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Pflegeprodukte : Haarmaske mit wenig Aufwand

  • -Aktualisiert am

Haare waschen, antrocknen lassen und die Maske aufsetzen: Nach 20 Minuten riechen die Haare nach Frühling. Bild: Ikoo

Kaputte Haare kennen die meisten. Trotzdem haben nicht alle Lust, die eigene Mähne regelmäßig mit Spülungen und Kuren zu verwöhnen. Eine einfache Haarmaske soll Abhilfe schaffen.

          Der Satz der Friseurin hallt immer noch in meinen Ohren nach: „Ihre Haare sind kaputt.“ Ausgerechnet meine Haare machen schlapp? Über Jahrzehnte waren sie mein treuer Begleiter, selbst zu Zeiten schlimmsten Liebeskummers noch in glänzender Verfassung, wenn meine Haut die Spuren nächtlicher Schoko-Attacken nicht mehr verbergen konnte.

          Shampoo und Spülung reichen als Haarpflege offenbar nicht länger aus. Ich mache mich also auf die Suche nach Haarkuren. „Plumping Wash“, „Bain Force Architecture“, „Illuminating Cream“ – da fällt die Entscheidung natürlich schwer.

          „Thermal Treatment Wrap“ von Ikoo, das klingt doch gleich schon anders. Das Münchner Unternehmen, das eigentlich Haarbürsten herstellt, hat eine Maske entwickelt, die man sich wie einen Turban überstülpen kann (fünf Masken: 29,95 Euro). Gewissermaßen das Pendant zu den angesagten Tuchmasken aus Vlies fürs Gesicht, eine der besten neuen Erfindungen in Sachen Kosmetik.

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          Der Turban, der aus zwei beschichteten Folien besteht, enthält Inhaltsstoffe wie Lavendelöl, Basilikum-Essenzen und Zedernholz-Extrakte. Laut Hersteller sollen Lavendel-öl und Basilikum die Haare stärken sowie Spliss und Schuppen reduzieren. Der Anteil an Basilikumöl soll die Kopfhaut stimulieren und das Haarwachstum fördern.

          Die Haare riechen nach Frühling

          Nachdem ich meine Haare gewaschen habe – eine Spülung ist vorab nicht notwendig – lasse ich sie leicht antrocknen. Dann ziehe ich mir den „Thermal Treatment Wrap“ auf, der mit einem Klebeband fixiert werden muss. Nach ein paar Minuten staut sich unterhalb des Turbans leichte Wärme, wegen der Thermofolien. So können sich die Wirkstoffe am besten entfalten.

          Nach rund 20 Minuten spüle ich die Haare aus und lasse sie trocknen. Erste Erkenntnis: Sie riechen jetzt nach Frühling. Zweite: Sie sehen seidiger und glänzender aus. Dritte: Diese Maske passt für alle, die gerne Aufwand meiden – und den Satz mit den kaputten Haaren einfach nicht mehr hören mögen.

          Quelle: Frankfurter Allgemeine Magazin

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