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Veröffentlicht: 07.02.2013, 07:27 Uhr

Mixed-Staffel „Die haben die Mädels ausgesucht“

Andrea Henkel und Miriam Gössner waren gesetzt. Andreas Birnbacher und Simon Schempp kamen dazu. Mit der Mixed-Staffel beginnen die Biathlon-Weltmeisterschaften.

© AFP Der vierte Mann: Simon Schempp

Etwas überraschend war es dann doch, dass Simon Schempp neben Andreas Birnbacher, Andrea Henkel und Miriam Gössner für die Mixed-Staffel der Biathleten beim WM-Auftakt nominiert worden ist. „Wir haben eine große Leistungsdichte im Männerteam. Da kann jeder jeden schlagen. Von daher ist es auch eine Bauchentscheidung, wie man aufstellt“, sagte Bundestrainer Mark Kirchner am Tag vor der ersten der elf WM-Entscheidungen am Donnerstag (17.30 Uhr/ARD und Eurosport) in Nove Mesto. „Die haben die Mädels ausgesucht“, sagte sein Bundestrainer-Kollege Fritz Fischer lapidar über die Nominierung der beiden Männer-Positionen in der deutschen Mixed-Staffel.

Für die Damen-Trainer Gerald Hönig und Ricco Groß stand der Einsatz der achtmaligen Weltmeisterin Andrea Henkel und der dreimaligen Saisonsiegerin Miriam Gössner schon früh fest. Nach dem Rücktritt von Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner ist die Leistungsdichte nicht mehr ganz so groß. Bei der ersten Biathlon-WM in Tschechien sind noch Nadine Horchler, Franziska Hildebrand und die dreimalige Junioren-Weltmeisterin Laura Dahlmeier mit dabei.

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Das deutsche Mixed-Quartett, bereits 2008 und 2010 Weltmeister und zuletzt bei der Heim-WM in Ruhpolding mit Bronze dekoriert, gehört zu den Medaillenkandidaten. „Es wäre schön, wenn es gleich in der Mixed-Staffel klappen würde. Das nimmt dann auch gleich mal den Druck vom Team. Aber gerade der Mixed-Wettbewerb ist mittlerweile alles andere als ein Selbstläufer“, sagte Birnbacher. Topfavorit dürfte Titelverteidiger Norweger sein.

Nach dem Rücktritt von Olympiasieger Michael Greis war bei den deutschen Männern nur der zweimalige Saisonsieger Birnbacher gesetzt. „Über die Leistung vom Andi brauchen wir nicht diskutieren“, sagte Kirchner. Neben Schempp hätten aber genauso gut der ehemalige Sprintweltmeister Arnd Peiffer, Erik Lesser oder Florian Graf laufen können. „Wir haben gestern noch einmal mit allen Leuten geredet, auch individuell noch einmal“, sagte der Bundestrainer am Mittwoch. „Es ist Ruhe im Team und es stehen alle hinter der Entscheidung.“

Quelle: dpa/FAZ.NET

 

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