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WM-Qualifikation Gnade für „Delfine“?

 ·  Weil der Regen das Spiel zwischen Polen und England unmöglich machte, hechteten zwei Männer auf den durchweichten Rasen. Nun bekommen sie ein zweijähriges Stadionverbot. Sie haben aber einen prominenten Fürsprecher.

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© dapd WM-Qualifikation: Ins Wasser gefallen

Der polnische Regierungschef Donald Tusk will Gnade für die „Delfine“ von Warschau. Die beiden Männer waren am Dienstag beim letztlich vergeblichen Warten auf den Anpfiff des WM-Qualifikationsspiels zwischen Polen und England bei strömendem Regen auf den völlig durchweichten und unter Wasser stehenden Rasen des Warschauer Nationalstadions gehechtet.

„Ihre Aktion hat niemanden bedroht. Ich finde, sie verdienen keine Strafe“, twitterte der bekennende Fußballfan am Donnerstag, nachdem ein Warschauer Gericht ein zweijähriges Stadionverbot gegen die Fußballfans verhängt hatte. „Man muss auf Sicherheit im Stadion achten - aber das war eine Ausnahmesituation.“

In der polnischen Öffentlichkeit sind die Männer mittlerweile als „Helden des Nationalschwimmbads“ bekannt. Das Spiel wurde am Dienstag nach mehr als einer Stunde Wartezeit auf Mittwoch verlegt und endete mit 1:1.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa
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