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Surf-Pionier Jens Körner: Das war die perfekte Welle

Foto: Kiosque Film

Das war die perfekte Welle

Von SEBASTIAN EDER
Foto: Kiosque Film

04.07.2017 · Vor 50 Jahren stiegen Rettungsschwimmer vor Sylt erstmals in Deutschland auf Bretter und surften übers Wasser. Der Hamburger Jens Körner war einer von ihnen.

U m einen der Männer zu treffen, die in den sechziger Jahren das Wellenreiten nach Deutschland brachten, muss man am Moorfleeter Deich in Hamburg vor einer Autobahnunterführung scharf abbiegen. Ein zugewucherter Weg führt zwischen Bäumen entlang, dann steht ein verlassener Wohnwagen im Gestrüpp, ein rotes Kajak liegt in einem Busch, auf dem Weg steht ein alter Mercedes. Dahinter duckt sich ein kleines, fast quadratisches Häuschen unter die Baumwipfel, die Tür zum einzigen Zimmer im Erdgeschoss steht offen.

Ein zugewucherter Weg führt in Hamburg zur Wohnung von Jens Körner. Foto: Sebastian Eder

Darin hängen Bilder von idyllischen Stränden an der Wand, auf dem Boden liegt eine Matratze. Teller, Tassen, Bücher, Essensreste stapeln sich auf dem Tisch. Auf einem Stuhl sitzt Jens Körner, ein Bär von einem Mann, er wohnt hier seit mittlerweile 13 Jahren. 400 Euro warm bezahlt er jeden Monat. Der Vater des Wellenreitens in Deutschland ist 73 Jahre alt, hat ein zerfurchtes Gesicht, einen Bierbauch – und ein breites Grinsen. Ob er sich wohlfühlt? „Ich liebe es. Hier habe ich meine Ruhe.“ Unterbrochen wird diese Ruhe von zwei Hunden, die herumtollen. „Das ist ein Männer- und Hundehaushalt“, sagt Körner. „Eine Frau würde es nicht aushalten.“

Körner redet wie ein alter Seemann, und auch optisch würde er eher vor eine Trinkhalle am Hamburger Hafen passen, als in eines der vielen Surfcamps am Atlantik. „Mir gehen diese Surfschulen auf den Sack“, sagt er aber auch. „Diese ganzen Plastiksurfer, die zwei Wochen im Jahr mit dem besten Equipment an die angesagten Orte fliegen, das hat nichts mit Surfen zu tun.“ Was Wellenreiten für ihn ist? „Mit zwei Leuten ins Auto steigen, losfahren – und zwei Jahre später zurückkommen.“

Jens Körner (links) und seine Rettungsschwimmer-Kollegen aus Sylt waren 1967 stolze Besitzer der wahrscheinlich ersten Surfbretter in Deutschland. Foto: Kiosque Film

Solche Sätze hört man auch in Surfcamps am Atlantik, der Unterschied ist: Die Wellenreiter dort sitzen ein paar Wochen später wieder im Hörsaal in Tübingen, Körner sitzt nach einem Leben voller Abenteuer im Hamburger Gebüsch und verdient sich als Hundesitter ein paar Euro dazu. „Das Surfen hat mein Leben um 180 Grad gedreht“, erzählt er. „Und natürlich ist das jetzt auch ein Stück weit mein Problem. Aber ich kann mich nicht beschweren: Ich hatte ein großartiges Leben.“


„Das Surfen hat mein Leben um 180 Grad gedreht“
JENS KÖRNER

Selbst das größte Seemannsgarn, das am Hamburger Hafen erzählt wird, ist nichts gegen das, was Körner tatsächlich erlebt hat: Er war Fußballprofi in Marokko, Melkmaschinenverkäufer in Südafrika, hat in Lastwagen und auf Motocross-Maschinen ganze Kontinente durchquert, fuhr auf Containerschiffen über die Weltmeere, hat in drei verschiedenen Jahrzehnten drei Kinder mit drei Frauen auf drei Kontinenten bekommen – und er hat eben mit seinen Freunden 1967 die ersten Surfbretter nach Deutschland geholt.

Ein Artikel im „Reader’s Digest“ brachte den Surfsport in den Sechziger Jahren nach Sylt. Foto: Kiosque Film
Rettungsschwimmer aus Sylt auf Entdeckungstour: „Ins Auto steigen, losfahren – und zwei Jahre später zurückkommen.“ Foto: Kiosque Film

Geboren wurde Körner 1944 in Hamburg als jüngster von vier Söhnen. Die im Krieg zerbombte Stadt war sein Spielplatz. „Ich war mit vier Jahren schon den ganzen Tag draußen, abends bin ich dreckig wie ein Schwein nach Hause gekommen.“ Draußen sein, etwas erleben, Leute kennenlernen, das versprach sich Körner auch von seiner ersten Reise nach Sylt. Zusammen mit einem Freund machte er sich 1960 auf den Weg, sie zelteten auf der Düne, tobten im Meer, sprangen durch die Wellen – und beneideten die Rettungsschwimmer am Strand. Bis 1964 machte Körner eine Ausbildung als Bürokaufmann, dann kündigte er und zog nach Sylt.


„Ich bin nur ins Wasser, wenn es Wellen gab, wenn man kämpfen musste.“
JENS KÖRNER

Er konnte direkt anfangen als Rettungsschwimmer. Das hieß, er saß zur Ausbildung die ersten paar Jahre neben einem erfahrenen Rettungsschwimmer. Wo er wohnte? „Ich habe die Zwischenwände aus drei Badekabinen herausgerissen, das war mein Zimmer.“ Surfbretter gab es noch nicht auf Sylt, die Rettungsschwimmer hatten aber viereinhalb Meter lange, 50 Kilogramm schwere Bretter, auf denen sie sich zum Spaß von den Wellen mitreißen ließen. „Ich bin nur ins Wasser, wenn es Wellen gab, wenn man kämpfen musste. Baden war mir zu langweilig.“

Ein Artikel im „Reader’s Digest“ offenbarte Körner und seinen Kollegen, dass nicht nur sie von der Kraft der Wellen fasziniert waren. Der Autor beschrieb einen Trend, der an den Stränden von Hawaii und Neuseeland um sich griff: das Wellenreiten. „Dazu gab es Fotos von kräftigen Männern, die von Mauern aus Wasser und Gischt umgeben waren“, erzählt Körner. „Wir waren völlig fasziniert.“ Für besondere Begeisterung sorgte der letzte Satz des Artikels: „Die ersten Wellenreiter wurden schon im Süden Frankreichs gesichtet.“

Die riesigen Surfbretter passten nicht in normale Autos. Foto: Kiosque Film
Die Rettungsschwimmer hatten am Anfang keine Ahnung, dass man Wachs auf die Bretter machen musste, um nicht den Halt zu verlieren. Foto: Kiosque Film

Am Ende des Sommers 1966 stiegen die Rettungsschwimmer in einen Opel Kadett und machten sich auf den Weg. Fast drei Tage waren sie unterwegs, bei Sonnenaufgang blickten sie schließlich auf die Bucht von Biarritz. „So etwas hatte ich noch nie gesehen. Das Wasser war total ruhig, aber plötzlich erhoben sich 300 Meter vom Strand entfernt ganz saubere, fünf Meter hohe Wellen.“ Die Rettungsschwimmer rasten Richtung Wasser, rissen sich die Klamotten vom Leib, zogen Flossen an und stürzten sich ins Wasser. Am Strand schrillten wenig später Alarmsirenen. „Weil am Vortag Sturm war, herrschte Badeverbot“, erzählt Körner. „Als wir aus dem Wasser kamen, wartete die Polizei.“

Einen Vorteil hatte das: Die Jungs aus Sylt waren sofort Stadtgespräch. Bald saßen sie mit Surfern aus Australien, Neuseeland und Amerika zusammen. Der Drehbuchautor Peter Viertel aus Santa Monica hatte 1955 bei einer Drehpause die überragenden Surf-Bedingungen in Frankreich entdeckt und sich sofort ein paar Bretter nachschicken lassen. „Ich habe ihn dort noch kennengelernt“, sagt Körner. „Die sechziger und siebziger Jahre waren goldene Zeiten in Biarritz, im Oktober kam die gesamte Weltspitze, nirgends waren die Wellen besser.“ Gerade den Kaliforniern habe auch der Lebensstil gefallen: „Gutes Essen, guter Wein, schöne Frauen – und wer etwas zu rauchen wollte, ist mal für ein paar Tage nach Marokko gefahren.“

Rettungsschwimmer und Pioniere: „Es waren wilde Zeiten.“ Foto: Kiosque Film

Auch die Franzosen fingen an zu surfen, ein Pionier war Michel Barland, er baute 1966 schon seine eigenen Bretter. Sieben Stück bestellten Körner und seine Freunde bei ihm, ein halbes Jahr später wurden sie am Verladebahnhof in Westerland angeliefert. Die Rettungsschwimmer aus Sylt waren stolze Besitzer der wahrscheinlich ersten Surfbretter in Deutschland. Es dauerte eine Weile, bis sie sich auf ihnen halten konnten: „Wir wussten zuerst nicht, dass man sie wachsen muss“, erzählt Körner. Einer seiner Freunde baute einen Schweinestall zum Surfclub um, abends wurde dort gefeiert. „Es waren wilde Zeiten.“

Körner hielt es trotzdem nicht lange auf der kleinen Insel. Den Sommer 1967 surfte und arbeitete er noch als Rettungsschwimmer, den Winter verbrachte er schon auf Gran Canaria. „Ich war der einzige reisende Surfer aus Deutschland, es gab auf der ganzen Welt vielleicht 150. Und jeder wusste, wo der andere war, man traf sich ja immer am Flughafen.“ Körner arbeitete stets nur so lange, bis er genug Geld für den nächsten Surftrip zusammen hatte. Im Februar 1969 schmiss er einen Job bei seinem Vater in der Firma hin, schnappte sich seinen Hund, sein riesiges Surfbrett, eine Tasche, 250 Mark – und trampte Richtung Afrika. „Zwei Jahre später bin ich mit 150 Mark zurückgekommen.“

„Baden war mir zu langweilig“, sagt Körner. Foto: Kiosque Film

Unterwegs war er vor allem mit Lastwagen-Fahrern – sein riesiges Surfbrett passte nicht in normale Autos. Körner versuchte, immer möglichst nahe an der Küste zu bleiben, um bisher ungesurfte Wellen zu entdecken. In Sierra Leona landete er irgendwann im Inland. Kurzerhand sprang er zu Händlern in ein Boot und fuhr zwei Tage lang auf einem Fluss Richtung Meer. An der Mündung legte das Schiff in einem Dorf an. Die Hütten standen auf Stelzen. „Davor gab es super Wellen“, erzählt Körner. „Als ich ankam, sind die Fischer mit ihren Booten Richtung Strand gesurft.“ Er fragte den Dorfältesten, ob er etwas bleiben könne. Es wurde ihm gestattet. „Die Alten konnten zum Glück ein bisschen Französisch, weil sie im Krieg gegen die Deutschen gekämpft hatten.“

Nach ein paar Wochen zog er weiter, gestoppt wurde er erst vom nigerianischen Bürgerkrieg, der von 1967 bis 1970 tobte. Körner wollte auf einem Schiff anheuern, das ihn um den sogenannten Biafra-Krieg herum nach Kamerun bringen sollte. Stattdessen traf er zwei kalifornische Surfer, die ihn mit zurück nach Marokko nahmen. Dort hatte er auf dem Hinweg den Präsidenten eines Fußballclubs kennengelernt, der ihn zu einem Probetraining eingeladen hatte. Das Angebot stand noch. An einem Mittwoch trainierte Körner erstmals mit, am Sonntag schoss er für Hassania Agadir das entscheidende Tor im südmarokkanischen Pokalfinale. „Danach konnte ich in ganz Agadir umsonst Taxi fahren.“


„Ich war der einzige reisende Surfer aus Deutschland, es gab auf der ganzen Welt vielleicht 150“
JENS KÖRNER

Für das Gehalt eines Handwerkers flog er eine Weile als Fußballprofi durch Marokko, eröffnete nebenbei ein Fitnessstudio in Agadir, bekam aber irgendwann Ärger mit Leuten, „die Geld von mir wollten“. Das Studio wurde geschlossen und die Reise endete so plötzlich, wie sie begonnen hatte. „Am Strand lernte ich den Chef von LTU kennen, der gerade durch Westafrika gereist ist. Er hat mir angeboten, dass ich einen Tag später mit nach Düsseldorf fliegen könnte. Ich sollte einfach um 13 Uhr ans Hotel kommen.“ Körner war pünktlich. Zwei dicke Haschischplatten, die ihm als „Startkapital“ dienen sollten, ließ er zurück, sein Hund wurde ihm nachgeschickt. „Der war ganz schön sauer.“

Lange erholen konnte sich der Hund nicht: Körner lernte eine Frau mit südafrikanischen Wurzeln kennen, sie wurde schwanger, das Paar zog 1974 nach Kapstadt. „Dort habe ich mir als erstes ein Surfbrett bauen lassen.“ Bei seinem Schwiegervater fand er einen Job, der sich gut mit dem Wellenreiten verbinden ließ. Als Melkmaschinenverkäufer fuhr er durch Südafrika – das Surfbrett immer dabei. Einmal habe sich eine Kundin über ihn mit den Worten beschwert: „I wish I’d never met this surfing Siegfried.“

Die Bretter schnallten die Wellenreiter aufs Dach – dann ging es los, quer durch Europa. Foto: Kiosque Film
Auf Entdeckungstour: Rede nicht über die Wellen, die du entdeckt hast, ist bis heute die eiserne Regel. Foto: Kiosque Film

„Ich behaupte, dass es bis heute Strände gibt, an denen außer mir noch kein Mensch gesurft ist“, sagt Körner. Für ihn gilt als eiserne Regel: Rede nicht über die Wellen, die du entdeckt hast. Sonst kommt Neckermann, baut ein Hotel und karrt die „Plastiksurfer“ an.

Ob er mit der heutigen Surf-Generation gar nichts mehr anfangen kann? „Doch, natürlich, es gibt viele, die richtig begeistert sind, der Spirit ist noch da.“ Vor kurzem hat ihn Carlo Drechsel besucht, der 30 Jahre alte deutsche Wellenreiter war gerade ganz alleine mit einem alten Jeep von Berlin bis nach Kapstadt gefahren, 18 Monate war er unterwegs. „Das hat mich beeindruckt“, sagt Körner. „Mit diesem klapprigen Auto hätte ich das nicht gemacht.“ Carlo Drechsel sagt: „Jens und die wenigen reisenden Surfer, die es damals gab, waren noch richtige Entdecker, Abenteurer, das gibt es heute fast nicht mehr.“


„Es war nichts gelogen, einfach nur gut erzählt“
JÖRG HENNESSEN

Körners große Entdeckungsreise endete vorerst 1977. Sein Vater hatte Probleme mit seiner kleinen Firma für Isolierstoffe in Hamburg, der Sohn zog zurück nach Deutschland, ließ sich zum Isoliermeister ausbilden und übernahm das Unternehmen. Bis Ende 2016 arbeitete er in der Branche. Sport machte er kaum noch. Nur gelegentlich brach er noch aus. Mal fuhr er für einen Freund einen Lastwagen nach Mali, mal reihte er sich mit seiner Motocross-Maschine bei der Rallye Paris–Kapstadt ein, mal übernahm er für seine Isolierfirma einen Job auf einem Kühlcontainer-Schiff, das in 18 Tagen nach Brasilien fuhr – und lernte dort dann die Mutter seines dritten Kindes kennen.

Als „schönste Reise“ hat Körner aber einen Trip mit einem Freund nach Madagaskar 1983 in Erinnerung: Auf dem Hinflug verpassten sie in Moskau völlig besoffen den Anschlussflug, auf dem Rückweg musste ihr Flieger mit 350 Personen ungeplant auf der Krim landen, weil Körner und sein Freund im Malaria-Delirium lagen. „Es war das pure Chaos“, sagt Körner und strahlt. Danach sei er kurz davor gewesen, in Hamburg alles fürs Surfen hinzuschmeißen. „Aber meine Angestellten haben mich bekniet, zu bleiben.“ Zusammen mit seiner ältesten Tochter, die als begeisterte Surferin auf Bali lebt, reiste er immerhin ab und zu noch nach Südfrankreich.

Dokumentation: „Väter des Wellenreitens“ Video: Kiosque Film

Und es war eine dieser Reisen, die dafür sorgte, dass Körners Geschichten nicht in Vergessenheit geraten werden. Auf einem Campingplatz am Atlantik lernte er vor gut zehn Jahren einen anderen deutschen Wellenreiter kennen: Jörg Hennessen, Filmproduzent aus Düsseldorf. „Wir saßen abends am Lagerfeuer zusammen, und Jens hat eine Geschichte nach der anderen erzählt“, erinnert sich Hennessen. „Ich habe das als Seemannsgarn abgetan. Aber er hat gesagt: Mein Bruder hat alles mit der Super 8-Kamera aufgenommen.“ Wenig später hatte Hennessen Bewegtbilder von den ersten Surfversuchen an deutschen Küsten. „Es war nichts gelogen, einfach nur gut erzählt“, sagt Hennessen. Körner vermittelte ihm noch den Kontakt zu seinen alten Rettungsschwimmer-Kameraden, Hennessen interviewte sie alle und veröffentlichte 2010 den wunderbaren Dokumentarfilm: „Väter des Wellenreitens – Die ersten Surfer Deutschlands“.

In der deutschen Surferszene ist der Film heute Kult. „Ich habe versucht, den Film zu verkaufen, das hat leider nicht gut funktioniert“, erzählt Hennessen. Stattdessen tourte er durch kleine Kinos. Damit wandelte er weiter auf Körners Spuren: Der hatte dasselbe Anfang der Siebziger mit dem Surffilm „Freeform“ gemacht, den ihm ein Surfer überlassen hatte. „Ich habe den mitten im bayerischen Wald gezeigt, die Leute waren ganz ergriffen.“ Hennessen ist beeindruckt, wie gut Körner in der internationalen Surfszene vernetzt ist. „Er ist ein richtiger Surf-Almanach.“ Die Zusammenarbeit sei allerdings nicht immer leicht gewesen. „Ein Teamplayer ist er nicht“, sagt Hennessen. „Jens will sich bei nichts helfen lassen, das wird im Alter immer schwieriger. Manchmal mache ich mir etwas Sorgen um ihn.“

Jens Körner auf seiner Veranda in Hamburg: „Ich liebe es. Hier habe ich meine Ruhe.“ Foto: Henning Bode

Körner will davon nichts wissen, in seiner Bude am Moorfleeter Deich meckert er stattdessen gerne auch über Hennessen: „Den Film hat er mit viel Liebe gemacht. Aber die Musik ist bekloppt. Da läuft Rex Guildo, so was haben wir nie gehört. Bei uns liefen die Stones.“ Das Lied, das Körner meint, ist tatsächlich von Hannes Wader. Und der Text könnte nicht besser zu dem alten Abenteurer passen: „Heute hier, morgen dort, bin kaum da, muss ich fort, hab’ mich niemals deswegen beklagt. Hab es selbst so gewählt, nie die Jahre gezählt, nie nach gestern und morgen gefragt.“

Quelle: F.A.Z.

Veröffentlicht: 04.07.2017 13:50 Uhr