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Boston 11 Ein Urban Bike von Kettler?

 ·  Da ist mehr als eine Metropolen-Mode mitten in der Fahrradwelt angekommen: Das Kettler Boston 11 ist ein modisches Rad, das sich gut im Alltag schlägt.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (24)

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martin Rohwer

Zu schwer, zu teuer

Das Rad ist wohl eher ein Lifestyle-Produkt als ein "Urban Bike". 16 kg sind einfach indiskutabel (und alltagsfeindlich), und der Preis von 1350 Euro ist für das Gebotene deutlich zu hoch. Da sollte der Radlkäufer doch eher ein Trekking- oder Crossbike nehmen. Und wer unbedingt 26" haben möchte, der baut sich halt Schutzbleche, Gepäckträger und Lichtanlage an ein MTB. Und ein Hardtail - gibts mit guter Ausstattung gibt´s bereits für ca. 1000 Euro, z.B. Bulls, Canyon, Rose - bietet da deutlich mehr fürs Geld.

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klaus melzer
klaus melzer (dotschn) - 04.02.2013 01:47 Uhr

Wendigkeit und Laufraddurchmesser....

....haben nix miteinander zu tun. Lenkkopfwinkel und Nachlauf, evtl Gabelvorbiegung dafür schon!
Den Beweis kann ich jederzeit mit mit Rennrädern anbtreten.

Ganz abgesehen davon das das Kettler potthässlich ist.

Wie lang die LED am Gepäckträger funktionieren ist die Frage, was kostet dann die Reparatur.
Oder muß gleich ein neuer Träger her?

Max. Rahmenhöhe 55cm, also nix für Großgewachsene!

Aber ich bekomme ja im März mein Patria, ohne solche Gimmicks. Halt dauertauglich ohne Teile die erst 20.000km hergeschippert werden müssen. Allerdings nicht für 1300€!

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Stefan Kugl
Stefan Kugl (Kugll) - 03.02.2013 12:46 Uhr

16 kg????



Hurra – aber was ist das Rad anderes als ein MTB-Hardtail mit Straßenausrüstung?

Ich benutze schon immer ein 26er MTB in der Stadt. Die Handlichkeit des Rades sind mir die Nachteile der kleineren Reifen wert. Vor den verbauten Riesengummis würde ich eher abraten – der Unterschied fällt schon bei jedem Schritt auf.

Ansonsten finde ich das Rad nicht zu teuer – wenn man auch für 800 Euro etwas Ähnliches bekommt. Aber 16 Kg Gewicht finde ich bei 1300 Euro indiskutabel.

Meiner Meinung nach sollte man 12 kg für 1000 Euro durchaus hinbekommen.

Wenn man Wert auf sehr massiv ausgelegte Teile legt, kann das Kettler okay sein. Aber auch bei 12 kg wäre man ja nicht im Bereich des extremen Leichtbaus

Also nee 16 Kg – dass sollte man mal in den 4 Stock hochtragen, da weiss man was man hat

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.02.2013 10:21 Uhr
Wolfgang Kaeflein
Wolfgang Kaeflein (Wokae) - 04.02.2013 10:21 Uhr

@ J. Dono was für ein Quatsch

bei jeder Beschleunigung knallt das Gewicht, vorallem der Laufräder, der Ballonreifen (bewegte Masse) voll durch. Das hat weniger mit der Physis zu tun als mit Spaß (Fahrdynamik) beim Radfahren.

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Stefan Kugl
Stefan Kugl (Kugll) - 03.02.2013 15:00 Uhr

so sicher nicht

da haben sie mich falsch verstanden: eine 1 zu 1 Kopie geht sicher nicht bzw die wäre dann genauso so schwer. Ich würde ein 26er halt anders aufbauen. An den Ballonreifen hätte ich keine Freude - Lichtanlage anders, leichte Schmutzfänger etc. ist dann natürlich nicht das gleiche Rade.

Ich finde die Idee ein 26er als Citybike rauszubringen halt nicht so sensationell - von Kalkhoff gibt es sowas seit Jahren, auch mir E-Motor.

Aber wie schon richtig bemerkt wurde: Man kann auch mit weit schwereren Rädern glücklich werden.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 03.02.2013 14:46 Uhr

@ Lutz von Peter: welches Modell/BJahr? Und wo haben sie es gekauft ?

Sie machen mich neugierig!

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Jens Dono
Jens Dono (jensdono) - 03.02.2013 14:20 Uhr

nicht zu vergessen:

In der Ebene bringt das geringe Gewicht nichts. Da kommt es auf Fahrtechnik und Physis an - und die -oh Schreck- kann man sich nicht kaufen oder auf den Rahmen drucken lassen. ;-)

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Jens Dono
Jens Dono (jensdono) - 03.02.2013 14:00 Uhr

ein...

... 12kg Rad in vergleichbarer Ausstattung: Ballonreifen, Schutzbleche, Gepäckträger vollständige Lichtanlage + Nabendynamo und Scheibenbremsen. Das würde ich schon gerne sehen, wie sie das für 1000€ hinbekommen wollen.

Der Kettenspanner ist wirklich keine schöne Lösung.

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Weitere Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Lutz von Peter

Gewichtsbolzerei...

Ich fahre ein schweizerisches Armeefahrrad. Ein Gang, zwei Bremsen, Schutzblech und Gepäckträger...alles dabei. Und wiegt 22kg. Rollt perfekt, kein Klickern, kein Klappern, einfach nur lautloses Dahingleiten, und das in einer bequemen Sitzposition. Perfekt von A nach B zu kommen.

Low tech bringts.

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S. Schäfer
S. Schäfer (humhum) - 03.02.2013 12:04 Uhr

not convinced

Zunächst sollte man sich die Frage stellen, ob man 1300 Euro an einen Laternenpfahl ketten möchte und welches Gewicht ein Schloss mitbringen müsste, dass einem versichert, das Rad dort wiederzufinden.

Dann zur Technik: MTBs standen bis vor kurzem auf 26-Zöllern, wegen der Wendigkeit im Gelände; nun stehen selbst MTBs mehr und mehr auf "29ern", wegen Laufeigenschaften und v.a. Design. Ein Stadtrad auf 26ern ist doch Quatsch! Und wozu braucht man so fette Reifen? Mit den üblichen 700x35C fährt man sich fast nie einen Platten in der Stadt.

Und wenn schon Scheibenbremsen, dann bitte ohne Quietschen! Ich zahle doch nicht mehr für eine Bremse, die schwerer ist und schlechter funktioniert als eine herkömmliche V-Brake!

Zu Kettenspanner bei Nabenschaltung braucht man wohl gar nicht sagen...

Selbst fahre ich ein Specialized Crosstrail für ca die Hälfte Geld und ebenfalls mit Nabendynamo. Und für meinen Geschmack sieht es um Klassen cooler aus.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 02.02.2013 19:06 Uhr

ggf günstiger als ein gebrauchtes Schweizer Armeefahrrad :-)

Es gibt noch eine etwas günstigere Variante, u.a. ohne Gepächträger <1000€.
Ich Danke für die Vorstellung eines preislich nicht nach oben abdriftende Fahrzeugs das auch noch einen belastbaren Eindruck macht (wenn man dem Äußeren glauben darf).

Die Idee das Rücklicht in den Gepäckträger zu bauen hat sicher seine Vorteile, ich habe mich daran gewönt das sich dort mein stabiles Bügelschloß befindet Das gab es einmal(oder noch)von Abus in suboptimaler Ausführung (Das Schloß wird nach hinten heraus gezogen)Es stört dann nicht im Rahmenbereich.
ggf gibt es eine Sonderserie: "Blackline" Die weißen Komponenten in Schwarz, wahrscheinlich gegen Aufpreis wie im Automobilbau.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 14:43 Uhr
klaus keller
klaus keller (klkeller) - 03.02.2013 14:43 Uhr

Wenn dann, dann das Moedell 93, wiegt 23 kg

für zB 2550 Fr bei Velo Zürich, ich bin wirklich nahe drann. Was mich abhält ist die nötige Probefahrt und die Ersatzteilversorgung inkl Kosten.

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Lutz von Peter

Armeerad 05 gibts ab...

...ca 750 Euro totalüberholt und frisch gespritzt, dazu Gepäcktraeger und Beleuchtung... keine Euro 900. Und sicher ein wesentlich haltbareres Fahrrad.

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Jens Decker
Jens Decker (dej05093) - 02.02.2013 18:01 Uhr

Na ja

Für das Geld gibts deutlich bessere Räder. Was soll der Kettenspanner bei einer Nabenschaltung? Das geht ja wohl wirklich besser und erlaubt dann auch einen Chainglider ...

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.02.2013 10:12 Uhr
Wolfgang Kaeflein
Wolfgang Kaeflein (Wokae) - 04.02.2013 10:12 Uhr

@ J. Dono

was soll dieser Quatsch mit den Äpfel und Birnen. Ich wollte Ihnen nur mal zeigen, dass es auch elegantere Konzepte für Urban Bikes gibt als das von Kettler.

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Jens Dono
Jens Dono (jensdono) - 03.02.2013 13:52 Uhr

Über...

den Sinn und Unsinn von Gepäckträgern und Lichtanlagen kann man viel und trefflich diskutieren, in der Regel kommt man aber selten auf einen Konsens. Für mich gehört beides an ein Fahrrad.

Mit montierten Schutzblechen, Lichtanlage mit Nabendynamo und Ballonreifen dürfte der Gewichtsunterschied zwischen Cube und Kettler nur noch recht marginal sein. Man kann Äpfel und Birnen sicherlich vergleichen - man muss es aber nicht unbedingt.

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Wolfgang Kaeflein
Wolfgang Kaeflein (Wokae) - 03.02.2013 09:23 Uhr

@ j. Dono wenn modisch und Urban dann Cube Editor 11,6kg

Dagegen sieht das Kettler wie ein Opa Fahrrad aus. Für den Winter habe ich feste Schutzbleche und einen 42mm breiten CycloX-King montiert. Sieht dann immer noch recht passabel aus. Mit Gepäckträger ist natürlich auch hier die Optik ruiniert. Beleuchtung ist Geschmacksache. Ich benötige keine 1000 Lumen LED Leuchten in der Stadt.

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Jens Dono
Jens Dono (jensdono) - 03.02.2013 01:24 Uhr

Welche...

... Räder sind das denn?

Ich würde mich über Alternativen freuen!

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Peter Ammelmeyer
Peter Ammelmeyer (pammel) - 02.02.2013 18:00 Uhr

Montague Boston ist ein Urban Bike, Kettler Bosten ist ggf. ein Lehrertraum Cube Epo empfiehlt sich

..für die "best Ager". Modisches Rad ist immer mit einem Lebensgefühl verbunden, bei der Marke Kettler kommt das nicht ganz so rüber -und ich dachte immer Journalismus wäre unabhänig.

Also ein wenig Werturteil ist ja noch zulässig, aber modisches Rad - ist eigentlich eine shr subjektive Werbeansage

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sebastian wolf

stadtrad ohne eleganz

das kettler ist sicher ein gutes rad. fuer gleiches oder gar weniger bekomme ich jedoch auch elegante stadtraeder aus dedacciai stahlrohr - rahemengeometrie und besonders das material sind besonders fuer die stadt m.e. besser geeignet, weil weicher, als ein alurahmen. da moegen die reifen noch so "fatt" sein. zudem kommen die die gemufften stahlrahmen noch aus norditalienischen manufakturen und werden dann meist per hand assembliert - so auch mein "ingenere" einer berliner manufaktur. abhaengen tut mich auf dem kudamm so schnell keiner und eleganter kommt so schnell auch keiner daher :-)

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 01:09 Uhr
Jens Dono
Jens Dono (jensdono) - 03.02.2013 01:09 Uhr

Ich denke...

... das Kettler-Rad ist gemacht für Menschen, die einfach nur ein hübsches Fahrrad kaufen wollen und kein Lebensgefühl. Ist im Grunde ja auch ganz sympathisch.

Ich bezweifle, dass auch nur 1% aller Radfahrer im Blind-Fahrtest ein gleich ausgestattetes Stahlrad von einem aus Aluminium unterscheiden kann. Schon gar nicht eines mit Fat Frank/Big Apple Ausstattung.

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Thomas Kobler

Gestohlen wird das Rad...

...nie. Mit einem sechzehn Kilo Ungetüm käme man wahrscheinlich in einer innerstädtischen Verfolgungsjagd so gut vom Fleck wie mit einem Pisten-Bully. Und warum Boston? Was wurde aus der Tradition Panzer nach Wildtieren oder legendären Generälen zu benennen? Weil deutsche Hersteller schon immer mehr zur Fauna neigten, warum nicht ehrlich sein: Hippopotamus?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 01:17 Uhr
Jens Dono
Jens Dono (jensdono) - 03.02.2013 01:17 Uhr

Warum...

... der Hass?

Das ist ein schickes Stadt- und Tourenrad mit Beleuchtung, Gepäckträger, Schutzblechen und einer recht effektiven Federung durch dicke Reifen. Wie schwer sollte das denn Ihrer Meinung nach sein dürfen?

Wann waren Sie mit ihrem 10kg-Rad zum letzten mal Einkaufen?

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 02.02.2013 22:19 Uhr

Der Name passt schon

Boston USA erhielt seinen Namen durch Einwanderer aus GB Boston Lincolnshire, der Name geht ggf zurück auf St Botolph's town. Botwulf of Thorney war Abt oder so änlich 600 noch was also qusie General der Kirche dann passt es wieder mit den Tier oder Generalnamen.
Aber etwas verschwurbelt.
Da man auch gerne Städtenamen nimmt hätte man Schwarzenborn nehmen können oder Sontra.
Oder doch ein Tier, eher in der Stadt heimisch? Maus oder Ratte sind historisch vorbelastet
Kätzchen auch.
Ich habs - Kettler Mulie - das trauen sie sich aber nicht

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Jahrgang 1949, Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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