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Fahrendes Bett : Das wird das Kind schon schaukeln

Endlich ruhig schlafen: Ford schlägt vor, Babys mit sanftem Autoruckeln in den Schlaf zu wiegen. Bild: obs

Das Baby schreit, die Nerven liegen blank: Oft hilft nur eine Runde mit dem Auto. Ford hat das für einen Werbegag genutzt und macht genervten Eltern Hoffnung.

          Welche Eltern kennen es nicht? Das Kind schläft nur im Auto ein. Und wenn man es herausnimmt, wacht es auf. Muss aber nicht sein. Für einen spanischen Werbespot hat Ford das Kinderbett „Max Motor Dreams“ entwickelt, das die Autofahrt zu Hause simuliert. Die digitale Wiege bewegt sich nicht nur dank kleiner Motoren unter der Liegefläche wie der Kindersitz während der Fahrt. Kleine Lautsprecher im Boden lassen leise Motorengeräusche ertönen, und blinkende LED-Leuchten ersetzen das vorbeiziehende Licht der Straßenlaternen.

          Mit Hilfe einer Handy-App können die übermüdeten Eltern die Bewegungen und Geräusche ihres eigenen Autos bei der Fahrt aufzeichnen und vom Kinderbett kopieren lassen und steuern. Die Illusion scheint perfekt – ein Traum für alle Beteiligten. Ob das Baby aber wirklich den Schnickschnack zum Einschlafen braucht? Das motorisierte Kinderbett soll vor allem den Eltern Zeit, Geld und Nerven sparen.

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          Ein gelungener Werbegag ist es allemal: „Max Motor Dreams“ sollte unter denjenigen verlost werden, die sich für eine Probefahrt mit einem Ford anmeldeten. Bei Eltern, die unter Schlafentzug leiden, war die Versuchung wahrscheinlich groß. Doch letztlich würde dem Kleinen wohl eine Wiege reichen, die ständig in Bewegung bleibt. Tatsächlich gibt es mit der Einschlafhilfe „Sleepy“ schon die Möglichkeit, das Kinderbett auf kleine Motoren zu stellen, die es die ganze Nacht über schaukeln. Auch ein Kinderwagen-Schaukler („Lola loo“) ist auf dem Markt. Als vibrierender Stab am Griff des Wagens wiegt er das Baby, bis der Akku leer ist. Aber was dann? Hat sich das Kind erst einmal daran gewöhnt, könnte es ohne den Komfort schnell wieder zum Schreihals werden.

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