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Sotschi 2014 : Olympiateam soll 27 Medaillen gewinnen

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Mindestens 27 dieser Medaillen sollen in deutschen Besitz gelangen Bild: REUTERS

Wenigstens 27 Medaillen will der DOSB bei den Winterspielen 2014 in Sotschi gewinnen. Bestenfalls werden 42 Medaillen für möglich gehalten. Für die Sommerspiele 2016 werden 40 bis 70 Medaillen angestrebt.

          Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will bei den Winterspielen in Sotschi im Februar 2014 wenigstens 27 Medaillen gewinnen. Das geht aus der sogenannten Zielvereinbarung des DSOB mit den Wintersportverbänden hervor, die am Montag in Frankfurt vorgestellt wurde. Demnach hält der DOSB im besten Fall 42 Medaillen für möglich. In Vancouver hatte seine Auswahl mit 30 Medaillen (10 goldene/13 silberne/sieben Bronzene) Platz zwei in der Nationenwertung hinter Kanada belegt.

          Für die Sommerspiele in Rio de Janeiro 2016 werden 40 bis 70 Medaillen angestrebt. Über die Vereinbarung mit den Fachverbänden wird die Ausschüttung von Projektmitteln des Bundes gesteuert. Die sieben Wintersportverbände bekommen in diesem Jahr 8,14 Millionen Euro, davon der Bob- und Schlittenverband 3,16 Millionen. Er rechnet mit bis zu 13 Medaillen.

          Da der Skiverband, der mit Biathleten und Alpinen Rennläufern wenigstens 14 Medaillen gewinnen will, auf eigenen Füßen stehen kann, erhält er nur für die Förderung der vergleichsweise wenig entwickelten Disziplinen im Ski-Freestyle 700.000 Euro. Die Sommersportarten können in diesem Jahr mit rund 36,23 Millionen Euro rechnen. Der Schwimmverband soll 3,72 Millionen Euro erhalten. DOSB-Generaldirektor Michael Vesper erwartet in Sotschi eine Bestätigung der zuletzt gezeigten Ergebnisse. In Rio soll der positive Trend gesteigert werden.

          Dem steht eine Spitzensport-Analyse des DOSB entgegen. Demnach droht ein deutlicher Leistungsabfall, falls nicht deutlich mehr Mittel investiert werden. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hat die Forderung des DOSB, die Jahreszahlung von etwa 250 Millionen Euro bis einschließlich 2016 um fünf Millionen Euro zu steigern gegenüber dieser Zeitung zurückgewiesen. Der Bund rechtfertigt die Steuerzahlungen an den Spitzensport mit der positiven Außenwirkung für das Ansehen der Bundesrepublik.

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