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Eiskunstlauf Savchenkos Albtraum

 ·  Über der olympischen Wintersaison liegt für Aljona Savchenko und ihren Partner Robin Szolkowy kein Segen. Die 25-Jährige ist möglicherweise vom Pfeifferschen Drüsenfieber geplagt. Zuletzt konnte sie nur eingeschränkt auf dem Eis arbeiten.

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Deutsche Meister, Europameister, Weltmeister: In den beiden vergangenen Jahren lief für diese beiden alles glatt. Doch über der olympischen Wintersaison scheint für Aljona Savchenko und ihren Partner Robin Szolkowy kein Segen zu liegen. Das Chemnitzer Eiskunstlauf-Paar, angetreten, seine Erfolgsgeschichte im Februar bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver mit dem Gewinn der Goldmedaille zu krönen, muss in diesen Wochen mit einer Reihe von Rückschlägen fertig werden – sportlich und gesundheitlich. Nachdem die Seriensieger der Jahre 2008 und 2009 beim Grand-Prix-Wettbewerb in Paris wie beim Grand-Prix-Finale in Tokio nur Dritte wurden und danach bei der deutschen Meisterschaft in Mannheim Ende Dezember wegen Trainingsrückstands nicht antraten, wird Aljona Savchenko nun möglicherweise vom Pfeifferschen Drüsenfieber geplagt. Dass die gebürtige Ukrainerin an dieser Krankheit leide, wurde jedenfalls zur Jahreswende gemeldet – auch wenn ihr Trainer Ingo Steuer diese Nachricht weder bestätigen noch dementieren wollte.

Wer Savchenko/Szolkowy am Vorabend zu Silvester beim Schaulaufen in Oberstdorf, live übertragen vom Spartensender Eurosport, sehen wollte, wurde enttäuscht. „Im Moment“, teilte der Schaulaufveranstalter Daniel Weiss mit, „hat Aljona ein absolutes Startverbot.“ Zu Beginn der kommenden Woche soll eine weitere ärztliche Untersuchung auch Aufschluss darüber geben, welche sportlichen Folgen die Erkrankung für die Läuferin haben wird. Dann wird sich zeigen, ob die dreimaligen Europameister ihren Titel in Tallinn Mitte Januar verteidigen können.

Im Kampf um olympisches Gold nur noch Außenseiter

Einen Start seines Meisterpaares bei den Spielen von Vancouver sieht Steuer derzeit wohl noch nicht in Gefahr. Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte der frühere Paarlauf-Weltmeister: „Wir haben bisher alles in den Griff gekriegt und werden auch das in den Griff kriegen.“ Wie schwer der Trainingsrückstand von Savchenko/Szolkowy am Ende wiege, werde man „dann im Februar sehen“. Zuletzt konnte die 25 Jahre alte Paarläuferin nur mit Einschränkungen auf dem Eis arbeiten, da das Pfeiffersche Drüsenfieber mit grippeähnlichen Symptomen und damit einer beträchtlichen körperlichen Schwächung einhergeht.

Savchenko/Szolkowy, die im Herbst nach der für ihre Verhältnisse schwachen Vorstellung in Paris ihr fast fertig einstudiertes Kürprogramm zur Fußball-Hymne „You’ll never walk alone“ aufgaben und nun zur Musik aus dem Film „Jenseits von Afrika“ laufen, sind jedenfalls in ihrem Kampf um olympisches Gold nur noch Außenseiter im Vergleich zu Shen/Zhao, den chinesischen Seriensiegern dieses Winters. Die dreimaligen Weltmeister hatten im Frühjahr 2007 ihren Rücktritt vom Wettkampfsport erklärt. Sie feiern derzeit ein glänzendes Comeback und wollen sich nach ihrem mühelos anmutenden Triumph im Grand-Prix-Finale zum Abschluss ihrer Laufbahn den Traum vom Olympiasieg erfüllen.

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