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Einstellung des Citroën C6 Letzter Gruß aus Paris

 ·  Frankreich verabschiedet sich aus der automobilen Oberklasse: Klammheimlich stellte Citroën im Dezember 2012 den C6 ein. Renault und Peugeot haben das Feld schon lange geräumt.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (25)
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Nikolaus Neininger

...und jetzt die erste Strophe...

Es schon etwas erschütternd, wie manche Kommentare vor überheblicher Deutschtümelei triefen.
Die wahrgenommene Qualität der "Premiums" wird sehr einfallsreich durch eigene Serviceflotten etc geschönt (daher kaum peinliche Auftritte in der Pannenstatistik) - Daimler hat zeitweise pro verkauftem Auto über 3000 Euro Rückstellungen für Nachbesserungen und Garantieschäden gerechnet und 10 Jahre alten Mercedes rosten mehr als viele andere Marken.
Mut zu neuen Ideen gibt es hierzulande eher seltener als in Frankreich, und wenn mal doch, sind es eher die Zulieferer, die die etwas wagen (zB Bosch - wobei die "leider" auch fürs böse Ausland arbeiten, siehe CommonRail).
Die Hydropneumatik wurde zeitweise von Benz in die S-Klasse eingebaut - natürlich hat man das eher für sich behalten. Audi hat klammheimlich Panhard-Alukarosserien studiert, bevor sie behauptet haben, sie hätten es erfunden.
Dafür klappt es mit dem Optimieren besser - und das ist in der Oberklasse halt mehr gefragt.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.01.2013 09:20 Uhr
Hans-Martin Fischer

Mythos Maybach

Maybach war früher eine exzellente Marke für Wenige! Ein Fehlgriff wurde die Marke in de Neuzeit dadurch, dass das neue Produkt überhaupt nicht zu dem passte, wofür die Marke einst stand. Stille Eleganz: "Distanz zur Masse". Da hatte der neue Maybach eher, mit Verlaub, "Neureichenflair". Dafür gibt es heute aber wiederum eine Reihe von Wagen, die das auf diesem Niveau noch greller rüberbringt.

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Stefan Kugl
Stefan Kugl (Kugll) - 21.01.2013 18:04 Uhr

Ach Deutschtümelei

Sehe ich hier nicht so. Deutsche Wagen sind schon sehr gut, decken aber sicher nicht alle Wünsche ab. Und der C6 litt immer daran, dass er nur ein Unikat in geringen Stückzahlen war. Das führt dann zu einer sehr überschaubaren Motorenpalette, zum Wegfall von Varianten. Stellen sie sich mal vorm man würde den A6 nur noch als Limo zu bauen. Hinzu kommt, dass etwa die Materialien im Innenraum beim Citroen nicht mit Audi und BMW mithalten können.

Und überhaupt tödlich ist die Marotte von Citroen sehr selbstbewusste Listenpreise auszugeben, die dann im Markt nie erzielt werden.

Und natürlich gibt es immer Leute, die eben nicht einen MB, BMW oder Audi haben wollen, doch die sind irgendwann von den Franzosen zu den Schweden abgewandert

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Nikolaus Neininger

Es lebe der Mythos!

Ich kenne persönlich Taxiunternehmer und Fuhrparkbetreiber, die keine Mercedes mehr kaufen und die haben mir einige unschöne Geschichten über "Premium" erzählt.
Gerade in der Oberklasse sind die Kaufgründe aber wohl eher anders als bei einem Taxifahrer oder Lehrer - und da haben die deutschen Hersteller ganz klar ein deutlich besseres Gespür als andere, von Fehlgriffen wie "Maybach" oder Phaeton einmal abgesehen. Dies zeigt aber auch, daß die tatsächliche Qualität des Autos dabei nur ein Element unter vielen ist, sonst hätte der Oberklasse-VW nicht mit den höchsten Wertverlust überhaupt.
Auf der anderen Seite kann ein "Premium"-Hersteller über sein Prestige auch Konzepte verkaufen, die bei anderen Herstellern als "no-go" gelten, wie zB ein Schrägheck: ein BMW "GT" oder "X6" ist zwar grotesk, verkauft sich aber.
Die Ersatzteilversorgung in 20 Jahren dürfte aber wohl die wenigsten der heutigen Oberklasse-Käufer interessieren. Wer weiß, was Scheichs und die Chinesen dann kaufen?

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 21.01.2013 12:29 Uhr

Deutschtümelei

Weltweit, sogar in Frankreich, gelten die gehobenen deutschen Autos als Maßstab, und werden in großen Zahlen gekauft.

Ein Hinweis: Fragen Sie mal ein paar Taxiunternehmer, warum die Mercedes kaufen und keinen Citroen oder ähnliche Lehrerautos. Genauso viele Langstrecken- und Vielfahrer.

Über den Lebenszyklus eines wirklich genutzten Autos sind zudem Dinge relevant wie Ersatzteilversorgung. Teile für 20 oder 30 Jahre alte Mercedes bekommt man problemlos, entweder von Mercedes zum fairen Preis, oder von Drittherstellern, oder als Gebrauchtteil, weil noch so viele von den Autos fahren.

Es ist nicht so, daß die Franzosen alles erfunden hätten. Doch selbst wenn es so wäre, entscheidend ist, eine Entwicklung in echte Vorteile für das Produkt umzusetzen.

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Hans-Martin Fischer

Automobile Oberklasse in Frankreich

Ganz oben war Citroen eigentlich nur, weil die wirklich luxuriösen französischen Marken schon lange den Weg allen Fleisches gegangen waren, Bugatti, Delahaye, Delage, Hotchkiss, Delaunay-Belleville (eher vor dem Krieg), Salmson, Talbot (ja, auch die haben vor ihrer peinlichen Wiederbelebung mal wirklich erstklassische Autos gebaut), vor dem Krieg wahrscheinlich auch noch Panhard (danach gingen die in die Kleinwagen- und Mittelklasse), nicht zu vergessen Facel Vega. Das waren schon eher die französichen Marken auf Augenhöhe mit den anderen europäischen Luxusmarken. Citroen hat dann in Ermangelung der Verblichenen die auch staatstragende Rolle des "Luxuswagens" übernommen, aber es blieb eine Marke der gehobenen Mittelklasse, so eindrucksvoll die selige DS auch war, insbesondere mit Sonderkarrosserien von Cahpron und anderen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.01.2013 17:43 Uhr
Uwe Kombrink
Uwe Kombrink (UHWK) - 22.01.2013 17:43 Uhr

Simca...

gehört auch zu den alten französischen Automarken. Erst an Chrysler, dann an Peugeot. Alles Geschichte. War ein guter Mittelklassewagen. Die Autos, mit denen man seinen Führerschein gemacht hat (1971) scheint man in guter Erinnerung zu halten; vielleicht in zu guter? Unfassbar, was man in 60 kurzen Lebensjahren schon an Automarken allein aus einem Land hat verglühen sehen.......ergo, vertrauen wir der Sozialen Marktwirtschaft.

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Karl Rotte

Espace und DS

Der Espace war von Matra konstruiert als Nachfolger des Rancho (war bei den ersten auch als Hersteller in den Papieren eingetragen).
Der DS hatte Citroen wg. Entwicklungskosten in den Ruin geführt. Der neue Eigentümer Michelin hat ihn dann auf den Markt gebracht. Der DS 21 bekam die schönsten Teile des Panhard 24 (Scheinwerfer!), der Spender wurde zum reinen Militärlieferanten. Nach dem Verkauf an Peugeot sollen die Rechnungsprüfer festgestellt haben, daß bei jedem einzelnen DS draufgezahlt worden war.

Aber Gasdruckfedern im Fahrwerk haben durchaus nicht ausgedient. Kleinwagen unter einer Tonne sind selten geworden. Wenn in der Oberklasse Akku und Ladegerät mitmüssen, rückt das Gesamtgewicht dem Kleinlaster nahe. Da spart man gerne ein paar Kilo Stahl. Nur die Verheiratung mit der Bremshydraulik will heute niemand mehr...

Die Werbung aber werde ich vermissen, feuchtes Baguette gegen Weißwurst mit Sprengsatz ;-)

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Andreas Ritter

Die können keine ordentlichen Autos bauen

ebenso wenig ordentliche Panzer

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.01.2013 21:28 Uhr
Christopher Wan

...

Wenn Sie glauben, Herr Ritter, die können keine ordentlichen Autos bauen - und ich gehe nun davon aus, dass Sie die Franzosen meinen - warum glauben Sie, kauft der Branchenprimus Mercedes-Benz den Renault Kangoo ein und verkauft ihn unter dem Stern als Citan?

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Kai Schraube

Das Problem war nur selten die Technik...

...es war die verfehlte Absatzpolitik, die zumindest in Deutschland kein Zielpublikum mehr kannte.

Es war eine Modellpolitik, die Wirtschaftlichkeit ausschloß und die Werkstätten völlig überforderte: ein Dutzend Modelle mit nur wenigen Gleichteilen bei noch nicht einmal 100.000 Zulassungen pro Jahr in Deutschland.

Seit den 70er Jahren ist Citroen nur noch Dünkel ("Oberklasse") statt Realität gewesen. Die TÜV-Statistiken beweisen es seit Jahrzehnten. Die Individualisten sind als Erste, zu den Schweden, abgewandert. Wer rechnen will / muß, kauft in Korea. Und wer komfortabel fahren will, kann dies mit deutschen Fahrzeugen längst genauso gut - nur zuverlässiger.

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Dirk  Lehmann

Ein an der Entwicklung des C6 beteiligter Bekannter....

.. aus der Zulieferindustrie, übrigens mit einer Französin verheiratet und absolut frankophil, hat mir damals erschüttert erzählt, daß diejenigen Entwickler, mit denen er seinen bereich abstimmen wollte und sollte, zwar selbstsicher und machttrunken anstatt klare Planungen zu machen nur davon davon herumphantasierten, daß "sie jetzt Mercedes , BMW und AUDI zeigen würden, daß sie denen erhebliche MArktanteile abnehmen" würden.
Er war geschockt, daß die leute NULL Konzept hatten. Er sagte mir, daß er noch nie mit solchen Stümpern zusammenarbeiten musste - damals, 2003, sagte er bereits voraus, daß sie damit brutalsten Schiffbruch erleiden werden.

Die Prognose stimmte.

Aber so ist es fast überall in Frankreich. NAch EADS kommt als wichtigster Wirtschaftsfaktor was?

Richtig, die Landwirtschaft. Und auch da hinken sie 20 Jahre der Entwicklung in Deutschland hinterher, wo das in Frankreich geradezu hemmungslose Giftspritzen zugunsten des Biomarktes längst an Gewicht verloren hat.

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Jan Frisch

Es ist wohl hauptsächlich...

der Besteuerung zu verdanken, dass deutsche Potenzprothesen derart häufig gekauft werden. Im Jahr 2011 hat der deutsche Steuerzahler die Fahrern dieser, zu ca. 80% als Dienstwagen zugelassener, Fahrzeuge mit üppigen 2,9 Milliarden Euro subventioniert. Der Porsche Cayenne ist eines der beliebtesten Dienstwagen überhaupt - weil dann der Steuerzahler die Unmengen an Kraftstoff bezahlt, bis zu 66l/100km!
Deutsche Autos sind nicht technisch um so vieles besser - sie werden einfach nur brutalst möglich subventioniert, was kein Wunder ist, wenn die Autobauer selbst die Politik machen dürfen, mit eigenen Mitarbeitern in den Ministerien.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.01.2013 21:01 Uhr
Jan Frisch

@ Herbert Sax

"Wissen Sie überhaupt, was eine Subvention ist?" Diese herablassende Frage, beantworte ich Ihnen ganz einfach einmal mit der erweiterten Definition von "Subvention" :
"Auch eine generelle Steuerbefreiung oder eine konkrete Steuerermäßigung durch einen Steuererlass erfüllen die Wesensmerkmale einer Subvention"
Für die Zukunft: Erst mal das eigene, nur vermeintlich unfehlbare, Wissen überprüfen, bevor die Oberlehrergene mit Ihnen durchgehen.
Ferner hat es überhaupt nichts mit "linksgrünem Neid" zu tun, wenn man es als vernunftbegabter Mensch in Frage stellt, ob der Steuerzahler die S-Klasse der deutschen Ackermänner mit ihrem Geld mitfinanzieren müssen. Statussymbole sind Privatvergnügen. Das hat nichts mit links oder grün zu tun, sondern mit einem sehr altmodischen Wort: Anstand. Wenn ich wie Ackermann 10 mio jährlich einstecken würde, dann würde ich mich schämen mein Auto nicht selbst zu bezahlen - aber Sie vermutlich nicht, oder?

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Dirk  Lehmann

Herr Frisch, ob Sie es glauben oder nicht...

auch in Frankreich können Sie große Luxuslimosinen als Selbständiger von der Steuer absetzen.

je größer und teurer, desto mehr können sie absetzen.
Übrigens fährt jeder, der es sich leisten kann, in Frankreich DEUTSCHE Autos.
Ausser natürlich dem frz. politischen Hochadel, die müssen halt notgedrungen mit Citroen oder Peugeot Vorlieb nehmen. Vermutlich werden gerade die sich aber jetzt auf das Ende der Ersatzteilgarantie bei Citroen freuen, die erste realistische Chance, endlich einen RICHTIGEN Oberklassewagen fahren zu dürfen, wie alle Kollegen anderswo auf der Welt...

Übrigens wird EADS von den Franzosen als "frz Unternehmen" angesehen.... Airbus wurde ja auch fst von zwei frz MAnagern in den Ruin getrieben. Sie erinnern sich noch an die Kabelprobleme beim A380?
Ein FRANZÖSISCHER Untersuchungsausschuss hat festgestellt, daß ursächlich da zwei frz (!) Topmanager um die Macht kämpften - um den Preis, daß ihr Unternehmen dabei Pleite geht - so etwas ist in Frankreich übrigens NORMAL

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Harald Sulzmann

Ihre Kommentar strotzt nur so von Vorurteilen und Unkenntnis

Leser Sax hat zu den steuerlichen Auswirkungen richtigerweise schon ausfuehrlich Stellung genommmen. Die ueblichen Verunglimpfungen (hier Potenzprothesen) zeigen nur, das man versucht mit flotten Spruechen Stimmung zu machen. Des Weiteren sind deutsche Oberklassen Autos in der Tat technisch und qualitativ um vieles besser. Schauen Sie sich mal die weltweiten Absatzzahlen an. Ich habe selbst auslaendische Oberklassenfahrzeuge von Lexus ueber Cadillac usw. gefahren und bin sehr gerne wieder auf deutsche Autos zurueckgekommen. Der technische Vorsprung ist evident.

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 20.01.2013 16:19 Uhr

Wissen sie überhaupt was eine Subvention ist?

Wohl nicht sonst würden sie hier keinen Unsinn schreiben. Eine Subvention ist eine geltwertige Leistung des Staates an ein Unternehmen oder eine Privatperson. Es fließt Geld von A nach B. Der von der Steuerlast absatzfähige Kostenanteil eines Firmenwagens ist keine Subvention denn der Unternehmer bekommt dafür kein Geld vom Staat sondern er zahlt nur weniger Steuern, die sich der Staat aber dann vom Dienstwagenfahrer über die Versteuerung des geldwertigen Vorteils wieder zurück holt (1% des Fahrzeug-Neuwertes pro Monat plus 0,04% pro km für die einfache Fahrstrecke Wohnung-Arbeitsplatz). Nach ihrer Definition wären Produkte die dem ermäßigten Steuersatz unterliegen wie Lebensmittel Bücher usw. auch eine Subvention. Aus ihrem Text kann ich nur linksgrünen Neid erkennen, gespickt mit der Verachtung der deutschen Autoindustrie und den vielen Arbeitsplätzen die damit verbunden sind. Ich gönne jedem ohne Neid das Auto das er sich leisten kann. Sie haben aber wohl ein Problem damit.

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 20.01.2013 13:13 Uhr

Das einzige Problem wird die französische Regierung haben

Bisher haben sie ihre Staatgäste und sich selbst vowiegend mit dieser Limousine in schwarz chauffiert, nach dem Motto, wir haben auch ein Luxusauto. Was ist aber in einigen Jahren wenn Ersatzteile knapp werden? Kauft man dann bei Audi, BMW oder Mercedes? Kaum vorstellbar denn das wäre für ein großes Industrieland mit viel Nationalstolz wie Frankreich eine Blamage. Die Briten haben wenigstens noch Rolls-Royce, Bentley und Jaguar, obwohl das Königshaus zumeist Mercedes fährt. Man könnte ja wieder Kutschen als Staatskarossen verwenden. Das wäre dann standesgemäß. Früher war hier sehr genau geregelt welchem Staatsgast wieviel Pferde zustanden. Diplomaten 2, Minister 4, Staatsoberhäupter 6 und Königen 8. Der Bürger könnte dann wieder sehr schnell durch Pferdezählen den Status des Staatsgastes erkennen, was bei einer abgedunkelten Limousine schwierig ist.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.01.2013 06:12 Uhr
Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 21.01.2013 06:12 Uhr

Herr Krach,

das ist mit sehr wohl bekannt, spielt aber in der britischen Öffentlichkeit keine Rolle. Die Briten sehen diese Autos als britische Autos auch wenn die Eigner längst aus dem Ausland kommen. Sehr viele Briten wissen das noch nicht mal.

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Holger Baade

Das "große Industrieland" Frankreich ist ein

Agrarstaat mit einigen industriellen Inseln, ohne jeden Unterbau durch einen nennenswerten Mittelstand. Nur: Damit kann man seine Großmacht-Allüren nicht finanzieren, folglich steht und fällt Frankreichs "Nationalstolz" mit den deutschen Allimentationszahlungen über den Brüsseller Agrarfonds.

Dafür darf man dann wohl in München, Stuttgart oder Ingolstadt erwarten, dass Hollande seine Staatsgäste angemessen mit Produkten aus diesen Städten durch Paris kutschieren lässt.

P.S.: Das beste an Frankreich ist der Käse.

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Closed via SSO

Rolls Royce, Bentley und Jaguar

"Kaum vorstellbar denn das wäre für ein großes Industrieland mit viel Nationalstolz wie Frankreich eine Blamage. Die Briten haben wenigstens noch Rolls-Royce, Bentley und Jaguar, obwohl das Königshaus zumeist Mercedes fährt."
---
Die Autosparte von Rolls Royce gehört seit dem Jahre 2000 dem BMW Konzern.
Die Automarke Bentley gehört seit 1998 dem VW Konzern.
Die Automobilmarke Jaguar gehört seit 2008 dem indischen Konzern Tata Motors, und davor gehörte sie seit 1989 dem Ford Konzern.

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marco weller

Pferde zählen braucht man nicht mehr

Auch heutzutage ist noch alles sehr genau geregelt: An der Zahl der Polizeimotorräder in der Eskorte lässt der Status des Eskortierten und zum Teil der Zweck des Besuchs erkennen. Maximal sind es 15 Motorräder bei Staatsbesuchen von Staatsoberhäuptern.

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Stefan Kugl
Stefan Kugl (Kugll) - 20.01.2013 12:32 Uhr

irgendwie war er doch wunderbar

Ich gebe es zu ich mochte den C6 - noch mehr hätte ich ihn als Kombi gemocht. Aber klar ist auch, dass er zum Listenpreis nicht mit den deutschen Modellen mithalten konnte

war aber angenehm anders - schade um ihn

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Thomas Kobler

Warum trauen wir...

...einem französischen Gepäckstück, englischen Schuhen oder einem italienischen Anzug weit höhere Oberklassigkeit zu als deutschen Produkten auf diesen Gebieten? Wenn es allerdings um Autos geht, ist jedem klar, die Franzosen kriegen Oberklasse nie richtig hin - wenngleich Vettel mit einem Renault im Heck dreimal Weltmeister in der höchsten automobilen Klasse wurde, und Ferrari Schumi zum Unsterblichen machte. Spielt uns da nur unser Gehirn und unser selektiver Nationalismus einen Streich oder ist da wirklich was dran, denn auch ich würde eine französische Oberklasse-Limousine nur in Betracht ziehen, wenn mir das Autohaus sonst ein paar Runden "Water-Boarding" verabreichen würde.

Wahrscheinlich liegts am Wertverlust, denn sonst führe man mit den bequemen und sogar serienmässig üppig ausgestatteten, französischen "Staatskarossen" gar nicht mal schlecht - im Gegenteil. Aber das würde der Kopf nie zugeben und das sogar weltweit und bei Höchstgeschwindigkeit 120. Verblüffend.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 20:08 Uhr
Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 20.01.2013 20:08 Uhr

Formel 1

Die Formel-1-Autos haben in der Regel überhaupt nichts mit den Herstellern zu tun, deren Namen die Teams tragen. Die Rennwagen und Motoren werden entwickelt und gebaut bei Spezialfirmen, meist in England. Der "Renault-Motor" in Vettels Heck hat niemals eine Renault-Produktion auch nur von weitem gesehen.

Eine Ausnahme ist Ferrari. Ferrari würden sich aber auch viele von uns in die Garage stellen, wenn es erschwinglich wäre.

Hier geht es aber um Oberklasse-Limusinen. Da gibt es nunmal wenige Hersteller, die sich ihren guten Ruf über Jahrzehnte erarbeitet haben. Die Käufer wollen solide Technik, keine anfälligen Spielereien (wieviele Flüche von Eignern und Mechanikern die hydropneumatische Federung über die Jahre wohl gehört hat?) und auch keine verspieltes Design.

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19.01.2013, 18:22 Uhr

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