http://www.faz.net/-gtl-74zk3

NHL-Lockout : Hecht wird ein Adler

  • Aktualisiert am

Von Buffalo nach Mannheim: Eishockey-“Altstar“ Jochen Hecht (rechts) Bild: REUTERS

Jetzt wechselt auch der „Altstar“ des deutschen Eishockey aus der NHL in die DEL. Nachdem die amerikanische Profiliga angesichts des „Lockouts“ alle Spiele bis Silvester abgesagt hat, unterschreibt der 35-Jährige einen Vertrag bei den Adler Mannheim.

          NHL-Profi Jochen Hecht hat an diesem Dienstag bei den Adlern Mannheim einen Vertrag bis 2014 unterschrieben. Wie der Club aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mitteilte, hat er aber eine Ausstiegsklausel, sollte ein Angebot aus der nordamerikanischen Profiliga NHL kommen. Hecht reiste den Angaben zufolge nach seiner Ankunft am Flughafen Frankfurt gleich nach Mannheim weiter. Der 35-Jährige soll noch an diesem Mittwoch mit der Mannschaft trainieren. Der gebürtige Mannheimer soll am Sonntag (17.30 Uhr) dann gegen den ERC Ingolstadt sein Debüt für den DEL-Zweiten geben. Er bekommt das Trikot mit der Nummer 55 – sein Stammnummer.

          Hecht spielte von 1994 bis 1998 für Mannheim

          In der NHL wurden wegen eines Streits um die Verteilung der Einnahmen zwischen Liga und Spielergewerkschaft alle Spiele bis Silvester abgesagt. Eine Reihe von Stars hält sich deshalb in anderen Ligen fit. In Mannheim spielen bereits die deutschen Profis Marcel Goc, Dennis Seidenberg sowie Jason Pominville. Hecht hatte schon von 1994 bis 1998 für die Adler gespielt und in dieser Zeit zwei Meisterschaften gewonnen. Beim letzten NHL-Lockout 2004/2005 trug er ebenfalls das Trikot der Kurpfälzer. Hecht hatte nach einer Gehirnerschütterung seit Januar kein Pflichtspiel mehr bestritten. Zuletzt stand er in Buffalo unter Vertrag.

          Weitere Themen

          Die schwere Mission des Bruno Labbadia

          VfL Wolfsburg : Die schwere Mission des Bruno Labbadia

          Nach dem Rücktritt von Martin Schmidt soll der neue Trainer Wolfsburg vor dem Abstieg bewahren. Gleich im ersten Spiel in Mainz geht es um viel. Und Bruno Labbadia muss beim Debüt mit einem Problem fertig werden.

          Topmeldungen

          Mit einer Kundgebung vor dem Berliner Reichstagsgebäude fordern Demonstranten die Abschaffung von Paragraf 219a.

          Abtreibungsgesetz : Straffrei, aber geächtet

          Die Debatte zum Paragraphen über das Verbot der Werbung für Abtreibung wirft Fragen auf: Können Politiker Reklame und Information nicht unterscheiden? Und verhindert das Gesetz auch nur eine einzige Abtreibung?
          In der Münchner BMW-Zentrale muss man sich nun kritische Nachfragen gefallen lassen

          Diesel-Affäre : BMW spielte falsche Abgas-Software auf

          Eine irrtümlich aufgespielte Software sorgt nun für einen Rückruf: BMW muss 12.000 Dieselmotoren korrigieren. Eine peinliche Lage für den selbsternannten Saubermann der Branche.

          Vergabe-Streit um EU-Mittel : Bloß keine neuen Spaltungen!

          Berlin will die Vergabe von EU-Mitteln an die Kooperation in der Flüchtlingspolitik koppeln. Die Osteuropäer sind entrüstet. Und Brüssel will das Thema erst mal nicht anfassen. Was nun?

          Angriffe in Ost-Ghouta : Ein unmenschlicher Feuersturm

          Syrien bombardiert seit Tagen mit russischer Hilfe Ost-Ghouta. Krankenhäuser werden gezielt angegriffen. Und ein Angriff mit Bodentruppen könnte bevorstehen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.