http://www.faz.net/-gtl-74btg
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Veröffentlicht: 14.11.2012, 10:38 Uhr

Ski alpin Lindsey Vonn weiter in Klinik

Skirennfahrerin Lindsey Vonn liegt mit einem „schweren Darmleiden“ in einer Klinik in Vail/Colorado. Sie müsse dort auf die Ergebnisse weiterer Untersuchungen warten.

© REUTERS Lindsey Vonn: „Mir geht es nicht besonders gut“

Olympiasiegerin Lindsey Vonn muss mit einem „ernsten Darmleiden“ im Krankenhaus bleiben. Das teilte ihr Sprecher der Nachrichtenagentur dpa am Dienstagabend mit. Die amerikanische Skirennfahrerin werde in einer Klinik in Vail im amerikanischen Bundesstaat Colorado die Ergebnisse weiterer Untersuchungen abwarten. Zuvor hatte das US-Skiteam, das sich derzeit in Vail auf die anstehenden Nordamerika-Rennen vorbereitet, mitgeteilt, dass sich Vonn krank fühle und am Montag medizinischen Tests unterzogen habe.

Vorige Woche hatte sie via Twitter über ihr Unbehagen berichtet. „Mir geht es nicht besonders gut“, schrieb Vonn am Donnerstag. „Ich habe eine Hühnersuppe gegessen.“

Mehr zum Thema

Zur Aufmunterung habe sie sich außerdem das Tennis-Match zwischen Roger Federer und David Ferrer beim ATP-Tour-Finale in London angesehen. Den ersten Slalom des WM-Winters im finnischen Levi hatte Vonn am vergangenen Wochenende ausgelassen. Als Begründung wurde angegeben, sie wolle sich auf die Heimrennen in Aspen am 24. und 25. November vorbereiten.

Ob die 28-Jährige bis zu diesem Rennen wieder fit ist und woran genau sie leidet, blieb zunächst unklar. Ursprünglich wollte Vonn am letzten November-Wochenende bei der Herren-Abfahrt in Lake Louise starten. Der Weltskiverband FIS lehnte das aber ab, Vonn erwägte daraufhin den Gang vor Gericht. Auch beim Weltcup-Auftakt in Sölden war es für die Amerikanerin nicht nach Plan gelaufen: Nach Rang zwölf im ersten Durchgang riskierte die viermalige Gesamtweltcupsiegerin zu viel und schied aus. „Ich habe mit meiner Hand irgendwie eine Torstange am Boden erwischt“, erklärte Vonn später ihr Missgeschick. „Ich muss noch härter kämpfen, als ich es getan habe. Lektion gelernt.“

Quelle: FAZ.NET mit dpa

 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Ferrari in der Krise Vettel muss sich die Wirklichkeit schönreden

Eigentlich müsste Ferrari die Formel-1-Saison schon vor dem Großen Preis von Ungarn an diesem Sonntag abhaken. Doch es ist wie einst: Eine Niederlage dürfen sich die Scuderia und ihr Top-Fahrer nicht eingestehen. Mehr Von Hermann Renner, Budapest

24.07.2016, 12:06 Uhr | Sport
Fast wie bei Harry Potter Die Welt jagt in Frankfurt den goldenen Schnatz

21 Nationalteams mit rund 350 Spielerinnen und Spielern haben in Frankfurt um den dritten Weltmeisterschaftstitel im Quidditch gekämpft. Das ungewöhnliche Spiel zieht verschiedenste Sportler an. Und auch Menschen, die eigentlich nichts mit Sport am Hut haben, klemmen sich die eher irdischen Plastikstangen zwischen die Beine. Mehr

25.07.2016, 21:10 Uhr | Sport
Rolf Aldag im Interview Es gibt eine Art Anarchie im Radsport

Auch in diesem Jahr hat die Tour de France wohl wieder einen souveränen Sieger. Team-Manager Rolf Aldag spricht im Interview über die Macht von Chris Froome, den hierzulande ausbleibenden Boom – und die Gefahr, der Sportart blind zu vertrauen. Mehr Von Rainer Seele

24.07.2016, 13:46 Uhr | Sport
Waffengewalt Tote nach Schießerei in amerikanischem Nachtclub

In Fort Myers im Bundesstaat Florida sind mehrere Menschen durch Schüsse getötet oder verletzt worden. Sie hielten sich nachts vor und in einem Club bei einer Party für junge Menschen auf. Mehr

25.07.2016, 17:26 Uhr | Gesellschaft
Tödliche Attacke in Reutlingen Mit einem Dönermesser durch die Stadt gelaufen

Zuerst tötet er eine Frau, dann terrorisiert und verletzt er in Reutlingen Passanten und Autofahrer. Vermutlich war es eine Beziehungstat, doch für viele steht die Nationalität des Täters im Vordergrund. Mehr

25.07.2016, 05:16 Uhr | Gesellschaft

Wer soll euch das noch glauben?

Von Christoph Becker

Mit ihrer Entscheidung, russische Athleten in Rio starten zu lassen, hat das IOC der Sportwelt einen schwarzen Sonntag beschert. Der Präsident und sein Komitee fallen vor den Verrätern der olympischen Idee auf die Knie. Mehr 64 79