19.12.2012 · Das Fernsehen in Deutschland wird 60 Jahre alt. In der DDR begann der reguläre Sendebetrieb schon am 21. Dezember 1952, der NWDR folgte vier Tage später. Technisch hat sich seitdem einiges geändert.
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Wie sagte schon der große Hans-Joachim Kulenkampff ...
... bereits in den 1960er Jahren so prophetisch: "Die Leute sind gar nicht so dumm, wie wir sie mit dem Fernsehen noch machen werden."
Bei den ganzen kritischen Kommentaren...
...möchte ich doch einmal ein Lob für den interessanten und gut geschriebenen Beitrag aussprechen.
...wenn neben den ganzen technischen Inovationen auch mal wieder etwas
Gescheites gesendet wird, was man sich auch ansehen kann.
Neben RealityTV, Kochsendungen und 2. Weltkriegsgeschichten gibt es ja
nicht so viel. Aber wenigstens verdummt man jetzt in High Definition.
60 Jahre TV? Eigentlich doch 77
Ein regelmäßiges TV Programm gab es in Deutschland schon zwischen 1935-1944, Live-Übertragung der Olympischen Spiele 1936 inklusive. Wird das immer wieder vergessen oder erinnert man sich wegen des Nazi-Schattens ungern daran? Oder sind es die Öffentlich-Rechtlichen, die geschichtsvergessen genug sind, ausschließlich sich selbst als mediale Heilsbringer zu feiern. Natürlich war der braune Deutsche Fernsehfunk nur ein Prestigeprojekt der Herrschenden. Es guckte kaum jemand zu, denn es gab kaum Empfangsgeräte. Die Mattscheibe war nicht größer als an Rasierspiegel, das Empfangsgerät dafür so groß wie eine Waschmaschine. Von der inhaltlichen Qualität des Programms in dieser braunen Zeit ganz zu schweigen. Aber Fernsehen ist Fernsehen! Zumindest die technische Leistung sollte erwähnt, wenn schon nicht gewürdigt werden.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.12.2012 17:42 UhrEs gab öffentliche Geräte, nicht so zu Hause
Das Massenmedium mit seinen GEZ-Volksempfängern, wie wir es heute
kennen, erst nach dem Krieg.