02.02.2013 · Da ist mehr als eine Metropolen-Mode mitten in der Fahrradwelt angekommen: Das Kettler Boston 11 ist ein modisches Rad, das sich gut im Alltag schlägt.
Von Hans-Heinrich PardeyRichtlinien für Lesermeinungen
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Das Rad ist wohl eher ein Lifestyle-Produkt als ein "Urban Bike". 16 kg sind einfach indiskutabel (und alltagsfeindlich), und der Preis von 1350 Euro ist für das Gebotene deutlich zu hoch. Da sollte der Radlkäufer doch eher ein Trekking- oder Crossbike nehmen. Und wer unbedingt 26" haben möchte, der baut sich halt Schutzbleche, Gepäckträger und Lichtanlage an ein MTB. Und ein Hardtail - gibts mit guter Ausstattung gibt´s bereits für ca. 1000 Euro, z.B. Bulls, Canyon, Rose - bietet da deutlich mehr fürs Geld.
Wendigkeit und Laufraddurchmesser....
....haben nix miteinander zu tun. Lenkkopfwinkel und Nachlauf, evtl
Gabelvorbiegung dafür schon!
Den Beweis kann ich jederzeit mit mit Rennrädern anbtreten.
Ganz abgesehen davon das das Kettler potthässlich ist.
Wie lang die LED am Gepäckträger funktionieren ist die Frage,
was kostet dann die Reparatur.
Oder muß gleich ein neuer Träger her?
Max. Rahmenhöhe 55cm, also nix für Großgewachsene!
Aber ich bekomme ja im März mein Patria, ohne solche Gimmicks. Halt
dauertauglich ohne Teile die erst 20.000km hergeschippert werden
müssen. Allerdings nicht für 1300€!
Hurra – aber was ist das Rad anderes als ein MTB-Hardtail mit
Straßenausrüstung?
Ich benutze schon immer ein 26er MTB in der Stadt. Die Handlichkeit des
Rades sind mir die Nachteile der kleineren Reifen wert. Vor den
verbauten Riesengummis würde ich eher abraten – der
Unterschied fällt schon bei jedem Schritt auf.
Ansonsten finde ich das Rad nicht zu teuer – wenn man auch
für 800 Euro etwas Ähnliches bekommt. Aber 16 Kg Gewicht finde
ich bei 1300 Euro indiskutabel.
Meiner Meinung nach sollte man 12 kg für 1000 Euro durchaus
hinbekommen.
Wenn man Wert auf sehr massiv ausgelegte Teile legt, kann das Kettler
okay sein. Aber auch bei 12 kg wäre man ja nicht im Bereich des
extremen Leichtbaus
Also nee 16 Kg – dass sollte man mal in den 4 Stock hochtragen, da
weiss man was man hat
@ J. Dono was für ein Quatsch
bei jeder Beschleunigung knallt das Gewicht, vorallem der Laufräder, der Ballonreifen (bewegte Masse) voll durch. Das hat weniger mit der Physis zu tun als mit Spaß (Fahrdynamik) beim Radfahren.
so sicher nicht
da haben sie mich falsch verstanden: eine 1 zu 1 Kopie geht sicher nicht
bzw die wäre dann genauso so schwer. Ich würde ein 26er halt
anders aufbauen. An den Ballonreifen hätte ich keine Freude -
Lichtanlage anders, leichte Schmutzfänger etc. ist dann
natürlich nicht das gleiche Rade.
Ich finde die Idee ein 26er als Citybike rauszubringen halt nicht so
sensationell - von Kalkhoff gibt es sowas seit Jahren, auch mir E-Motor.
Aber wie schon richtig bemerkt wurde: Man kann auch mit weit schwereren
Rädern glücklich werden.
@ Lutz von Peter: welches Modell/BJahr? Und wo haben sie es gekauft ?
Sie machen mich neugierig!
nicht zu vergessen:
In der Ebene bringt das geringe Gewicht nichts. Da kommt es auf Fahrtechnik und Physis an - und die -oh Schreck- kann man sich nicht kaufen oder auf den Rahmen drucken lassen. ;-)
ein...
... 12kg Rad in vergleichbarer Ausstattung: Ballonreifen, Schutzbleche,
Gepäckträger vollständige Lichtanlage + Nabendynamo und
Scheibenbremsen. Das würde ich schon gerne sehen, wie sie das
für 1000€ hinbekommen wollen.
Der Kettenspanner ist wirklich keine schöne Lösung.
Gewichtsbolzerei...
Ich fahre ein schweizerisches Armeefahrrad. Ein Gang, zwei Bremsen,
Schutzblech und Gepäckträger...alles dabei. Und wiegt 22kg.
Rollt perfekt, kein Klickern, kein Klappern, einfach nur lautloses
Dahingleiten, und das in einer bequemen Sitzposition. Perfekt von A nach
B zu kommen.
Low tech bringts.
Zunächst sollte man sich die Frage stellen, ob man 1300 Euro an
einen Laternenpfahl ketten möchte und welches Gewicht ein Schloss
mitbringen müsste, dass einem versichert, das Rad dort wiederzufinden.
Dann zur Technik: MTBs standen bis vor kurzem auf 26-Zöllern,
wegen der Wendigkeit im Gelände; nun stehen selbst MTBs mehr und
mehr auf "29ern", wegen Laufeigenschaften und v.a. Design.
Ein Stadtrad auf 26ern ist doch Quatsch! Und wozu braucht man so fette
Reifen? Mit den üblichen 700x35C fährt man sich fast nie
einen Platten in der Stadt.
Und wenn schon Scheibenbremsen, dann bitte ohne Quietschen! Ich zahle
doch nicht mehr für eine Bremse, die schwerer ist und schlechter
funktioniert als eine herkömmliche V-Brake!
Zu Kettenspanner bei Nabenschaltung braucht man wohl gar nicht sagen...
Selbst fahre ich ein Specialized Crosstrail für ca die Hälfte
Geld und ebenfalls mit Nabendynamo. Und für meinen Geschmack sieht
es um Klassen cooler aus.
ggf günstiger als ein gebrauchtes Schweizer Armeefahrrad :-)
Es gibt noch eine etwas günstigere Variante, u.a. ohne
Gepächträger <1000€.
Ich Danke für die Vorstellung eines preislich nicht nach oben
abdriftende Fahrzeugs das auch noch einen belastbaren Eindruck macht
(wenn man dem Äußeren glauben darf).
Die Idee das Rücklicht in den Gepäckträger zu bauen hat
sicher seine Vorteile, ich habe mich daran gewönt das sich dort
mein stabiles Bügelschloß befindet Das gab es einmal(oder
noch)von Abus in suboptimaler Ausführung (Das Schloß wird
nach hinten heraus gezogen)Es stört dann nicht im Rahmenbereich.
ggf gibt es eine Sonderserie: "Blackline" Die weißen
Komponenten in Schwarz, wahrscheinlich gegen Aufpreis wie im Automobilbau.
Wenn dann, dann das Moedell 93, wiegt 23 kg
für zB 2550 Fr bei Velo Zürich, ich bin wirklich nahe drann. Was mich abhält ist die nötige Probefahrt und die Ersatzteilversorgung inkl Kosten.
Armeerad 05 gibts ab...
...ca 750 Euro totalüberholt und frisch gespritzt, dazu Gepäcktraeger und Beleuchtung... keine Euro 900. Und sicher ein wesentlich haltbareres Fahrrad.
Für das Geld gibts deutlich bessere Räder. Was soll der Kettenspanner bei einer Nabenschaltung? Das geht ja wohl wirklich besser und erlaubt dann auch einen Chainglider ...
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.02.2013 10:12 Uhr@ J. Dono
was soll dieser Quatsch mit den Äpfel und Birnen. Ich wollte Ihnen nur mal zeigen, dass es auch elegantere Konzepte für Urban Bikes gibt als das von Kettler.
Über...
den Sinn und Unsinn von Gepäckträgern und Lichtanlagen kann
man viel und trefflich diskutieren, in der Regel kommt man aber selten
auf einen Konsens. Für mich gehört beides an ein Fahrrad.
Mit montierten Schutzblechen, Lichtanlage mit Nabendynamo und
Ballonreifen dürfte der Gewichtsunterschied zwischen Cube und
Kettler nur noch recht marginal sein. Man kann Äpfel und Birnen
sicherlich vergleichen - man muss es aber nicht unbedingt.
@ j. Dono wenn modisch und Urban dann Cube Editor 11,6kg
Dagegen sieht das Kettler wie ein Opa Fahrrad aus. Für den Winter habe ich feste Schutzbleche und einen 42mm breiten CycloX-King montiert. Sieht dann immer noch recht passabel aus. Mit Gepäckträger ist natürlich auch hier die Optik ruiniert. Beleuchtung ist Geschmacksache. Ich benötige keine 1000 Lumen LED Leuchten in der Stadt.
Welche...
... Räder sind das denn?
Ich würde mich über Alternativen freuen!
Montague Boston ist ein Urban Bike, Kettler Bosten ist ggf. ein Lehrertraum Cube Epo empfiehlt sich
..für die "best Ager". Modisches Rad ist immer mit einem
Lebensgefühl verbunden, bei der Marke Kettler kommt das nicht ganz
so rüber -und ich dachte immer Journalismus wäre unabhänig.
Also ein wenig Werturteil ist ja noch zulässig, aber modisches Rad
- ist eigentlich eine shr subjektive Werbeansage
das kettler ist sicher ein gutes rad. fuer gleiches oder gar weniger bekomme ich jedoch auch elegante stadtraeder aus dedacciai stahlrohr - rahemengeometrie und besonders das material sind besonders fuer die stadt m.e. besser geeignet, weil weicher, als ein alurahmen. da moegen die reifen noch so "fatt" sein. zudem kommen die die gemufften stahlrahmen noch aus norditalienischen manufakturen und werden dann meist per hand assembliert - so auch mein "ingenere" einer berliner manufaktur. abhaengen tut mich auf dem kudamm so schnell keiner und eleganter kommt so schnell auch keiner daher :-)
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 01:09 UhrIch denke...
... das Kettler-Rad ist gemacht für Menschen, die einfach nur ein
hübsches Fahrrad kaufen wollen und kein Lebensgefühl. Ist im
Grunde ja auch ganz sympathisch.
Ich bezweifle, dass auch nur 1% aller Radfahrer im Blind-Fahrtest ein
gleich ausgestattetes Stahlrad von einem aus Aluminium unterscheiden
kann. Schon gar nicht eines mit Fat Frank/Big Apple Ausstattung.
...nie. Mit einem sechzehn Kilo Ungetüm käme man wahrscheinlich in einer innerstädtischen Verfolgungsjagd so gut vom Fleck wie mit einem Pisten-Bully. Und warum Boston? Was wurde aus der Tradition Panzer nach Wildtieren oder legendären Generälen zu benennen? Weil deutsche Hersteller schon immer mehr zur Fauna neigten, warum nicht ehrlich sein: Hippopotamus?
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 01:17 UhrWarum...
... der Hass?
Das ist ein schickes Stadt- und Tourenrad mit Beleuchtung,
Gepäckträger, Schutzblechen und einer recht effektiven
Federung durch dicke Reifen. Wie schwer sollte das denn Ihrer Meinung
nach sein dürfen?
Wann waren Sie mit ihrem 10kg-Rad zum letzten mal Einkaufen?
Der Name passt schon
Boston USA erhielt seinen Namen durch Einwanderer aus GB Boston
Lincolnshire, der Name geht ggf zurück auf St Botolph's town.
Botwulf of Thorney war Abt oder so änlich 600 noch was also qusie
General der Kirche dann passt es wieder mit den Tier oder Generalnamen.
Aber etwas verschwurbelt.
Da man auch gerne Städtenamen nimmt hätte man Schwarzenborn
nehmen können oder Sontra.
Oder doch ein Tier, eher in der Stadt heimisch? Maus oder Ratte sind
historisch vorbelastet
Kätzchen auch.
Ich habs - Kettler Mulie - das trauen sie sich aber nicht