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Ski alpin : Starkes Rennen von Neureuther

  • Aktualisiert am

Kam gut durch die Nacht: Felix Neureuther Bild: dpa

Felix Neureuther belegt beim Nacht-Slalom in Madonna di Campiglio den zweiten Rang. Das Rennen wird überschattet vom Tod eines Streckenpostens, der an einem Herzinfarkt stirbt.

          Felix Neureuther hat auch beim Nacht-Slalom in Madonna di Campiglio mit einem hervorragenden zweiten Platz seine WM-Form nachgewiesen: Für den 28-Jährigen war es im sechsten Saisonrennen bereits der fünfte Top-Ten-Platz. Nach Rang drei im ersten Lauf musste sich Neureuther am Dienstagabend in Italien nur Marcel Hirscher aus Österreich geschlagen geben, der den 14. Weltcupsieg seiner Karriere feierte. Dritter wurde der Japaner Naoki Yuasa. Fritz Dopfer sammelte auf der Canalone Miramonti mit Position 22 zwar Weltcuppunkte, war aber im Ziel sichtlich unzufrieden.

          Das Rennen wurde überschattet vom Tod eines 70 Jahre alten Streckenpostens, der an den Folgen eines Herzinfarkts starb. Der Slalom wurde deshalb nach wenigen Fahrern für einige Minuten unterbrochen. Hirscher hatte bereits nach dem ersten Durchgang angekündigt, im Falle eines Sieges nicht jubeln zu wollen. So war die Stimmung nach dem Rennen verständlicherweise auch etwas gedämpft.

          Mit Startnummer drei hatte Neureuther im ersten Durchgang auf der harten Piste eine hervorragende Zeit vorgelegt. Nur der Titelverteidiger im Gesamtweltcup war zunächst schneller als der Partenkirchener. „Recht viel schwerer kann man es nicht haben“, sagte Neureuther über die Piste. „Ich bin etwas skeptisch reingegangen, weil ich nicht wusste, wie eisig es sein würde, aber meine Ski haben super gehalten.“

          Ski alpin, Slalom in Madonna di Campiglio

          1. Marcel Hirscher (Österreich) 1:42,50 Min. (52,07/50,43 Sek.);
          2. Felix Neureuther (Partenkirchen) 1:44,17 (52,13/52,04);
          3. Naoki Yuasa (Japan) 1:44,78 (54,13/50,65);
          4. André Myhrer (Schweden) 1:44,84 (53,35/51,49);
          5. Manfred Mölgg (Italien) 1:45,02 (52,75/52,27);
          6. Markus Vogel (Schweiz) 1:45,18 (53,16/52,02);
          7. Reinfried Herbst (Österreich) 1:45,25 (53,28/51,97);
          8. Leif Kristian Haugen (Norwegen) 1:45,46 (53,17/52,29);
          ...22. Fritz Dopfer (Garmisch) 1:46,80 (54,33/52,47)

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