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Tod bei den X-Games : The Hype must go on

Der Flip vor dem Crash: Caleb Moore erlag seinen Verletzungen Bild: AP

Die Zuwachsraten bei den Zuschauerzahlen sind gigantisch. Und Jahr für Jahr wird ein größeres Spektakel geboten. Doch inmitten dieses Hypes drohen die X Games außer Kontrolle zu geraten.

          Eine Woche nach seinem Sturz bei den Winter-X-Games ist der Schneemobil-Pilot Caleb Moore seinen Verletzungen erlegen. Moore war bei der Extremsport-Veranstaltung in Aspen bei einem missglückten Rückwärtssalto von seinem 200 Kilogramm schweren Schneemobil getroffen worden und hatte Gehirnverletzungen erlitten. 35 Millionen Zuschauer hatte der veranstaltende TV-Sender ESPN bei seiner X-Games-Übertragung in diesem Jahr, 16 Prozent der amerikanischen Jugendlichen schalteten oder klickten sich ein, mehr als je zuvor. Jahr für Jahr wird ihnen ein größeres Spektakel geboten.

          Inmitten dieses Hypes drohen die X Games außer Kontrolle zu geraten. Moore starb in Aspen. Die Skifahrerin Rose Battersby erlitt einen Bruch der Lendenwirbelsäule. Der Motocrossfahrer Jackson Strong riskierte nach nur vierstündigem Training auf einem Schneemobil einen Rückwärtssalto, verlor die Kontrolle über das schwere Gerät, das in einen Schutzzaun schoss und einen 13 Jahre alten Zuschauer verletzte. Viele weitere brutale Stürze gingen zufälligerweise glimpflich aus. The show must go on? Die Sommer-X-Games werden im Juni zum ersten Mal auch in München ausgetragen.

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