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Skispringen : Martin Schmitt nicht für die Tournee nominiert

  • Aktualisiert am

Nicht nominiert: Der Bundestrainer nimmt Martin Schmitt wohl nicht mit zur Vierschanzentournee Bild: dpa

Skisprung-Oldie Martin Schmitt steht nicht im vorläufigen Aufgebot für die Vierschanzentournee. Er muss beim Continentalcup in Engelberg um einen der drei vakanten Startplätze im deutschen Team kämpfen.

          Der 34 Jahre alte Routinier Martin Schmitt muss um seine 17. Teilnahme an der Vierschanzentournee zittern. Der Skisprung-Oldie wurde an diesem Freitag von Bundestrainer Werner Schuster zunächst nicht für das deutsche Aufgebot für die 61. Auflage der deutsch-österreichischen Traditionsveranstaltung nominiert und muss beim Continentalcup am 27. und 28. Dezember in Engelberg um einen der drei vakanten Startplätze kämpfen.

          Seit 1997 immer dabei

          Seit seinem Tournee-Debüt 1997 in Innsbruck startete Schmitt immer bei der Vierschanzentournee, die er in 16 Anläufen nie gewinnen konnte. Davon ist er aktuell weiter entfernt als je zuvor. Er gehört derzeit nicht zu den besten neun Springern in Deutschland, die Schuster in sein Aufgebot berief. Für die Springen in Oberstdorf (30. Dezember) und Garmisch (1. Januar) darf der Deutsche Skiverband zwölf Springer nominieren. Zur Tournee-Halbzeit muss Schuster sein Team auf sieben Athleten reduzieren. Schon im Vorjahr fiel Schmitt durch - und danach aufgrund einer Knieverletzung in ein Leistungsloch. Der Bundestrainer schreibt den Oldie, der seinen letzten Weltcup vor knapp einem Jahr beim Neujahrsspringen in Garmisch bestritten hat, aber noch nicht ab. „Er hat sich verbessert. Man sieht, dass er seine Kräfte bündeln kann, je näher es zur Tournee geht. Wir sind nach meinem Gefühl meilenweit weg von einem Abschiedsspringen“, sagte Schuster.

          Derzeit geben andere Athleten im deutschen Team den Ton an: zum Beispiel Severin Freund
          Derzeit geben andere Athleten im deutschen Team den Ton an: zum Beispiel Severin Freund : Bild: dpa

          Er setzt beim ersten Höhepunkt des WM-Winters auf das siebenköpfige Weltcup-Team mit dem zweimaligen Saisonsieger Severin Freund und Shootingstar Andreas Wellinger an der Spitze. Aus dem B-Kader erhielten Tobias Bogner und Maximilian Mechler, die im zweitklassigen Continentalcup zumindest Top-Ten-Plazierungen schafften, ihr Tournee-Ticket. Das muss sich Schmitt erst noch verdienen.

          Quelle: F.A.Z.

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