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Citroën C3 Nicht mehr so knubbelig

29.10.2009 ·  Citroën bringt Ende Januar die zweite Generation des C3 auf den Markt. Mit einem Einstiegspreis von 12.700 Euro ist der Kleinwagen trotz verbesserter Ausstattung nicht teurer geworden. Das knubbelige Design seines Vorgängers hat er abgelegt.

Von Martina Göres
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Citroën bringt Ende Januar die zweite Generation des C3 auf den Markt. Mit einem Einstiegspreis von 12.700 Euro ist der Kleinwagen trotz verbesserter Ausstattung nicht teurer geworden. Das allzu knubbelige Design seines Vorgängers hat der immer noch rundliche, sympathisch gestylte Viertürer zugunsten einer etwas strafferen Linienführung abgelegt. Um acht Zentimeter auf eine Länge von 3,94 Meter gestreckt, bietet er jetzt deutlich mehr Platz. Dazu trägt auch das im unteren Bereich weit nach vorn gerückte Armaturenbrett bei, das die Beinfreiheit des Beifahrers erhöht. Klassenüblich ist das Raumangebot im Fond, während das Gepäckabteil mit 300 Liter Fassungsvermögen zu den geräumigsten im Wettbewerb zählt.

Viel Wert hat Citroën auf Verarbeitungsqualität und Qualitätsanmutung im freundlich gestalteten Innenraum gelegt, hier soll der neue C3 Maßstäbe setzen. Die recht weichen Sitze ohne ausreichenden Seitenhalt können das allerdings nicht. Außergewöhnliches Extra ist die 1,35 Meter hohe sogenannte Zenith-Windschutzscheibe, die über die Köpfe der Frontpassagiere bis weit ins Dach hineinreicht und für viel Licht und ein luftiges Raumgefühl sorgt. Beim C3 mit der höchsten Ausstattungsstufe Exclusive ist die Panorama-Frontscheibe mit Teil-Verdunkelungsrollo und integrierten Sonnenblenden serienmäßig und für die mittlere Linie Tendance gegen 400 Euro Aufpreis als Option erhältlich.

Trotz des Karosseriewachstums wurde der komfortable Fronttriebler nicht schwerer; allein die neue Hinterachse spart 13 Kilogramm Gewicht.

Der C3 ist ab Werk mit Front- und Seitenairbags sowie ESP zu haben

Vier Benziner stehen vom Start weg zur Wahl, zwei Diesel mit Rußpartikelfilter kommen wenige Wochen später hinzu. Alle Triebwerke erfüllen die Euro-5-Norm und sind mit Verbrauchswerten von vier bis sieben Liter Kraftstoff je 100 Kilometer recht genügsam. Über dem 1,1-Liter-Otto mit 44 kW (60 PS) rangiert der 1,4-Liter mit 54 kW (73 PS) zu Preisen von 13.250 Euro an. Neu sind die beiden in Kooperation mit BMW entwickelten Benziner mit 1,4 und 1,6 Liter Hubraum und 70 sowie 88 kW (95/120 PS), sie kosten 15.800 und 16.800 Euro. Die Basispreise für die 68 und 82 kW (92 und 112 PS) starken 1,6-Liter-Turbodiesel lauten 17.450 und 20 300 Euro. Vom kleineren Selbstzünder wird es auch eine äußerst sparsame Version mit verbesserter Aerodynamik und längerer Getriebeübersetzung geben, die sich durchschnittlich mit 3,8 Liter Kraftstoff je 100 Kilometer begnügt und nur 99 g CO2/km ausstößt (17.650 Euro). Mitte des Jahres sollen die Motoren mit einem Start-Stopp-System ausgestattet werden können.

Der C3 ist ab Werk mit Front- und Seitenairbags sowie ESP zu haben; Bordcomputer, elektrische Helfer für Außenspiegel und Fensterheber vorn sind bei den zwei kleinsten Benzinern ebenfalls serienmäßig. Alle übrigen Motoren sind bereits an die mittlere Ausstattung Tendance gekoppelt, die mit Kopfairbags, Klimaanlage, Lederlenkrad, Nebelscheinwerfer, Tempomat und CD-Radio mit MP3-Funktion aufwartet.

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