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Skispringen Uhrmann Dritter am Holmenkollen

13.03.2005 ·  Michael Uhrmann hat beim Skisprung-Weltcup am Holmenkollen den dritten Platz belegt. Der Finne Matti Hautamäki siegte zum fünften Mal nacheinander.

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Michael Uhrmann ballte nach seinem Flug auf Rang drei am Holmenkollen beide Fäuste und schrie seine Freude über den zweiten Podestplatz in dieser Saison heraus. Mit Sprüngen auf 124,5 und 127,5 Meter bescherte der Bayer den deutschen Skispringern beim Weltcup am Sonntag das ersehnte Top-Resultat und weckte Hoffnungen auf ein erfolgreiches Saison-Finale in Planica.

„Dritter am Holmenkollen - das ist super für mich. Ich bin froh, daß ich zum Ende der Saison so gut drauf bin. Jetzt kann auch beim Skifliegen in einer Woche noch einmal etwas gehen“, jubelte Uhrmann.

Seriensieger Hautamäki

Unter den Augen von Norwegens König Harald V. triumphierte der Finne Matti Hautamäki zum fünften Mal in Serie und damit auch im aus vier Wettbewerben bestehenden Nordic Tournament. Hautamäki, der mit 281,4 Punkten für Sprünge auf 127,5 und 128 Meter deutlich vor dem Norweger Björn Einar Romören (272,1/124+128) und Uhrmann (270,6) lag, kassierte insgesamt knapp 45.000 Euro.

In Planica kann der Skiflug-Weltrekordler nun sogar den Saison-Rekord von Weltcup-Gesamtsieger Janne Ahonen, der zu Beginn des Winters sechs Mal in Serie gewonnen hatte, knacken. Andreas Widhölzl aus Österreich verbesserte im Finale mit 134 m den Schanzenrekord von Sven Hannawald um eineinhalb Meter und meinte: „Das war voll cool.“

Zehnte Top-Ten-Plazierung für Uhrmann

„Mit Michael bin ich sehr zufrieden, das hat mir heute gut gefallen“, lobte Bundestrainer Peter Rohwein den 26 Jahre alten Uhrmann, der den bislang sieglosen DSV-Springern den fünften Podestplatz in dieser Saison bescherte. Der nach dem ersten Durchgang viertplazierte Bayer („Der erste Sprung war vom Gefühl fast optimal“) bewies im Finale Nervenstärke und überflügelte nochWeltmeister Rok Benkovic (Slowenien).

„Ich bin in dieser Saison konstant gut gesprungen und oft zwischen Platz fünf und acht gelandet, da fehlte nicht viel nach ganz vorn. Technisch bin ich nicht schlechter als Janne Ahonen, aber mir fehlt ein wenig die Kraft. Da muß ich noch zulegen, damit ich höher vom Schanzentisch weg komme“, sagte Uhrmann nach seiner zehnten Top-Ten-Plazierung in diesem Winter.

„Wir sind in dieser Saison manchmal unter Wert geschlagen worden, deshalb tut es gut, daß Michael auf das Podest gesprungen ist. Das freut uns alle“, sagte Martin Schmitt. Der viermalige Weltmeister aus Furtwangen belegte mit Sprüngen von 120,5 und 122 Meter den 14. Platz. Völlig von der Rolle präsentierte sich Georg Späth, der nur 22. wurde. „Ich bin mit der Schanze nicht zurecht gekommen. Sie hat einen eigenwilligen Charakter“, sagte der Oberstdorfer, der im Vorjahr an gleicher Stätte noch Vierter geworden war.

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