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Fahrtbericht Toyota Prius plug-in Das Kabel und die Kälte

 ·  Dem Hybrid-Auto gehört die Zukunft. Das glaubt inzwischen auch die deutsche Industrie. Das Urgestein Toyota Prius gibt es jetzt auch mit Kabel.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (10)
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Franz-Georg Lauck

wieso dem Hybrid die Zukunft gehört ...

... weil er weniger verbraucht. Einen realistischen Überblick über den Verbrauch aller Fahrzeuge auf dem deutschen Markt - unabhängig von den Erfahrungen bleifuß-orientierter Motorjournalisten, die einen Prius mit 197 km/h über die Autobahn jagen - erhält man über www.spritmonitor.de. Der Durchschnittsverbrauch eines neuen Prius (ab Bj. 2010) beträgt danach 5,0l (3,71 - 6,42l) , der eines neuen BMW 3er Diesel beträgt 6,18l (4,26 - 8,88l) und der eines neuen Passat Diesel 6,38l (4,14 - 10,46l).

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.01.2013 17:35 Uhr
Nikolaus Neininger

"Fortschritt" im Automobilbau:

...und der meines 15 Jahre alten Citroen Diesel 6,6l (Größe exakt wie Passat Kombi, Durchschnitt über 100'000km)

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Wolfgang Kotowski

Tech. interessant aber sinnlos

Den Prius halte ich für einen techn. Leckerbissen was allerdings nichts über dessen

Sinnhaftigkeit aussagt.
1.Technik: Das Antriebskonzept wird lediglich als CVT Getriebe umschrieben.Es gibt hier
aber kein Schalt- oder Automatikgetriebe. Der Benzinmotor ist über ein Planetengetriebe mit einem Generator und den Vorderrädern verbunden. So kann die Leistung des Benziners zum Teil direkt zu den Antriebsrädern gelangen. Der Andere wird vom Generator aufgenommen und dem E-Motor zugeführt, der ebenfalls mit den Vorderrädern verbunden ist.
Die Batt. spielt hierbei (fast) keine Rolle. Diese Betriebsart hat nichts mit Hybrid zu tun und ist eher mit einer Dieselelekrtr. Lokomotive verwandt.
Lediglich zum kurzfristigen starken Beschleunigen kann die Batt. ca. 27kW Leistung beisteuern. Die 60kW des des E-Motors kommen also überwiegend vom Benziner.

2. Sinn: Nur für Technikfreaks, Ökoimponierer.Gut an ihm ist niedriger Luftwiderstand, schlecht sind Lenkung, Bremsen, Drehzahlverhalten usw.

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Jürgen Bucher
Jürgen Bucher (bucherj) - 14.01.2013 18:57 Uhr

Vergleich Prius - Ampera

interessant wäre ein Systemvergleich der beiden. Welches Konzept wird sich in Zukunft durchsetzen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.01.2013 19:23 Uhr
Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 14.01.2013 19:23 Uhr

Konzeptvergleich

Ich tippe darauf, daß sich keins von beiden Konzepten durchsetzen wird.

15 Jahre nach der Markteinführung verkaufen sich Hybridfahrzeuge nur dort gut, wo der Kauf kräftig subventioniert wird (und trotz der hohen Preise können die Hersteller froh sein, nicht drauflegen zu müssen).

Elektro, mit oder ohne "Range-Extender" ist sowieso jenseits von gut und böse (das kauft niemand von seinem eigenen Geld, höchstens als PR-Aktion).

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Jürgen Bucher
Jürgen Bucher (bucherj) - 14.01.2013 18:02 Uhr

Vergleich

interessant wäre der Vergleich mit dem Opel Ampera.
Während der Prius ein Verbrenner mit E-Motor ist, ist der Ampera ein E-Auto mit Hilfsmotor.
Welches Konzept hat welche Vor- und Nachteile, welches die größeren Zukunftschancen?

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Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 14.01.2013 13:53 Uhr

Dem Hybrid-Auto gehört n i c h t die Zukunft!

In der Regel sind diese Fahrzeuge in der Anschaffung zu teuer, die Ersparnis an Sprit ist zu gering. Hinzu kommen erhöhte Wartungs- und Reparaturkosten und der Akku hält auch nicht so lange, wie das Auto selbst und muss nach wenigen Jahren teuer ausgetauscht werden. Zu dem ist die Heizung ein Energiefresser, deren Hunger nur durch Zuschaltung des Óttomotors gestillt werden kann.
Warum sollte sich dann der Hybrid durchsetzen, weil es die Industrie so will???

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.01.2013 18:51 Uhr
Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 14.01.2013 18:51 Uhr

Einiges strittig

Ein anderer Anlasser als ein elektrischer ist mir nicht bekannt. Das Teil ist auch noch bei keinem meiner Autos (bis zu 500 tkm) kaputtgegangen.

Die Bremsenergie stärker mit der Lichtmaschine zu nutzen ist auch bei normalen Autos schon Stand der Technik.

Die Heizung ist bei den meisten Verbrennungsmotoren kein Energiefresser, weil die Abwärme des Motors genutzt werden kann (ohne zusätzlichen Energieaufwand).

Bei rein innerstädtischer Nutzung mit hoher Laufleistung mag sich ein Hybrid irgendwann amortisieren. Alle anderen kommen deutlich günstiger weg mit einem normalen Auto für 20.000 Euro. Die 15.000 Euro Preisunterschied zum Hybrid finanziert den möglichen Mehrverbrauch für sehr viele Kilometer.

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Paul Dender
Paul Dender (donut2k) - 14.01.2013 18:09 Uhr

Strittig.

Die Wartungskosten sind nicht zwingend höher, der Verschleiss unter Umständen sogar geringer, weil mechanische Verschleissteile wenn möglich durch elektrische Alternativen ersetzt wurden (z.B. Anlasser). Teile der Bremsanlage werden nicht so stark verschlissen wie bei herkömlichen Fahrzeugen, weil beim Bremsen erst die Generatoren einsetzen. Die Heizung ist immer ein Energiefresser - egal ob Benziner oder Hybrid. Die Batterien sind so konzipiert, dass sie die meisten Teile des Autos "überleben" - zumindest bei Toyota.
Es kommt einfach darauf an wie man gedenkt das Fahrzeug einzusetzen - bei vorrangiger Autobahnnutzung und Geschwindigkeiten über 100km/h ist ein Hybrid nur bedingt sinnvoll. Bei innerstädtischer Nutzung - oder im sonstigen Stop-and-Go Verkehr - ist ein Hybrid unschlagbar.

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Jürgen Bucher
Jürgen Bucher (bucherj) - 14.01.2013 18:03 Uhr

Heizung?

was hat Heizung mit dem Hybir zu tun?

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14.01.2013, 12:05 Uhr

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