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Verweigerte Dopingprobe Eishockey-Profi Busch für zwei Jahre gesperrt

23.06.2009 ·  Mehr als 15 Monate nach der verweigerten Doping-Kontrolle von Eishockey-Profi Florian Busch hat der Internationale Sportschiedsgerichtshof ein Grundsatz-Urteil getroffen und den Berliner für zwei Jahre bis zum 21. Februar 2011 gesperrt.

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Der Internationale Sportgerichtshof Cas hat den deutschen Eishockey-Nationalspieler Florian Busch wegen der Verweigerung einer Doping-Kontrolle für zwei Jahre bis zum 21. Februar 2011 gesperrt. Der Berliner hatte am 6. März 2008 den Test verweigert, war aber von der deutschen Sportgerichtsbarkeit aus formalen Gründen nicht gesperrt worden und hatte danach an der Weltmeisterschaft teilgenommen.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) hatte daraufhin gegen zwei Entscheidungen beim Cas Berufung eingelegt: Zum einen gegen das Urteil des Adhoc-Schiedsgerichtes des Deutschen Sportbundes (DOSB), zum anderen gegen den Eishockey- Weltverband IIHF wegen der Zulassung Buschs für die WM. Busch darf nun bis zum Ablauf der Sperre weder national noch international eingesetzt werden.

Die Verhandlung vor dem Cas hatte bereits am 22. April stattgefunden. Die Richter nutzten somit den Zeitraum bis zu einem Urteil wegen des komplizierten Sachverhaltes voll aus. Busch hatte in der Verhandlung ausgesagt, dass er angeblich nicht gewollt habe, dass die Probe in seiner Wohnung genommen wird und angeboten, dafür in die zehn Minuten entfernte Trainingshalle zu gehen. Dies habe der Kontrolleur abgelehnt, woraufhin es zum Streit gekommen sei. Dagegen habe der Kontrolleur ausgesagt, er habe den Gang in die Trainingshalle vorgeschlagen, was Busch nicht wollte.

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