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Max Burkhart : 17 Jahre altes Ski-Talent stirbt nach Trainingssturz

  • Aktualisiert am

Max Burkhart verunglückt beim Training im kanadischen Lake Louise. Bild: Picture-Alliance

Nur wenige Wochen nachdem David Poisson bei einem Sturz starb, erschüttert der nächste tödliche Unfall den Skisport. Der erst 17 Jahre alte Deutsche Max Burkhart ist tödlich verunglückt.

          Einen Tag nach einem schweren Trainingssturz ist die Nachwuchshoffnung des deutschen Skisports, Max Burkhart, seinen schweren Verletzungen erlegen. Der 17-Jährige sei am Mittwoch im Krankenhaus von Calgary gestorben, teilte der kanadische Skiverband mit. Er rief „die Ski-Familie weltweit“ zur Unterstützung der Angehörigen auf. Den Tod Burkharts bestätigte auch der Pressesprecher des Deutschen Skiverbands (DSV), Ralph Eder, am Donnerstag. Der DSV sei über den Tod des jungen Ski-Rennfahrers bestürzt.

          Burkhart war am Dienstag bei einem Abfahrtstraining in Lake Louise in ein Schutznetz gerast und mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden, doch gelang es seinen Ärzten nicht mehr, ihn zu retten. Burkhart war bei dem Rennen der Nor-Am Cup-Serie für das College-Team der Sugar Bowl Academy an den Start gegangen, von dessen Team er auch betreut worden war. Burkhart war Mitglied des Skiclubs Partenkirchen. Nach einem Bericht der Zeitung „Calgary Herald“ absolvierte der junge Bayer zuvor ein Trainingslager in einem kalifornischen Skiklub bei Lake Tahoe an der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada.

          Erst vor wenigen Wochen war der 35 Jahre alte Skirennläufer David Poisson unter ähnlichen Umständen ums Leben gekommen: Bei einem Training des Abfahrtsteams im kanadischen Skigebiet Nakiska war der ehemalige WM-Dritte am 13. November frontal auf einen Baum gefahren.


          Der Tod des jungen Skirennfahrers hat auch seine Vereinskollegen Laura Dahlmeier, Maria Höfl-Riesch und Felix Neureuther schockiert. Die siebenmalige Biathlon-Weltmeisterin Dahlmeier schrieb am Donnerstag bei Facebook: „Der Sport schenkt uns so viele schöne Momente und ermöglicht unvergessliche Augenblicke - auf der anderen Seite ist er grausam und zeigt, wie wenig Zeit uns doch auf dieser wunderbaren Welt bleibt.“ Die 24-Jährige ist wie Burkhart beim SC Partenkirchen eingeschrieben.

          „Ich bin schwer erschüttert über die Nachricht von meinem Clubkollegen Max Burkhart! Mein tiefstes Mitgefühl geht an die Familie und Freunde!!!“, schrieb der aktuell verletzte Felix Neureuther bei Facebook. „Ruhe in Frieden Junge!!!“ „Was ist momentan bitte los??? Ich verstehe es nicht!!!“, schrieb Neureuther weiter mit Blick auf den Tod Poissons.

          Für den oberbayerischen Verein war zu ihrer aktiven Zeit auch die mehrmalige Weltmeisterin und Olympiasiegerin Höfl-Riesch angetreten, die sich bei Twitter „fassungslos“ äußerte. „Meine Gedanken sind bei seinen Eltern und bei seiner Familie. Ich weiß, dass die Menschen in meinem Heimatort und beim SC Partenkirchen für sie da sein werden, aber das ist in solch einer Situation nur ein schwacher Trost.“ Der deutsche Nachwuchs-Athlet Burkhart war bei einem Abfahrtsrennen im kanadischen Lake Louise ums Leben gekommen. Der 17-Jährige war am Dienstag (Ortszeit) in ein Fangnetz gefahren, wobei er sich schwer verletzte. Er starb kurz darauf in einer Klinik in Calgary.

          Quelle: tora./AFP

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