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Eishockey : Kanada wird Letzter

  • Aktualisiert am

Klar durchgesetzt: Der Schweizer Reto Suri (weißes Trikot) behauptet sich gegen vier Kanadier Bild: dpa

Das Eishockeyteam aus Kanada hat beim Deutschland-Cup auf ganzer Linie enttäuscht. Ohne einen einzigen NHL-Profi verliert der Olympiasieger von 2010 in München auch das dritte Spiel gegen die Schweiz deutlich mit 1:6.

          Der 23-malige Eishockey-Weltmeister Kanada hat auch sein drittes Spiel beim Deutschland Cup verloren und ist damit beim Vier-Nationen-Turnier in München nur Letzter geworden. Am Sonntag wurde der Olympiasieger von der Schweiz mit 1:6 (1:1,0:1,0:4) deklassiert. Das vom Ingolstädter DEL-Coach Rich Chernomaz betreute Team hatte zuvor bereits gegen Deutschland (2:3) und die Slowakei (2:5) verloren.

          Kein NHL-Profi im Team

          Allerdings hatten das Team der Nordamerikaner auch nur wenig mit der Mannschaft gemein, die bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver Gold gewonnen hatte: Chernomaz hatte ein Team zumeist aus Spielern der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) bunt zusammengewürfelt und keinen Profi aus der Nordamerikanischen Profiliga NHL dabei.

          Gegen die Schweiz hatte der Österreich-Legionär Jamie Fraser die Kanadier nach acht Minuten noch in Führung gebracht, ehe Ryan Gardner (16.) vom SC Bern, Tim Ramholt (32./54.) vom HC Davos, Roman Wick (42./58.) vom ZSC Zürich und Kevin Romy (56.) von Servette Genf den Kantersieg der Eidgenossen herausschossen. Auch die Schweiz, die am Vortag Deutschland mit 0:2 unterlegen war, hatte bereits vor dem Match keine Chance mehr auf den Turniersieg.

          Quelle: DPA

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