19.01.2007 · Die amerikanische Skirennfahrerin Julia Mancuso hat den Weltcup-Super-G im italienischen Cortina d'Ampezzo gewonnen. Nach zuletzt schwachen Resultaten zeigten sich die deutschen Damen formverbessert.
Die deutschen Skirennfahrerinnen haben beim Weltcup-Super-G im italienischen Cortina d'Ampezzo nach zuletzt schwachen Resultaten aufsteigende Form gezeigt. Petra Haltmayr aus Rettenberg fuhr auf Freitag beim Sieg von Julia Mancuso (USA) auf den zehnten Platz, Maria Riesch (Partenkirchen) wurde 14. und erzielte damit ihr bestes Super-G-Resultat dieses Winters. „Das bringt mir Sicherheit und Selbstvertrauen. Es geht vorwärts“, sagte die 22-Jährige, die in ihrer Comeback-Saison nach dem zweiten Kreuzbandriss zuletzt um ihre Form kämpfte.
Wegen Regens hatte das Rennen erst mit dreieinhalbstündiger Verspätung begonnen. Haltmayr wechselte nach Materialproblemen den Schuh und zeigte sich hinterher erleichtert „dass man es doch noch kann, dass man das Skifahren nicht verlernt hat“.
Julia Mancuso (USA) lag in 1:16,25 Minuten vor den beiden Österreicherinnen Nicole Hosp und Renate Götschl. Deren Teamkollegin Marlies Schild behauptete trotz ihres Ausscheidens die Führung im Gesamtweltcup vor Nicole Hosp (Österreich). Die anderen deutschen Starterinnen verpassten Weltcup-Punkte: Gina Stechert aus Oberstdorf wurde 36., Viktoria Rebensburg (Kreuth) schied aus.