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Kamkorder im Vergleich Youtube-Kamera oder Hightech-Maschine?

24.11.2009 ·  Wer Filme drehen will, sollte wissen, was er tut: Mit 1000 Euro teuren Hightech-Maschinen ambitionierter Hobby-Regisseur spielen, oder doch nur mit dem Pocket-Kamkorder für 200 Euro Youtube befüllen. FAZ.NET hat beide Geräteklassen getestet.

Von Marco Dettweiler und Wolfgang Tunze
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Solange sich noch ein paar vergilbte Blätter an dürren Ästen festkrallen, verdrängen wir es gern. Die Wahrheit aber ist: Knecht Ruprecht und seine rotbemützten Freunde wetzen schon längst die Kufen für ihren saisonalen Großeinsatz, und wir als ihre Ausführenden müssen uns wie stets um diese Zeit fragen, worüber sich unsere Liebsten denn besonders freuen würden. Wie wäre es mit einem neuen Kamkorder zum Fest? Illuminierte Christbäume und strahlende Kinderaugen liefern schließlich Motive satt, und familiäre Erlebnisdichte an den Weihnachtstagen verlangt einfach nach Konservierung.

Aber welches Modell ist das richtige? Kamkorder führen ja heute ein technisches Multikulti-Dasein: Speichermedien, Digitalformate, Pixelauflösungen – alles existiert in verwirrender Vielfalt nebeneinander. Und das omnipräsente Kürzel HD signalisiert, dass selbst Einsteiger-Winzlinge schon mit der Pixelfülle eines großen Flachbild-Fernsehers filmen, bis hin zum Bildpunktraster 1920 × 1080. Eingrenzung der Auswahlkriterien ist also das Gebot der Stunde, und so haben wir uns auf zwei Geräteklassen konzentriert: einerseits auf den Kamkorder-Hochadel, der neben überbordendem Digitalkomfort extreme High-Definition-Schärfe bis in die letzten Lachfältchen verspricht, andererseits auf jene Knirpse, die wie ein Handy aussehen, nur ein Taschengeld kosten und auf schnelle Schüsse aus der Hüfte zugeschnitten sind.

Die vier Pocket-Kamkorder im direkten Vergleich als interaktive Flash-Animation

Die Top-Klasse unter den Kamkordern

Zunächst zur Top-Klasse: Zu den günstigen Maschinen dieser Liga zählt der handliche Samsung HMX-106, ein Apparat ohne Ecken und Kanten, der schon zum Kampfpreis um 750 Euro mit einem eingebauten Festspeicher gigantischen Kalibers aufwartet: 64 Gigabyte können seine Halbleiterzellen laden, das reicht für gut neun Stunden High-Definition-Aufnahmen in der höchsten Qualitätsstufe und für rund zwei Tage in konventioneller Fernsehauflösung mit 576 Zeilen. Das Gerät zählt damit zu jener Kategorie, die ganz ohne mechanische Speicher auskommt: Band, Festplatte, optische Scheibe – all das zählt unter den modernsten Videokameras zum alten Eisen. Der Samsung nimmt im Format MPEG-4 mit der Kodierung H.264 auf, einem in der digitalen Welt gängigen Universalformat (siehe Kasten am Ende des Textes).

Zur Bedienung tippt man einfach auf den sechs Zentimeter großen Touchscreen-Sucher und stellt dabei fest: Dieser Kamkorder ist für den mühelosen Einstieg konzipiert. Die Menüs führen rasch zu den wichtigsten Funktionen, allzu Kompliziertes wurde einfach weggelassen. Die Funktionen des optischen Bildstabilisators, der Blitz-Zuschaltung und einer narrensicheren „Easy“-Generaleinstellung erreicht der Filmer sogar über echte Tasten. Gut für Innenaufnahmen: Der zehnfache Zoombereich des Samsung schließt recht breite Weitwinkelperspektiven ein. Auch seine Bildqualität überzeugt: Er fängt Farben mit natürlichen Tönen ein, zeichnet Details sauber und bildet, dank eines sicheren Autofokus und eines ordentlichen Bildstabilisators, auch auf großen Mattscheiben alles in gebührender Schärfe ab. Das gilt ebenso für die Fotos, die der Kamkorder mit knapp 5 Megapixel Auflösung schießen kann. Nur in extremen Tele-Einstellungen lässt die Schärfe etwas nach, und wenn das Aufnahmelicht zur Neige geht, zeigt sich deutliches Rauschen. Aber leider: Der Autofokus sucht oft zu lange nach der richtigen Linsenposition. Das verzögert auch die Foto-Auslösung: Manchmal klickt der Knirps erst zwei oder gar drei Sekunden nach dem Abdrücken.

Auch dieser Kamkorder setzt auf eingebauten Festspeicher

Ist die Konkurrenz da flinker? JVC geht mit seinem brandneuen HD-Modell GZ-HM 400E ins Rennen, Kostenpunkt: um 950 Euro. Auch dieser Kamkorder setzt auf eingebauten Festspeicher. 32 Gigabyte hat er zu bieten, man kann zusätzliche SDHC-Chipkarten einstöpseln. Der JVC filmt, wie die weiteren Großkaliber dieses Vergleichs, nach der neuen digitalen Kamkordernorm AVCHD (siehe Kasten), einem Format, das sich besonders gut fürs Kopieren auf selbstgebrannte Bluray-Scheiben eignet. Aber das Gerät hat auch andere Datenwelten im Blick: Eine spezielle Export-Funktion hilft, selbstgedrehte Filme ohne Klimmzüge in iTunes-Archive oder auf das eigene Youtube-Konto zu übertragen. Eine weitere Besonderheit ist die extreme Zeitlupe: Der JVC schießt bis zu 500 Einzelbilder je Sekunde, die er dann am Bildschirm zehnmal langsamer abspielt, zwar mit stark verminderter Auslösung, aber mit reizvoller Wirkung. Anspruchsvolle Hobby-Filmer werden Ausstattungsdetails begrüßen, mit denen die Arbeit souverän von der Hand geht: die heute seltene echte Zoomwippe auf dem Oberdeck, ein griffiges Rädchen zum manuellen Scharfeinstellen und prominent plazierte Tasten, die wichtige Funktionen wie die Gegenlicht-Kompensation umstandslos auslösen.

Filme und Fotos des JVC – er knipst mit Auflösungen bis 9 Megapixel – haben uns gut gefallen: Hohe Schärfe bis in die weitesten Tele-Regionen des Zehnfachzooms ist Ehrensache, der Autofokus arbeitet flink und souverän, der Bildstabilisator gleicht kleinere Zitterer sicher aus und zickt nur, wenn die Filmhand allzu stark wackelt, der Stereoton klingt klar und natürlich. Allerdings: Schlechte Lichtverhältnisse quittiert auch der JVC mit unübersehbarem Rauschen.

Große Speicher, leuchtende Farben, hohe Tonqualität

Dem Rauschproblem will Panasonic mit expansivem Materialeinsatz zu Leibe rücken. Das neue, HDC-TM350 genannte Kamkorder-Flaggschiff des Herstellers (um 1300 Euro) visiert die Motive gleich mit drei HD-Sensoren an. Auch dem Ton begegnet er mit Vielfalt: Das Mikrofon nimmt in Surround auf, kodiert in Dolby mit 5.1 Kanälen. Filmer mit Profi-Ambitionen freuen sich über den Einstell-Objektivring zum manuellen Fokussieren und über den Standard-Steckschuh für Zubehör aller erdenklichen Fabrikate, vor allem über den elektronischen Farbsucher, der sich in grellem Sonnenlicht bewährt, auch wenn er nicht allzu fein auflöst. Anfänger müssen um den anspruchsvollen Panasonic keinen Bogen machen. Sie können sofort loslegen, weil die Ai-Taste einen perfekt abgestimmten Automatik-Cocktail für alle Lebenslagen serviert, und selbst in den Touch-Screen-Menüs des Monitors finden sie sich schnell zurecht, weil Panasonic dort alle Funktionen schön nach Kontexten arrangiert hat. Als Bildreservoir bietet der Panasonic 64 Gigabyte Festspeicher an, erweiterbar um SDHC-Karten.

Der Panasonic liefert Videos ab, die schlicht begeistern: Satte, leuchtende Farben, Konturenschärfe, die es erlaubt, auf drei Kilometer entfernten Häusern die Dachziegel zu zählen, gut gedämpfte Wackler beim freihändigen Filmen, butterweiche Zoomfahren – das ist nur noch schwer zu toppen. Selbst im Dämmerlicht entstehen noch brauchbare Aufnahmen, von einem Rest an tolerablem Rauschen abgesehen. Von solchen Qualitäten profitieren natürlich auch die Fotos, die dieser Kamkorder mit Auflösungen bis 10,5 Megapixel schießt. Selbst der angenehme, raumfüllende Ton macht Freude.

Zu seinen Spezialitäten zählt eine Lächelautomatik

So liegt die Latte für das letzte Top-Modell dieses Vergleichs, den Sony HDR-CX520VE (um 1150 Euro), denkbar hoch, zumal dieser Apparat seinen Besitzern so nützliche Dinge wie einen Sucher oder Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofone vorenthält. Aber er punktet mit seiner ausgesprochen schlanken, für die Reise wie geschaffenen Bauform, mit der enormen Fotoauflösung von 12 Megapixel, mit 5.1-Mehrkanalton-Aufnahme und mit der Fähigkeit, neben HD-Videos in AVCHD auch MPEG-2-Dateien in normaler Fernsehauflösung mit 576 Zeilen abzuliefern. Zu seinen Spezialitäten zählt eine Lächelautomatik, die jedes strahlende Gebiss im Motiv mit einem Standbild-Schnappschuss quittiert. Und damit der Hobby-Filmer am Ende weiß, wo seine Werke entstanden sind, speichert ein eingebauter GPS-Empfänger die passenden Koordinaten. Digitale Karten zeigen den Standort auf Wunsch sogar im Touchscreen-Monitor. Auch der Sony bietet 64 Gigabyte Festspeicher, und wenn es sein muss, schafft ein Memory Stick Pro Duo zusätzlichen Platz.

Die Differenzen zum Panasonic fallen wie erwartet knapp aus. Farben dosiert der Sony etwas nüchterner, aber noch einen Hauch näher an der Wahrheit, in der Schärfe sind die Konkurrenten ebenbürtig. Unter schlechten Lichtbedingungen kann der Sony das Bildrauschen sogar noch wirkungsvoller unterdrücken. Und sein neu entwickelter Bildstabilisator ist einsame Spitze: Das übliche Freihandzittern kompensiert er praktisch komplett, und selbst holprige Schwenks glättet Sonys jüngster Zögling traumhaft elegant – Chapeau und Tusch für diese Leistung.

Die Taschenformate unter den Kamkordern

Nun aber zu jener ganz anderen Geräteklasse, den Allzeitbereit-Kamkordern für die Hosentasche. Mit einem Preis von knapp 200 Euro und der Größe eines Smartphones bewegen sich unsere vier Probanden alle auf einem Niveau. Wir haben uns die Modelle Samsung U10, Kodak Zi8, JVC GC-FM1 und Flip Ultra HD näher angeschaut.

Pionierin unter den Pocket-Kamkordern ist die Flip. Obwohl sie bisher aus Amerika oder England importiert werden musste, hat sich ihr Name für Mini-Videokameras ebenso etabliert wie etwa iPod für MP3-Player. Die Bedienung ist radikal simpel. Ein roter Knopf startet und beendet die Aufnahme. Die Play-Taste spielt bewegte Bilder ab, die Papierkorb-Taste löscht sie. Mehr kann man nicht machen, mehr muss man nicht wissen.

So minimalistisch sind die anderen Modelle nicht. JVC braucht zwei Knöpfe mehr, weil die GC-FM1 auch als Fotokamera funktioniert. Die Zi8 von Kodak will vor jeder Aufnahme die Auflösung (1080, 720 oder 480 Zeilen) wissen. Samsung bietet verschiedene Einstellungen für Effekte wie „Sepia“, Umgebungen wie „Strand“ oder Gegenlichtausgleich. Um überhaupt Bilder aufnehmen zu können, brauchen die Geräte von JVC, Samsung und Kodak noch zusätzliche SD-Karten. Lediglich die Flip bringt einen internen Speicher von acht Gigabyte mit, der für etwa zwei Stunden lange Filme reicht. Für unseren Vergleich wählten wir bei allen Modellen die höchste HD-Auflösung. Das sind bei Samsung und Kodak 1920 × 1080, bei JVC 1440 × 1080 und bei Flipvideo 1280 × 720 Pixel, jeweils mit 30 Einzelbildern je Sekunde. Flip und Samsung nehmen im Dateiformat MPEG-4 auf, die beiden anderen packen die Bilder ins MOV-Format.

Ausgerechnet die Kamera, die uns mit ihrem sehr schicken, schmalen und gut in der Hand liegenden Gehäuse am besten gefiel, stellte uns mit ihren Bildern am wenigsten zufrieden. So hat die U10 von Samsung Schwächen bei der Belichtung. Die Bilder sind meist zu hell ausgeleuchtet, bei Außenaufnahmen verschwimmen helle Gebäude zu weißen Flächen. Generell sind Objekte im Hintergrund häufig unscharf.

Auch bei der Kamera GC-FM1 von JVC gefällt das Gehäuse. Aber eher, weil es klein und handlich wie ein Handy ist. Die Bedienung konzentriert sich auf das Wesentliche: zwischen Foto und Video wählen, aufnehmen, anschauen und wieder löschen. Die Enttäuschung über den mäßigen Ton wird durch die Qualität der Bilder einigermaßen ausgeglichen. Beim Abspielen der Datei gibt der Quicktime-Player natürliche Farben wieder, die Belichtung kann sich ebenfalls sehen lassen.

Echten Spaß hatten wir dann aber mit der Kamera von Kodak. Die Zi8 drängt sich aufgrund ihres unausgegorenen Äußeren zunächst nicht auf: Sie ist etwas zu breit geraten, was der Größe des Displays allerdings zugutekommt. Und der Mini-Joystick auf der Rückseite wirkt isoliert und einsam. Dafür wartet die Zi8 mit hervorragenden inneren Werten auf: harmonische und natürliche Farbverteilung, konsequente Tiefenschärfe, eine Belichtung, die sich neuen Lichtumgebungen schnell anpasst. Der Ton ist etwas leise, aber ansonsten ansprechend.

Die Flip ist jetzt schon das Urgestein unter den Pocket-Kamkordern

Kann das Urgestein unter den Pocket-Kameras da noch mithalten? Immerhin erschien die neuste Flip-Edition im November erstmals in Deutschland. Wir haben uns für die etwas klobige Version „Ultra HD“ entschieden. Wie schon beim etwas weniger auflösenden Vorgängermodell überzeugen die Bilder. Sie sind scharf bis in den Hintergrund und sehr kontrastreich. Aber: Bei ungünstigen Lichtverhältnissen wird aus dunkelgrau und schwarz eine einheitliche Fläche, die Farben geraten allzu intensiv, nicht immer natürlich und etwas zu dunkel. Autos werden manchmal bonbonfarben, Gesichter sind meist errötet. Auch wenn der Ton der Flip am besten klingt, bleiben doch die Bilder der Zi8 in bester Erinnerung. Auch weil sie das größte und brillanteste Display von allen Pocket-Kamkordern hat.

Die Diskussion von Stärken und Schwächen innerhalb der beiden Kamkorder-Klassen verlangt noch einen abschließenden Kommentar aus übergeordneter Sicht: Was immer es an Positivem über die Taschen-Knirpse zu sagen gibt: All das lässt sich nicht direkt mit den Leistungen der großen Top-Modelle vergleichen. Wesentlich lichtstärkere Optiken, empfindlichere Bildsensoren, Wahl der Brennweiten statt fixer Optik mit ihrer typischen, breiten Weitwinkel-Sicht, bessere Mikrofone und unzählige andere Eigenschaften sorgen in der Elite-Klasse für dramatisch feinere Resultate und viel größere Gestaltungsspielräume. Und dennoch gilt: Selbst Schnappschuss-Zwerge können schon richtig Spaß machen, sogar dann, wenn sie ihre Spontan-Belichtungen nicht nur im Youtube-Daumenkino, sondern auch auf großen Bildschirmen zeigen.

Eine Frage des Formats

Alle hier besprochenen Kamkorder kodieren die Bilder nach einem besonders effizienten Verfahren der MPEG-Standardfamilie, das, etwas kryptisch, H.264 heißt. Den passenden Ton dampfen sie mehrheitlich, ebenso effizient, in AAC ein (das Kürzel steht für „Advanced Audio Coding“ und ist mit MP3 eng verwandt). H.264 und AAC repräsentieren heute den Stand der digitalen Medientechnik: Ob im HDTV-Fernsehen, der Playstation, im iTunes-Laden oder im iPod - überall haben sie ihren festen Platz. Allerdings verpacken die Kamkorder ihre so gewonnenen Bild- und Toninformationen in unterschiedliche Datencontainer. Samsung und Flip etwa wählen ein Format mit der Dateiendung MP4, die übrigen Pocket-Kameras setzen auf Dateien mit der Endung MOV. Beide lassen sich mit der kostenlosen Player-Software Quicktime von Apple abspielen. Ein für 30 Euro zum Quicktime Pro aufgerüsteter Player funktioniert sogar als Schnitt- und Konvertierungsprogramm. Auch der Import in iTunes-Archive verlangt nicht mehr als einen Mausklick.

Die Top-Kamkorder von JVC, Panasonic und Sony verwenden für den Ton statt AAC das bewährte Dolby Digital, und als Verpackung nutzen sie das speziell für Kamkorder entwickelte AVCHD. Darin stecken Dateien, die kapriziöser sind als MP4 und MOV: Gängige Player-Software muss hier passen. Die drei Hersteller liefern deshalb spezielle Player- und Schnittprogramme für Windows mit.

Apple-Jünger können zur Wiedergabe den kostenlosen Open-Source-Player VLC verwenden. Zum Schneiden und Nachbearbeiten taugt zum Beispiel iMovie, das zusammen mit weiteren Multimediaprogrammen als Paket iLife 79 Euro kostet. iMovie konvertiert die Filme auch für den Upload in Youtube oder für den iPod. Alle Schnittprogramme der großen Anbieter - ob Premiere Elements von Adobe, Digitalstudio 2010 von Corel oder Video deluxe 16 von Magix - verstehen sich ebenfalls auf die Verarbeitung von AVCHD-Videos, einschließlich der Übertragung auf Bluray Discs. (tu.)

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Jahrgang 1971, Redakteur in der Wirtschaft.

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