06.02.2012 · So haben sich die Audi-Chefs das vorgestellt: Zeitdruck in Davos, ein Auto muss her. Für den Limousinen-Service sind hier die allradgetriebenen Autos aus Ingolstadt zuständig.
Von Carsten KnopSo haben sich die Audi-Chefs das vorgestellt: Zeitdruck in Davos, ein Auto muss her. Natürlich ist es ein Audi. Denn für den Limousinen-Service sind hier die allradgetriebenen Autos aus Ingolstadt zuständig - seit mehr als zwanzig Jahren. Also einsteigen, losfahren. Nach dem "hallo" sagt der Fahrer zum Gast: "Unglaublich, das Auto war noch ganz neu, als ich übernommen habe. Macht richtig Spaß. Hätte ich gerne privat. Ist übrigens viel besser als ein Mercedes-Allrad. Schauen Sie mal - wie der vor uns schlingert." Besser kann es nicht mehr kommen für die Marketingleute, die bei Audi für die Quattro-Modelle zuständig sind. Es geht aber doch. Denn das Konferenzzentrum und die Arbeit in Davos sind das eine, das Hotel Belvedere ist das andere. Dort treffen sich die Größen aus Wirtschaft und Politik zu den wirklich wichtigen Gesprächen und Partys.
Und bevor der "Davos-Man" da durch die Sicherheitskontrolle hindurch ist, gibt es viel Gelegenheit, sich auf einer nicht ganz kleinen Präsentationsfläche am Eingang den neuesten Audi anzuschauen. In diesem Jahr ist es der "Vail", ein SUV, der hauptsächlich für den amerikanischen Markt auf der Basis des Q3 entwickelt worden ist. Das Modell kommt gut an, auch wenn man an sich noch viel lieber mit den auf dem Dach montierten Audi-Ski aus Karbon auf die tief verschneiten Hänge stürzen würde. Das Audi-Team hat freilich eine bessere Idee. Denn die Ski gibt es ohnehin erst zur nächsten Saison: Wie wäre es mit einem Nachmittag im Schnee, aber doch bitte auf Rädern? Die "Audi Driving Experience" am Ortseingang habe noch Termine frei. Warum war man noch mal nach Davos gekommen?
Carsten Knop Jahrgang 1969, Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für die Unternehmensberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.
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