeugqualität hatte definitiv in den
80er und 90er Jahren nachgelassen und ist erst in den letzten Jahren
wieder vorbildlich (bei PKWs). Und ich darf mir tatsächlich die
Frage gefallen lassen, warum man 22TEUR ausgeben soll, wenn man ein fast
komplett identisches Fahrzug für 15 TEUR bekommt. Die Qualität
eines aktuellen C-Klasse Modells mit einem Citaro vergleichen zu wollen
ist doch arg weit hergeholt. Nur einen Stern auf einen Renault zu kleben
ist definitiv keine 7TEUR wert.
»Lieber per Pedes als Mercedes«
Zeteuer, taugt nix, sieht nich aus. Wie fast alle Mercedessesse seit 15 Jahren.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.12.2012 17:54 UhrWie wärs mit Fiat?
Dann haben Sie noch keinen Merc gefahren. Oder einen schlecht gewarteten Gebrauchtwagen von einem Hinterhof Händler.
An alle Brainiac`s in diesem Forum
Ist euch schon aufgefallen, warum das Auto auf der Homepage von
Mercedes-Benz Personenwagen nicht zu finden ist? Nein?
Weil es sich hier bei um ein Fahrzeug der Mercedes NUTZFAHRZEUGSPARTE
handelt. Er wird bei Mercedes-Benz-Transporter verkauft und nicht bei
Mercedes-Benz-PKW. Dementsprechend ist er auch für den geraucht bei
Handwerker und Spediteuren ausgelegt und nicht für den normalen PKW
Kunden, für den er gar nicht konstruiert ist. Aber das scheint der
FAZ Redaktion auch nicht aufgefallen zu sein.
Jedem das Seine
Was die zweifelhafte Qualität angeht, kenne ich persönlich
Fuhrparkverwalter, die mittlerweile keine Sprinter mehr ordern, sondern
- Renault.
Gerade im Nutzfahrzeugsektor ist vor allem das Verhältnis von
Nutzen zu Gesamtpreis entscheidend - und der wird oft von den
Qualitäten der Werkstatt bestimmt und bestimmt nicht von
irgendwelchen "haptischen Softlacken" oder Chromleisten.
Als Beispiel im Pkw-Bereich kann man auch einmal auf die herrlich
blühenden C- und E-Klasse-Limousinen der Baujahre um 2000 schauen.
So viel Rost an allen möglichen und unmöglichen Stellen kennt
man sonst nur vom Alfasud.
Na und?
Der T5 von VW und der Vaiano sind eigentlich auch Nutzfahrzeuge - werder
aber viel privat gefahren.
So oder so bleibt doch das Problem, dass der Kangoo ein Wagen von
zweifelhafter Qualität ist den man ohne Stern für etwas mehr
als die Hälfte des Preises der MB Variante bekommen kann ..... da
strifft auch den Handwerker
Und sicher bekommt MB damit die Probleme der Renaultproduktion, nicht
umsonst sind die besten Fiats die, die von Suzuki gebaut werden .....
Die letzte einer langen Reihe von Fehlentscheidungen.
Seit den 1990 wird die einstige Traditionsmarke Mercedes vor allem durch
3 Dinge geprägt: Fehlentscheidungen, Fehlentscheidungen und Fehlentscheidungen.
Alle aufzuzählen ist unmöglich, also nur einige "Highlights":
Es fing unter Ezard Reuter an mit dem Zukauf von
Rüstungsunternehmen, die dann als Synergieeffekt eine S-Klasse
(Baureihe 140) hervorbrachten, die optisch auf dem Leopard II basierte.
Es ging dann weiter unter Schrempp mit der "Hochzeit im
Himmel", DaimlerChrysler.
Seinem Nachfolger Zetsche viel es natürlich schwer, diese
Geniestreiche zu überbieten. Also holte er sich einen alternden
F1-Piloten ins Haus, der mit seinen früheren Rennstall etliche Male
Weltmeister geworden war, mit Mercedes aber keinen einzigen Sieg landen
konnte.
Und nun das: man klebt einen Mercedes-Stern auf einen Renault Kangoo,
um auch noch den letzten Premium-Kunden zu vergraulen.
Einfach nur peinlich.
So wenig Leistung gibt es ja kaum noch für einen Kleinwagen.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.12.2012 13:46 Uhrdie Leistung ist ausreichend
Dafür ist die Versicherung und Steuer günstiger. Ich hab ein paar Jahre einen Pkw gefahren mit 75 PS und mir hat das gereicht. Schneller als 140 bin ich eh nie. Höchstens darunter
Leistung allein ist es nicht
Wichtiger als die Nennleistung ist das Drehmoment. Und davon hat der Motor nach eigenen Erfahrungen ausreichend, erheblich mehr als ein Benziner gleicher Leistung.
Mit dem Schweizer Taschenmesser wird aus dem Rhombus ein Stern?
Mac Gyver haben in den 80ern viele gerne gesehen. Daß man aus
einem alten Ölfaß und einem Schweizer Taschenmesser eine
Atombombe herstellen kann, hat ihm aber keiner wirklich geglaubt. Und
auch all seine anderen Geniestreiche waren wohl eher Hütchenspielertricks.
Daran scheint MB unmittelbar anschließen zu wollen. Wie sonst
käme man auf die Idee, daß der Kangoo-Fahrer zum Vaneo
aufsteigen würde oder ein MB-Fahrer absteigen könnte.
Keiner käme ernsthaft auf die Idee, ein vor 20 Jahren vom Markt
genommenes Modell wieder neu auflegen zu wollen. Im Fernsehen klappt das
vielleicht, aber nicht in den Showrooms von MB.
Komisch, BMW braucht keinen Transporter
Mercedes wäre gut beraten gewesen, die Portfoliolücke nicht
zulasten der kognitiven Dissonanz seiner S-und E-Klasse-Kunden zu
schließen. Mag sich die Markenverwässerung derzeit erst nur
auf den Citan 108 erstrecken, so fragt sich künftig jeder
Käufer eines anderen Modells, wieviel billige
Kompromißtechnik aus Renault und Dacia er da mit kauft.
Ich persönlich war nach 28 Jahren schwer enttäucht, als ich
die ausgebauten Lüftungskanäle der streikenden Klimanalage
meines Youngtimer-Porsches in den Händen hielt: "Made in Japan".
Alles richtig
Klar, Mercedes macht alles richtig! So richtig, dass die bizarre letzte
E-Klasse, da quasi unverkäuflich, nun schon nach der Hälfte
der durchschnittlichen Lebenserwartung für eine Milliarde (!)
renoviert wurde. So richtig macht Mercedes alles. Wenn es nicht so
traurig wäre, könnte man schon fast drüber lachen.
Kein Wunder dass diese "wir bauen die besten Autos der Welt"
Komiker langsam gar keiner mehr ernst nimmt. BMW ist das beste Beispiel,
die machen längst Ihre eigene globale Story und das wesentlich
erfolgreicher als die verstaubte "Möbel-Fabrik" in Untertürkheim.
Und auch für Audi hat sich der Blick nach Baden-Württemberg
mit der Übernahme von Porsche erledigt. Streng nach dem Motto: Man
orientiert sich nie am schlechteren!
Was BMW braucht
BMW braucht früher auch keinen Kombi, und keinen Diesel. Jetzt ist
sogar ein BMW-Minivan in der Entwicklung.
BMW macht fast alles richtig, Mercedes aber auch. Die Käufer
anderer Mercedes-Modelle stören sich ja auch nicht an den
Mercedes-LKWs oder den teilweise in Portugal produzierten Transportern.
Wenn Sie geglaubt hatten, ein Porsche (mit besonders geringer
Fertigungstiefe) bestünde nur aus deutschen Teilen, das war sicher
noch nicht mal vor 50 Jahren so. Umgekehrt sind in französischen
und japanischen Autos Teile von deutschen Zulieferern verbaut.
Ich habe 10 Jahre lang einen Kangoo 1,5 dCi gefahren. Der brauchte
durchweg 5,5 l/100 km (bei einem Hybrid würde man so einen
Verbrauch feiern). Nach 170.000 km verkauft, das Auto fährt jetzt
in Algerien, weil die blödsinnige deutsche Feinstaubverordnung
dafür sorgt, daß man mit älteren Autos nicht mehr in die
Städte darf (eine Verkaufshilfe für die Autoinduestrie). In
der Werkstatt war der fast neue VW Sharan, den ich mal als Firmenwagen
hatte, deutlich öfter.
Der Renault ist kein Mercedes, aber Preis-/Leistungsverhältnis sehr
gut. Das aktuelle Modell bekommt man mit dem mittelgroßen Diesel
(90 PS) und einiger Ausstattung zum Straßenpreis von ca. 15.000
Euro. Nur wenn der Citan mit ähnlichen Abschlägen zu haben ist
(niemand bezahlt Listenpreise), wäre er eine Alternative, sonst
lieber das Original.
Eine Schenkung von Mercedes wäre auch ok
Klar, wenn mir Mercedes einen schenkt ist er für mich die 1. Wahl. Da haben Sie vollkommen Recht
Dem, aufschlussreichen Bericht ist ja kaum was hinzuzufügen.
Der Kangoo gehört im Alter stets zu den allerschlechtesten
Fahrzeugen - für den Leasingkunden nicht so wichtg, aber trotzdem.
In Zukunft wird MB dann auch ein Modell mehr haben, dass ganz unten bei
TÜV und ADAC auftaucht
Der sogenannten Mercedes ist in der Liste schon teuerer als der Renault
- den Kangoo bekommt man aber immer etwa 30 Prozent billiger beim Händler.
Dann passt auch die Qualität - warum man dann aber fast doppelt
soviel für den aufgeklebten Stern zahlen soll -ist mir ein
Rätsel
Dann eher noch den Opel-KLon vom Fiat
Jedem das Seine
Bevor ich mit einem Kangaroo irgendwo vorfahre dann lieber mit dem Stern. Es grüsst Sie ein Benz Fahrer
da hat man seit den späten 90ern konsequent den guten Ruf mit
bescheidener bis miserabler Qualität ruiniert, und anstatt daraus
zu lernen (wie seit einigen Jahren wieder zu hoffen war), jetzt das.
Billigstes Plastik, ein Fahrwerk, das praktisch nur im Stand richtig
funktioniert, lächerliche Motorisierung und dann noch dieser
prollige Riesenstern im Kühlergrill.
Preisbewusste Kunden, und nur an solche richtet sich ja offenbar das
Angebot, werden in der Tat zum Kangoo oder gleich zu einem Dacia
greifen, MacGyver hin oder her.
Ich wusste gar nicht,
dass es hier auch Trolle gibt... :-)
Nein, liegt es nicht. Aber man muss reichlich markenverliebt sein, um
die Plastikwüsten in A-, C-, und M-Klassen in den späten 90er
Jahren übersehen zu haben. Das Gleiche gilt für die
katastrophale Zuverlässigkeit der letzten E-Klasse.
Und nein, den Stern an sich finde ich nicht prollig, es sei denn, er
wird mülleimerdeckelgroß auf einen Transporter geklebt. ;-)
Liegts am Geld ?
Kann ich nicht nachempfinden wo der Stern auf dem Kühlergrill prollig sein soll. Das wäre ja dann die Emily auf dem RR auch. An miserable Qualität meiner Mercs mit dem Stern kann ich mich auch nicht erinnern, die waren alle super. Aber ich fahre ja keine Autos 15 Jahre lang, von daher...! Und einmal sass ich in einem Dacia, da vergings mir. Motorleistung muss bezahlt werden. Was will man denn mit 20 Tausend erwarten? Steigen Sie mal in einen neuen A und B Klasse, das ist Qualität pur. Da kann so ein BMW X1 nicht mit sorry, Aber das sind halt alles Autos über 30 T. Merc muss man sich leisten können.