http://www.faz.net/-gtl-758qs
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Veröffentlicht: 21.12.2012, 16:20 Uhr

Skispringen Martin Schmitt nicht für die Tournee nominiert

Skisprung-Oldie Martin Schmitt steht nicht im vorläufigen Aufgebot für die Vierschanzentournee. Er muss beim Continentalcup in Engelberg um einen der drei vakanten Startplätze im deutschen Team kämpfen.

© dpa Nicht nominiert: Der Bundestrainer nimmt Martin Schmitt wohl nicht mit zur Vierschanzentournee

Der 34 Jahre alte Routinier Martin Schmitt muss um seine 17. Teilnahme an der Vierschanzentournee zittern. Der Skisprung-Oldie wurde an diesem Freitag von Bundestrainer Werner Schuster zunächst nicht für das deutsche Aufgebot für die 61. Auflage der deutsch-österreichischen Traditionsveranstaltung nominiert und muss beim Continentalcup am 27. und 28. Dezember in Engelberg um einen der drei vakanten Startplätze kämpfen.

Seit 1997 immer dabei

Seit seinem Tournee-Debüt 1997 in Innsbruck startete Schmitt immer bei der Vierschanzentournee, die er in 16 Anläufen nie gewinnen konnte. Davon ist er aktuell weiter entfernt als je zuvor. Er gehört derzeit nicht zu den besten neun Springern in Deutschland, die Schuster in sein Aufgebot berief. Für die Springen in Oberstdorf (30. Dezember) und Garmisch (1. Januar) darf der Deutsche Skiverband zwölf Springer nominieren. Zur Tournee-Halbzeit muss Schuster sein Team auf sieben Athleten reduzieren. Schon im Vorjahr fiel Schmitt durch - und danach aufgrund einer Knieverletzung in ein Leistungsloch. Der Bundestrainer schreibt den Oldie, der seinen letzten Weltcup vor knapp einem Jahr beim Neujahrsspringen in Garmisch bestritten hat, aber noch nicht ab. „Er hat sich verbessert. Man sieht, dass er seine Kräfte bündeln kann, je näher es zur Tournee geht. Wir sind nach meinem Gefühl meilenweit weg von einem Abschiedsspringen“, sagte Schuster.

Bild Severin Freund © dpa Vergrößern Derzeit geben andere Athleten im deutschen Team den Ton an: zum Beispiel Severin Freund

Er setzt beim ersten Höhepunkt des WM-Winters auf das siebenköpfige Weltcup-Team mit dem zweimaligen Saisonsieger Severin Freund und Shootingstar Andreas Wellinger an der Spitze. Aus dem B-Kader erhielten Tobias Bogner und Maximilian Mechler, die im zweitklassigen Continentalcup zumindest Top-Ten-Plazierungen schafften, ihr Tournee-Ticket. Das muss sich Schmitt erst noch verdienen.

Mehr zum Thema

Quelle: F.A.Z.

 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Fußball-Nationalmannschaft Löw öffnet die Tür – ein bisschen

Das erste Fußball-Länderspiel nach der EM soll zu einem würdigen Abschied für Bastian Schweinsteiger werden. Der Bundestrainer nominiert auch einen Neuling. Doch eine Frage ist noch offen. Mehr Von Christian Kamp

26.08.2016, 17:32 Uhr | Sport
Premier League Liverpool verspielt den Sieg noch

Liverpool kommt nicht so richtig in Schwung in der Premier League. Bei Tottenham führt das Team von Trainer Klopp, muss sich am Ende aber mit einem Punkt begnügen. Die Höhepunkte der Partie im Video. Mehr

28.08.2016, 12:37 Uhr | Sport
Bis in die Oberliga Der Domino-Effekt im deutschen Fußball

Ein Wechsel und seine Folgen: Weil Trainer Markus Weinzierl von Augsburg zu Schalke 04 geht, gerät ein Klub aus der Oberliga zwischenzeitlich in große Not. Es ist die Folge einer neuen Entwicklung. Mehr Von Sebastian Reuter

26.08.2016, 10:10 Uhr | Sport
Auslosung der Gruppenphase Schweres Los für Gladbach in der Champions League

Nach dem fulminantem Spiel gegen YB Bern wird es in der Champions League für die Borussen haarig: Die Elf aus Mönchengladbach muss gegen Celtic Glasgow, Manchester City und den spanischen Meister FC Barcelona ran. Mehr

26.08.2016, 13:19 Uhr | Sport
2:0 in Augsburg Wolfsburger Auswärtssieg zum Auftakt

Augsburgs neuer Trainer Schuster beginnt zwar mit einem Pokal, aber ohne Punkte an neuer Wirkungsstätte. Dagegen gelingt Wolfsburg auch ohne den neuen Stürmerstar ein guter Start. Mehr

27.08.2016, 17:25 Uhr | Sport

Goldesel streck dich, Herz versteck dich

Von Evi Simeoni

Es gibt Leute, die haben Geld wie Heu. Und es gibt welche, die machen Geld mit Heufressern. Glückwunsch! Für sentimentalen Kinderkram bleibt den Pferdehändlern keine Zeit. Mehr 0