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A8 : Autsch, Audi

Als auf der Messe in Los Angeles das Tuch von der aufsehenerregenden Studie Prologue gezogen wird, die einen Blick auf den nächsten A8 wirft, fragen sich alle: Wo ist das Problem?

          Als in der vorvergangenen Woche auf der Messe in Los Angeles das Tuch von der aufsehenerregenden Studie Prologue gezogen wird, die einen Blick auf den Ende 2016 erwarteten nächsten A8 wirft, fragen sich alle: Wo ist das Problem? Heißt es doch seit geraumer Zeit, trotz Absatzrekorden brenne bei Audi die Luft, weil das Design in einer Sackgasse stecke und der Slogan „Vorsprung durch Technik“ ungenügend mit Inhalt gefüllt werde. Kurz danach gelingen Eindrücke von jenen Autos, die im kommenden Jahr anstehe. Der Nachfolger des großen Geländewagens Q7: eine phantasielose, in einen rüden Abschluss mündende Ansammlung verlorener Linien. Der im Kern der Marke fahrende A4: eine inspirationsarme Fortentwicklung mit gezackten Scheinwerfern vom Opel Corsa. Der Sportwagen R8: auch auf den zweiten Blick kaum Unterschiede zum Vorgänger.

          Das konnte die Verantwortlichen in und für Ingolstadt nicht ruhen lassen, mit den Modellen danach wird gegengesteuert. Auch aus der Technik sickert erneuerter Tatendrang durch. Der A8 wird ohne Fahrer an Bord auf Schlüsselbefehl einparken. Der R8 lebt als Elektrosportler auf mit 400 Kilometer Reichweite. Audi attackiert Tesla mit einem elektrischen Geländewagen zwischen Q5 und Q7, der Ende 2017 mit 500 Kilometer Reichweite kommen soll. Und 2016 fährt jugendliche Frische auf, dann kommt der kleine Q1. In neuem Design natürlich. Aber auf dem Weg dahin droht eine Durststrecke.

          Holger  Appel

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

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