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IAA Nutzfahrzeuge 2014

Verstärker mit D/A-Wandler Tu deinem Kopfhörer etwas Gutes

Einen guten Kopfhörer gekauft? Die Musik liegt auf der Festplatte? Dann gönnen Sie sich noch einen Verstärker mit Digital-Analog-Wandler. Die liegen zu Recht im Trend.

© AFP Vergrößern

Es ist ja schon gut: Anspruchsvolle Kopfhörer, die man direkt an Smartphone, Tablet, Notebook oder Computer steckt, liefern meist Klang auf ordentlichem Niveau. Doch schon hochohmige Kopfhörer sind an solchen Geräten meist zu leise. Auch haben die Abspielgeräte Digital-Analog-Wandler eingebaut, die das Potential der gespeicherten Musik nicht ausreizen. Weil das Angebot und der Verkauf von teuren Kopfhörern derzeit signifikant zunimmt, boomt auch der Bereich der Kopfhörerverstärker mit Digital-Analog-Wandler (DAC). An einem DAC kommen Freunde der digitalen Musik sowieso nicht vorbei. Sie schaffen die Verbindung mit der analogen Welt der Membran, welche die Töne immer noch analog erzeugt.

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Kopfhörerverstärker mit Digital-Analog-Wandler haben mehrere Vorteile: Modelle jenseits von 32 Ohm Impedanz bekommen genügend Verstärkung, damit sie hinreichend laut an beliebigen Abspielgeräten gehört werden können. Anspruchsvolle Kopfhörer entfalten erst mit entsprechender Unterstützung ihr Potential. Und der integrierte DAC übernimmt die Audiodaten des Smartphones oder Computers via USB-Schnittstelle und wandelt sie selbst in analoge um.

Man spricht dann von asynchroner Übertragung, weil der Wandler den Takt übernimmt und nicht mehr der Chip des Quellgeräts. Das soll das sogenannte „Jitter“ verhindern. Dieser Effekt entsteht durch unexakte Messungen der Daten auf dem Computer und der daraus folgenden verfälschten Darstellung der originalen Audiodaten. Wie hörbar dieser Effekt ist, liegt an vielen Faktoren, er ist auf jeden Fall messbar. Ein externer DAC kann meist noch etwas anderes: hochauflösende Audioformate wie etwa Flac-Files in einer Qualität von bis 24 Bit bei 192 Kilohertz abspielen.

HRT Streamer und Dragonfly

Der kleinste gemeinsame Nenner in dieser Gattung sind die Geräte HRT Streamer und Dragonfly. Die „Libelle“ hat die Maße eines kleinen USB-Sticks, der HRT Streamer ist etwa so groß wie eine Streichholzschachtel. Aufgrund ihrer Kompaktheit eignen sie sich bestens für den Einsatz am Notebook. Sie werden an die USB-Schnittstelle angeschlossen, die Signale über einen kleinen Klinkenstecker (3,5 Millimeter) ausgegeben.

Bild2 / DragonFly / USB © Hersteller Vergrößern Dragonfly: Aufgrund seiner Form am besten für den Einsatz am Notebook geeignet. Kostet 249 Euro

High Resolution Technologies hat seinem Streamer sogar noch einen zweiten Ausgang spendiert, an dem etwa Aktivboxen angeschlossen werden können. Installiert man die Geräte am Rechner, erkennen Betriebssysteme die Kopfhörerverstärker automatisch. Die Geräte werden als Soundkarte angezeigt, die man jeweils als Ausgabemedium auswählt, sodass alle Audiosignale über sie ausgegeben werden.

23287324 © Hersteller Vergrößern HRT Streamer: Mit 189 Euro eine günstige und kompakte Lösung

Klanglich verhalten sich diese beiden Produkte im Vergleich zu den folgenden am unauffälligsten und neutralsten. Der HRT Streamer hat leichte Tendenzen, die Mitten etwas mehr zu betonen. Allein diese beiden Kistchen schaffen es, Kopfhörer der Oberklasse wie den LCD 2, HD 800 oder T1 anzutreiben.

Fostex HP-P1

Obwohl Dragonfly und HRT Streamer ob ihrer Größe suggerieren, ausschließlich für den mobilen Einsatz geschaffen zu sein, lassen sie sich nicht mit Smartphones verbinden. Dafür muss man zu einer anderen Art von Kopfhörerverstärker greifen. Ein Beispiel ist der Fostex HP-P1. Produkte aus diesem Bereich sind meist so groß wie ein Smartphone, für dieses auch vorgesehen und werden als Einheit kompakt „zusammengeschnürt“. Das kann mit Textilgummibändern geschehen oder einer passenden Tasche, die dem Fostex beiliegt. Man stöpselt also das Aufladekabel des iPhone, iPod oder iPad in den Fostex und den Kopfhörer in die Ausgangsbuchse. Der Akku des HP-P1 lässt dem Hörer nun zirka sechs bis sieben Stunden die Freiheit, im Zug, am Strand oder zu Fuß seine Musik auf hohem Niveau zu hören.

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Veröffentlicht: 20.02.2013, 11:13 Uhr

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