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Badebekleidung Wie Sand am Meer

Nicht mal am Strand sind alle Menschen gleich. Eigenheiten erkennt man an der Badebekleidung, so knapp die auch ausfallen mag.

, von Isabelle Braun
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Cut-Out-Monokini: Die Diva
© Tajana Anika Vergrößern

Cut-Out-Monokini: Die Diva

Sie ziehen den Badeanzug dem Bikini vor. Nicht weil Sie Pölsterchen zu verdecken haben, sondern weil Sie es gar nicht nötig haben, stumpf „Fleisch in die Auslage zu hängen“, wie man auf dem Land sagen würde. Man küsst ohnehin den Sand unter Ihren Füßen.

So geschickt, wie Sie Ihren anbetungswürdigen Körper inszenieren, führen Sie auch jede Konversation; beim Meeting mit den Aktionären ebenso wie beim Low-Carb-Dinner in Ihrer maßgefertigten Küche von Bulthaup. So kriegen Sie immer, was Sie wollen, auch die VIP-Area im Beach-Club auf Martinique, die Sie als erprobte Jetsetterin natürlich in der Landessprache aushandeln. Einen öffentlichen Badesee besuchen? Ausgeschlossen.

Strandkleid: Tunika-Kleid mit handgefertigter Stickerei; Urlaubsvorbereitung: Pedi, Mani, Waxing, Wimpern färben - also nur das Nötigste; Monokini von Tatjana Anika.