Home
http://www.faz.net/-gu7-75667
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Ski alpin Starkes Rennen von Neureuther

Felix Neureuther belegt beim Nacht-Slalom in Madonna di Campiglio den zweiten Rang. Das Rennen wird überschattet vom Tod eines Streckenpostens, der an einem Herzinfarkt stirbt.

© dpa Vergrößern Kam gut durch die Nacht: Felix Neureuther

Felix Neureuther hat auch beim Nacht-Slalom in Madonna di Campiglio mit einem hervorragenden zweiten Platz seine WM-Form nachgewiesen: Für den 28-Jährigen war es im sechsten Saisonrennen bereits der fünfte Top-Ten-Platz. Nach Rang drei im ersten Lauf musste sich Neureuther am Dienstagabend in Italien nur Marcel Hirscher aus Österreich geschlagen geben, der den 14. Weltcupsieg seiner Karriere feierte. Dritter wurde der Japaner Naoki Yuasa. Fritz Dopfer sammelte auf der Canalone Miramonti mit Position 22 zwar Weltcuppunkte, war aber im Ziel sichtlich unzufrieden.

Das Rennen wurde überschattet vom Tod eines 70 Jahre alten Streckenpostens, der an den Folgen eines Herzinfarkts starb. Der Slalom wurde deshalb nach wenigen Fahrern für einige Minuten unterbrochen. Hirscher hatte bereits nach dem ersten Durchgang angekündigt, im Falle eines Sieges nicht jubeln zu wollen. So war die Stimmung nach dem Rennen verständlicherweise auch etwas gedämpft.

Mehr zum Thema

Mit Startnummer drei hatte Neureuther im ersten Durchgang auf der harten Piste eine hervorragende Zeit vorgelegt. Nur der Titelverteidiger im Gesamtweltcup war zunächst schneller als der Partenkirchener. „Recht viel schwerer kann man es nicht haben“, sagte Neureuther über die Piste. „Ich bin etwas skeptisch reingegangen, weil ich nicht wusste, wie eisig es sein würde, aber meine Ski haben super gehalten.“

Ski alpin, Slalom in Madonna di Campiglio

1. Marcel Hirscher (Österreich) 1:42,50 Min. (52,07/50,43 Sek.);
2. Felix Neureuther (Partenkirchen) 1:44,17 (52,13/52,04);
3. Naoki Yuasa (Japan) 1:44,78 (54,13/50,65);
4. André Myhrer (Schweden) 1:44,84 (53,35/51,49);
5. Manfred Mölgg (Italien) 1:45,02 (52,75/52,27);
6. Markus Vogel (Schweiz) 1:45,18 (53,16/52,02);
7. Reinfried Herbst (Österreich) 1:45,25 (53,28/51,97);
8. Leif Kristian Haugen (Norwegen) 1:45,46 (53,17/52,29);
...22. Fritz Dopfer (Garmisch) 1:46,80 (54,33/52,47)

Quelle: FAZ.NET

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Felix Neureuther Der Schmerzensmann

Felix Neureuther hat reichlich Erfahrung im Umgang mit Schmerzen und Verletzungen. Auch vor der neuen Saison, die am Wochenende beginnt, macht ihm der Rücken einen Strich durch die Rechnung. Eine gute Nachricht gibt es trotzdem. Mehr Von Bernd Steinle

21.10.2014, 17:14 Uhr | Sport
Das G3 von LG

LG macht mit seinem neuen Oberklassen-Smartphone G3 vieles richtig. So ist das hervorragende Display sogar ein Alleinstellungsmerkmal. Wäre da nicht diese eine Schwäche. Mehr

25.07.2014, 09:17 Uhr | Technik-Motor
Ski-Weltcup Die phantastische Vier

Der Österreicher Marcel Hirscher behauptet, so wichtig sei der nächste Gesamtweltcup nicht. In Sölden trumpft er trotzdem auf. Er gewinnt vor dem Deutschen Dopfer. Mehr Von Bernd Steinle, Sölden

26.10.2014, 20:17 Uhr | Sport
Real Madrid holt sich Costa Ricas Torwart

Torwart Keylor Navas hatte bei der WM hervorragend gehalten. Nun verlässt der Keeper seinen bisherigen Verein, den spanischen Liga-Konkurrenten Levante, für einen Sechsjahresvertrag in Madrid. Mehr

04.08.2014, 12:42 Uhr | Sport
Ski alpin Anfang der besonderen Art

Der Deutsche Skiverband geht mit neuem Personal ins Jahr eins nach Maria Höfl-Riesch. Männer-Cheftrainer Mathias Berthold soll in den Speed-Disziplinen Aufbauarbeit leisten. Mehr Von Bernd Steinle, Sölden

25.10.2014, 07:55 Uhr | Sport
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 18.12.2012, 21:45 Uhr

Blatters Spiel

Von Michael Ashelm

Unter Sepp Blatter ist die Fifa zu einer mächtigen und reichen Organisation gewachsen. Doch solange dieser Präsident im Amt ist, wird der Fußball-Weltverband weiter an einem Vertrauensdefizit leiden. Ein Kommentar. Mehr 2 4