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Eisschnelllauf Wolf holt nächsten WM-Titel - Bronze im Teamrennen

13.03.2011 ·  Sie wird ihrer Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht: Jenny Wolf wird über 500 Meter zum vierten Mal Weltmeisterin im Eisschnelllauf. Im ersten und zweiten Durchgang bleibt sie unter 38 Sekunden. Im Team-Wettbewerb reicht es für die Deutschen zu Bronze.

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Eisschnellläuferin Jenny Wolf bleibt über 500 Meter bei Weltmeisterschaften seit 2007 ungeschlagen. Die 32-jährige Berlinerin gewann am Sonntag in Inzell zum vierten Mal in Serie den Sprint-Titel.

Schon im ersten Lauf war Wolf in 37,98 Sekunden als einzige Läuferin des Feldes unter der 38-Sekunden-Marke geblieben und verteidigte im zweiten Durchgang in 37,95 Sekunden ihre Spitzenposition.

Platz zwei ging an Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa aus Südkorea. Wang Beixing aus China lief auf Platz drei. Judith Hesse (Erfurt) kam auf einen ausgezeichneten fünften Platz, Monique Angermüller (Berlin) war nach Sturz in Lauf eins aus dem Rennen.

Wolf lief mit deutscher Fahne unter dem Jubel von 5000 Zuschauern eine Ehrenrunde im Hallen-Oval von Inzell. Bereits vor den abschließenden Wettkämpfen haben die deutschen Eisschnellläufer mit vier Medaillen (1-1-2) ihr WM-Soll erfüllt.

Claudia Pechstein erkämpfte sich zum Abschluss der Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften in Inzell ihre 55. Medaille bei internationalen Meisterschaften. Im Team-Wettbewerb lief die 39-jährige Berlinerin gemeinsam mit Stephanie Beckert aus Erfurt und Isabell Ost aus Berlin in 3:01,82 Minuten zur Bronzemedaille.

Den Titel holte sich am Sonntag das Trio aus Kanada in 2:59,74 Minuten vor dem favorisierten Team der Niederlande (3:00,43). Die Niederländerin Ireen Wüst sicherte sich ihre vierte WM-Medaille nach zweimal Gold und einmal Silber.

Das deutsche Herren-Trio verpasste derweil auf Platz vier eine Medaille nur knapp. Marco Weber (München), Robert Lehmann (Erfurt) und der kurzfristig für den erkrankten Patrick Beckert nachnominierte Tobias Schneider (Berlin) schafften in Inzell in 3:45,54 Minuten ein kaum erwartetes Resultat.

Überraschungssieger in der Teamverfolgung wurden die Vereinigten Staaten, die mit Shani Davis, Trevor Marsicano und Jonathan Kuck in 3:41,70 Minuten die favorisierten Mannschaften aus Kanada und der Niederlande auf die nächsten Plätze verwiesen.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa
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