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Fahrtbericht Mercedes-Benz Citan 108 CDI Viel Raum um wenig Charme

 ·  Der Mercedes-Benz Citan füllt als Lieferwagen und Kombi eine klaffende Lücke im Van-Angebot der Marke. Die Raumverhältnisse sind gewaltig, aber darin erschöpfen sich die Charaktereigenschaften des Derivats schon.

Artikel Bilder (1) Video (1) Lesermeinungen (25)
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harald krauss
harald krauss (wowman) - 18.12.2012 15:07 Uhr

Ein echter Mercedes

Zumindest sagen das die Mitteilungen aus dem Huase Daimler. Es muss die Abteilung Gehirnwäsche sein, die solche Verlautbarungen an Mitarbeiter und die Öffentlichkeit richtet.
Schenken wir dem für einen Augenblick Glauben, so zeichnet sich ein echter Mercedes zum Beispiel durch billiges Hartplastik und ein schwammiges Fahrwerk aus.

Gut zu wissen.

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klaus melzer
klaus melzer (dotschn) - 16.12.2012 13:21 Uhr

Kangoo ist und bleibt eine Blechkiste...

....auch wenn Mercedes vorn seinen Stern draufpappt!

Für diesen Preis mir einen Kangoo verkaufen zu wollen ist schon dreist!

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joachim tarasenko

Mercedes ist immer noch ein gutes Auto

Ich fuhr schon einige Mercedes seit 1978, die waren alle ok. Und ist er wieder, der springt an bei jeder Kälte, läuft ruhig, könnte sparsamer sein. Wüsste nicht worüber man sich beklagen sollte. Jetzt Daimler als Schrott hinzustellen ist schon ein bisschen überzogen finde ich, das deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen. Allerdings als ich den Porsche Cayman das erste Mal sah...,wär auch eine feine Sache. Den Citan, warum nicht. Der hat sicher auch seine Abnehmer

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.12.2012 13:45 Uhr
joachim tarasenko

ich kann nur für mich sprechen, weil ich hab schon einige Benz gefahren

Das muss jeder für sich selber entscheiden denk ich . Ich kann sagen, Benz ist
immer noch ein tolles Auto. Es gibt eben Wägen in die würd ich nicht einsteigen.
Ich fahr übrigens B-Klasse, und die sind in der Pannenstatistik kaum auffällig.
Das ist für mich ein grosses Plus. Und wenn ich heute irgendwo stehenbleiben sollte
dann mach ich mein Handschuhfach auf und wähl die Daimler Service Nummer, die
kommen dann und holen es ab. Aber das wird nicht passieren

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Lars Köhler
Lars Köhler (LK670) - 15.12.2012 10:56 Uhr

Das Problem ist nicht dass Mercedes keine "guten" Autos bauen würde, sondern

dass Anspruch und Wirklichkeit stellenweise etwas auseinanderfallen.

Mercedes als Hersteller und die breite Masse seiner Fahrer sehen "Ihr" Auto als die Definition der Perfektion per se. Die alles überstrahlende Perfektion der Sternfahrzeuge rechtfertigt dafür jeden Preis und alles andere ist sowieso "nur" ein Auto, aber eben kein "Benz".

Leider gab und gibt es Fahrzeugmodelle mit Stern, die diesen Anspruch nicht erfüllen. Und die eben nicht so perfekt sind, dass sie jeden Preis rechtfertigen. Die Fahrzeugqualität hatte definitiv in den 80er und 90er Jahren nachgelassen und ist erst in den letzten Jahren wieder vorbildlich (bei PKWs). Und ich darf mir tatsächlich die Frage gefallen lassen, warum man 22TEUR ausgeben soll, wenn man ein fast komplett identisches Fahrzug für 15 TEUR bekommt. Die Qualität eines aktuellen C-Klasse Modells mit einem Citaro vergleichen zu wollen ist doch arg weit hergeholt. Nur einen Stern auf einen Renault zu kleben ist definitiv keine 7TEUR wert.

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Karl S. Walter

»Lieber per Pedes als Mercedes«

Zeteuer, taugt nix, sieht nich aus. Wie fast alle Mercedessesse seit 15 Jahren.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.12.2012 17:54 Uhr
joachim tarasenko

Wie wärs mit Fiat?

Dann haben Sie noch keinen Merc gefahren. Oder einen schlecht gewarteten Gebrauchtwagen von einem Hinterhof Händler.

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Stefan Tappert

An alle Brainiac`s in diesem Forum

Ist euch schon aufgefallen, warum das Auto auf der Homepage von Mercedes-Benz Personenwagen nicht zu finden ist? Nein?

Weil es sich hier bei um ein Fahrzeug der Mercedes NUTZFAHRZEUGSPARTE handelt. Er wird bei Mercedes-Benz-Transporter verkauft und nicht bei Mercedes-Benz-PKW. Dementsprechend ist er auch für den geraucht bei Handwerker und Spediteuren ausgelegt und nicht für den normalen PKW Kunden, für den er gar nicht konstruiert ist. Aber das scheint der FAZ Redaktion auch nicht aufgefallen zu sein.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.12.2012 16:54 Uhr
Nikolaus Neininger

Jedem das Seine

Was die zweifelhafte Qualität angeht, kenne ich persönlich Fuhrparkverwalter, die mittlerweile keine Sprinter mehr ordern, sondern - Renault.
Gerade im Nutzfahrzeugsektor ist vor allem das Verhältnis von Nutzen zu Gesamtpreis entscheidend - und der wird oft von den Qualitäten der Werkstatt bestimmt und bestimmt nicht von irgendwelchen "haptischen Softlacken" oder Chromleisten.
Als Beispiel im Pkw-Bereich kann man auch einmal auf die herrlich blühenden C- und E-Klasse-Limousinen der Baujahre um 2000 schauen. So viel Rost an allen möglichen und unmöglichen Stellen kennt man sonst nur vom Alfasud.

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Stefan Kugl
Stefan Kugl (Kugll) - 16.12.2012 10:34 Uhr

Na und?

Der T5 von VW und der Vaiano sind eigentlich auch Nutzfahrzeuge - werder aber viel privat gefahren.

So oder so bleibt doch das Problem, dass der Kangoo ein Wagen von zweifelhafter Qualität ist den man ohne Stern für etwas mehr als die Hälfte des Preises der MB Variante bekommen kann ..... da strifft auch den Handwerker

Und sicher bekommt MB damit die Probleme der Renaultproduktion, nicht umsonst sind die besten Fiats die, die von Suzuki gebaut werden .....

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S. Schäfer
S. Schäfer (humhum) - 14.12.2012 14:51 Uhr

Die letzte einer langen Reihe von Fehlentscheidungen.

Seit den 1990 wird die einstige Traditionsmarke Mercedes vor allem durch 3 Dinge geprägt: Fehlentscheidungen, Fehlentscheidungen und Fehlentscheidungen.

Alle aufzuzählen ist unmöglich, also nur einige "Highlights":

Es fing unter Ezard Reuter an mit dem Zukauf von Rüstungsunternehmen, die dann als Synergieeffekt eine S-Klasse (Baureihe 140) hervorbrachten, die optisch auf dem Leopard II basierte.

Es ging dann weiter unter Schrempp mit der "Hochzeit im Himmel", DaimlerChrysler.

Seinem Nachfolger Zetsche viel es natürlich schwer, diese Geniestreiche zu überbieten. Also holte er sich einen alternden F1-Piloten ins Haus, der mit seinen früheren Rennstall etliche Male Weltmeister geworden war, mit Mercedes aber keinen einzigen Sieg landen konnte.

Und nun das: man klebt einen Mercedes-Stern auf einen Renault Kangoo, um auch noch den letzten Premium-Kunden zu vergraulen.

Einfach nur peinlich.

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Michael Meier
Michael Meier (never1) - 14.12.2012 13:55 Uhr

75 PS????

So wenig Leistung gibt es ja kaum noch für einen Kleinwagen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.12.2012 13:46 Uhr
joachim tarasenko

die Leistung ist ausreichend

Dafür ist die Versicherung und Steuer günstiger. Ich hab ein paar Jahre einen Pkw gefahren mit 75 PS und mir hat das gereicht. Schneller als 140 bin ich eh nie. Höchstens darunter

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 14.12.2012 14:50 Uhr

Leistung allein ist es nicht

Wichtiger als die Nennleistung ist das Drehmoment. Und davon hat der Motor nach eigenen Erfahrungen ausreichend, erheblich mehr als ein Benziner gleicher Leistung.

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Claus Behrens
Claus Behrens (chipin) - 14.12.2012 11:31 Uhr

Mit dem Schweizer Taschenmesser wird aus dem Rhombus ein Stern?

Mac Gyver haben in den 80ern viele gerne gesehen. Daß man aus einem alten Ölfaß und einem Schweizer Taschenmesser eine Atombombe herstellen kann, hat ihm aber keiner wirklich geglaubt. Und auch all seine anderen Geniestreiche waren wohl eher Hütchenspielertricks.
Daran scheint MB unmittelbar anschließen zu wollen. Wie sonst käme man auf die Idee, daß der Kangoo-Fahrer zum Vaneo aufsteigen würde oder ein MB-Fahrer absteigen könnte.
Keiner käme ernsthaft auf die Idee, ein vor 20 Jahren vom Markt genommenes Modell wieder neu auflegen zu wollen. Im Fernsehen klappt das vielleicht, aber nicht in den Showrooms von MB.

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Johann Maynard

Komisch, BMW braucht keinen Transporter

Mercedes wäre gut beraten gewesen, die Portfoliolücke nicht zulasten der kognitiven Dissonanz seiner S-und E-Klasse-Kunden zu schließen. Mag sich die Markenverwässerung derzeit erst nur auf den Citan 108 erstrecken, so fragt sich künftig jeder Käufer eines anderen Modells, wieviel billige Kompromißtechnik aus Renault und Dacia er da mit kauft.
Ich persönlich war nach 28 Jahren schwer enttäucht, als ich die ausgebauten Lüftungskanäle der streikenden Klimanalage meines Youngtimer-Porsches in den Händen hielt: "Made in Japan".

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.12.2012 19:54 Uhr
Michael Looman

Alles richtig

Klar, Mercedes macht alles richtig! So richtig, dass die bizarre letzte E-Klasse, da quasi unverkäuflich, nun schon nach der Hälfte der durchschnittlichen Lebenserwartung für eine Milliarde (!) renoviert wurde. So richtig macht Mercedes alles. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man schon fast drüber lachen.
Kein Wunder dass diese "wir bauen die besten Autos der Welt" Komiker langsam gar keiner mehr ernst nimmt. BMW ist das beste Beispiel, die machen längst Ihre eigene globale Story und das wesentlich erfolgreicher als die verstaubte "Möbel-Fabrik" in Untertürkheim.
Und auch für Audi hat sich der Blick nach Baden-Württemberg mit der Übernahme von Porsche erledigt. Streng nach dem Motto: Man orientiert sich nie am schlechteren!

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 14.12.2012 13:31 Uhr

Was BMW braucht

BMW braucht früher auch keinen Kombi, und keinen Diesel. Jetzt ist sogar ein BMW-Minivan in der Entwicklung.

BMW macht fast alles richtig, Mercedes aber auch. Die Käufer anderer Mercedes-Modelle stören sich ja auch nicht an den Mercedes-LKWs oder den teilweise in Portugal produzierten Transportern.

Wenn Sie geglaubt hatten, ein Porsche (mit besonders geringer Fertigungstiefe) bestünde nur aus deutschen Teilen, das war sicher noch nicht mal vor 50 Jahren so. Umgekehrt sind in französischen und japanischen Autos Teile von deutschen Zulieferern verbaut.

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 14.12.2012 10:59 Uhr

Lieber gleich den Kangoo

Ich habe 10 Jahre lang einen Kangoo 1,5 dCi gefahren. Der brauchte durchweg 5,5 l/100 km (bei einem Hybrid würde man so einen Verbrauch feiern). Nach 170.000 km verkauft, das Auto fährt jetzt in Algerien, weil die blödsinnige deutsche Feinstaubverordnung dafür sorgt, daß man mit älteren Autos nicht mehr in die Städte darf (eine Verkaufshilfe für die Autoinduestrie). In der Werkstatt war der fast neue VW Sharan, den ich mal als Firmenwagen hatte, deutlich öfter.

Der Renault ist kein Mercedes, aber Preis-/Leistungsverhältnis sehr gut. Das aktuelle Modell bekommt man mit dem mittelgroßen Diesel (90 PS) und einiger Ausstattung zum Straßenpreis von ca. 15.000 Euro. Nur wenn der Citan mit ähnlichen Abschlägen zu haben ist (niemand bezahlt Listenpreise), wäre er eine Alternative, sonst lieber das Original.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.12.2012 17:57 Uhr
joachim tarasenko

Eine Schenkung von Mercedes wäre auch ok

Klar, wenn mir Mercedes einen schenkt ist er für mich die 1. Wahl. Da haben Sie vollkommen Recht

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Stefan Kugl
Stefan Kugl (Kugll) - 14.12.2012 09:41 Uhr

Oh Gott

Dem, aufschlussreichen Bericht ist ja kaum was hinzuzufügen.
Der Kangoo gehört im Alter stets zu den allerschlechtesten Fahrzeugen - für den Leasingkunden nicht so wichtg, aber trotzdem. In Zukunft wird MB dann auch ein Modell mehr haben, dass ganz unten bei TÜV und ADAC auftaucht
Der sogenannten Mercedes ist in der Liste schon teuerer als der Renault - den Kangoo bekommt man aber immer etwa 30 Prozent billiger beim Händler.
Dann passt auch die Qualität - warum man dann aber fast doppelt soviel für den aufgeklebten Stern zahlen soll -ist mir ein Rätsel
Dann eher noch den Opel-KLon vom Fiat

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.12.2012 13:48 Uhr
joachim tarasenko

Jedem das Seine

Bevor ich mit einem Kangaroo irgendwo vorfahre dann lieber mit dem Stern. Es grüsst Sie ein Benz Fahrer

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Alexander Paulus

Ach Mercedes...

da hat man seit den späten 90ern konsequent den guten Ruf mit bescheidener bis miserabler Qualität ruiniert, und anstatt daraus zu lernen (wie seit einigen Jahren wieder zu hoffen war), jetzt das. Billigstes Plastik, ein Fahrwerk, das praktisch nur im Stand richtig funktioniert, lächerliche Motorisierung und dann noch dieser prollige Riesenstern im Kühlergrill.
Preisbewusste Kunden, und nur an solche richtet sich ja offenbar das Angebot, werden in der Tat zum Kangoo oder gleich zu einem Dacia greifen, MacGyver hin oder her.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.12.2012 18:41 Uhr
Alexander Paulus

Ich wusste gar nicht,

dass es hier auch Trolle gibt... :-)
Nein, liegt es nicht. Aber man muss reichlich markenverliebt sein, um die Plastikwüsten in A-, C-, und M-Klassen in den späten 90er Jahren übersehen zu haben. Das Gleiche gilt für die katastrophale Zuverlässigkeit der letzten E-Klasse.
Und nein, den Stern an sich finde ich nicht prollig, es sei denn, er wird mülleimerdeckelgroß auf einen Transporter geklebt. ;-)

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joachim tarasenko

Liegts am Geld ?

Kann ich nicht nachempfinden wo der Stern auf dem Kühlergrill prollig sein soll. Das wäre ja dann die Emily auf dem RR auch. An miserable Qualität meiner Mercs mit dem Stern kann ich mich auch nicht erinnern, die waren alle super. Aber ich fahre ja keine Autos 15 Jahre lang, von daher...! Und einmal sass ich in einem Dacia, da vergings mir. Motorleistung muss bezahlt werden. Was will man denn mit 20 Tausend erwarten? Steigen Sie mal in einen neuen A und B Klasse, das ist Qualität pur. Da kann so ein BMW X1 nicht mit sorry, Aber das sind halt alles Autos über 30 T. Merc muss man sich leisten können.

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14.12.2012, 08:00 Uhr

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