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Frankfurter Allgemeine Magazin Die Seiten ändern sich

Die erste Ausgabe des Frankfurter Allgemeine Magazins – ein Mode-Spezial mit Giambattista Valli, Gabriele Strehle, Karlie Kloss und Karl Lagerfeld.

© F.A.Z. / Titel: Jork Weismann Das Cover der Februar-Ausgabe

Er brauchte nur wenige Versuche. Als Peter Breul den Titel für dieses Magazin entwarf, verließ er sich auf seine eigene Handschrift. Schon der dritte Schriftzug brachte es aufs Cover. Der unbestechliche Blick und die ruhige Hand unseres Art-Directors verdanken sich großer Erfahrung. Schließlich hat Breul schon das legendäre „alte“ Magazin dieser Zeitung gestaltet und der Sonntagszeitung ein vielfach preisgekröntes Erscheinungsbild gegeben. Obwohl er also nur ein Wort zu diesem Heft beitrug, erkennt man seine Handschrift auf jeder Seite.

Alfons  Kaiser Folgen:

Das sind nicht die einzigen Reminiszenzen, die uns bei der Planung beflügelten. Nach der Ankündigung, dass es wieder ein eigenes Magazin der Frankfurter Allgemeinen geben würde, flossen die Mailboxen mit Glückwünschen, Angeboten, Ratschlägen über. Auch die alten Mitarbeiter meldeten sich: Horst-Dieter Ebert rief aus Hamburg an, Gerold Lingnau schenkte uns seine vollständige Sammlung des Magazins, Franz Josef Görtz kam leibhaftig vorbei, und Bernd Fritz brachte sogar einen Text mit, den wir auch gleich abdrucken.

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Bei all dem Zuspruch lässt sich unser Supplement, das in diesem Jahr acht Mal der Frankfurter Allgemeinen Zeitung beiliegt, schon von Erscheinungsweise, Format und Themenspektrum her nicht mit dem im Jahr 1999 eingestellten Vorläufer gleichsetzen. Die Zeiten ändern sich, die Zeitschriften auch. Mit Themen rund um Lebensstil, Populärkultur und Gesellschaft werden wir neue Seiten aufschlagen.

Die erste Ausgabe zum Thema Frühjahrsmode soll dafür ein Beispiel sein. Denn neben Porträts, Hintergründen und Kolumnen wie der „Schnellen Shopperin“ bieten wir auch ungewohnte Ansichten wie Street-Style-Bilder und neu interpretierte Rubriken wie den Fragebogen auf der letzten Seite. Für diese Ausgabe haben wir in Venice Beach und Paris, in Berlin und Nairobi, in Mailand und Rio de Janeiro recherchiert und fotografiert. Die eigene Handschrift soll dabei in jeder Zeile zu erkennen sein.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Magazin

 
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