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Ski alpin Kein Lohn für volles Risiko

 ·  Nach Laufbestzeit im ersten und schnellster Zwischenzeit im zweiten Durchgang hat Maria Höfl-Riesch den Sieg beim Flutlicht-Slalom in Flachau vor Augen - und fädelt ein.

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© AFP Bitterer Moment: Eingefädelt, ausgeschieden

Sie hatte das Ziel fast schon vor Augen, dann war es auf einen Schlag vorbei. Nach Laufbestzeit im ersten Durchgang und der schnellsten Zwischenzeit im zweiten unterlief Maria Höfl-Riesch am Dienstagabend vor 11.500 Zuschauern beim Nachtslalom in Flachau (Österreich) kurz vor dem Ende der entscheidende Fehler: Sie fädelte ein und schied aus.

Davor war die Doppel-Olympiasiegerin auf dem bestem Weg gewesen zu ihrem zweiten Saisonsieg nach dem Slalom in Levi (Finnland) – entsprechend niedergeschlagen war sie. „Ich bin natürlich wahnsinnig enttäuscht. Es wäre heute endlich mal wieder möglich gewesen zu gewinnen“, sagte sie. „Man muss einfach, so stark wie die anderen im Moment fahren, alles riskieren, und das habe ich gemacht. Leider ist es nicht aufgegangen.“

Im ersten Lauf war Maria Höfl-Riesch mehr als eine halbe Sekunde schneller gewesen als die zweitplazierte Amerikanerin Mikaela Shiffrin. Nach dem Ausscheiden der Deutschen holte sich das 17 Jahre alte Super-Talent seinen dritten Slalom-Sieg im Weltcup vor der Schwedin Frida Hansdotter und Tanja Poutiainen aus Finnland.

Pech hatte auch die Allgäuerin Christina Geiger. Sie war im ersten Lauf ebenfalls hervorragend unterwegs gewesen, startete als Dritte in den zweiten Durchgang – und schied dort wie Maria Höfl-Riesch aus. „Dass wir beide ausgeschieden sind, ist natürlich doppelt bitter“, sagte sie. „Aber ich habe gezeigt, dass es geht, und das kann man daraus mitnehmen.“ Beste Deutsche wurde Lena Dürr auf Platz 14.

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Jahrgang 1970, Sportredakteur.

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