09.09.2008 · Gert Veelaert sieht zuversichtlich aus. Der Verkaufsmanager von Etap steht im Bauch der 30 CQ, des ersten Modells der neuen Ära. Etap ist von Dehler übernommen worden, dem deutschen Hersteller unter Führung des niederländischen Mehrheitsgesellschafters Wilan van den Berg.
Gert Veelaert sieht zuversichtlich aus. Der Verkaufsmanager von Etap steht im Bauch der 30 CQ, des ersten Modells der neuen Ära. Etap ist von Dehler übernommen worden, dem deutschen Hersteller unter Führung des niederländischen Mehrheitsgesellschafters Wilan van den Berg. Der hat das Ruder herumgerissen. Die 30 CQ zeigt, wohin die Reise geht.
Der Ruf der belgischen Marke wurde fast ausschließlich von den Eigenschaften Solidität und Unsinkbarkeit durch doppelschalige Bauweise der Boote geprägt. Gestalterisch sind sie eigenwillig, strahlen eine gewisse Schrulligkeit aus. Nun soll durch mehr Gefälligkeit die Nische verlassen werden. Etap soll eine Art Volvo auf dem Wasser werden, familienfreundlich, aber flott. Künftige Modelle (2009 eine neue 35-Fuß-Yacht, 2010 eine 40er oder 41er) werden von den neuen Dehler-Designern Simonis/Voogd entworfen.
Damit man jetzt schnell etwas Verändertes vorzuzeigen hat, wurde die Etap 28 (noch von Marc-Oliver v. Ahlen gezeichnet) überarbeitet und in Etap 30 umbenannt. Schiffskörper und Technik wurden nicht angetastet, vieles andere aber schon, vor allem unter Deck: statt des Laminats wieder Holzfurnier für die Möblierung, edlere Polster, Alcantara-Bezug an den Bordwänden. Außen auffällig: dunkel getönte, langgestreckte Fensterfront statt der Glubschaugen, Teak- statt Korkbelag auf Duchten und Deck, Holz- statt Aluminium-fußleiste. Etap lässt sich das 8,60-Meter-Boot mit rund 95.000 Euro bezahlen, 5000 mehr als bisher und mehr als ein Volvo. Aber "ein echter Cruiser, da gibt es in dieser Klasse wenig Konkurrenz", meint Veelaert. "Wir erhoffen uns sehr viel davon."