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Biathlon-WM Deutsche Herren-Staffel gewinnt Bronze

10.02.2007 ·  Bei der Biathlon-WM ist die deutsche Männer-Staffel auf den dritten Platz gelaufen. Das Quartett mit Ricco Groß, Michael Rösch, Sven Fischer und Michael Greis vergab seine Siegchancen durch zwei Strafrunden.

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Die deutsche Olympiasieger-Staffel ist bei der Biathlon-Weltmeisterschaft in Antholz auf den dritten Platz gelaufen.

Das in der Turiner Besetzung mit dem Ruhpoldinger Ricco Groß, dem Altenberger Michael Rösch, dem Oberhofer Sven Fischer und Michael Greis aus Nesselwang angetretene Quartett vergab seine Siegchancen durch zwei Strafrunden und lag nach 4x7,5 km deutlich mit 1:32,5 Minuten hinter der siegreichen russischen Staffel.

Titelverteidiger Norwegen belegte exakt eine Minute hinter Russland den Silberrang. Für den deutschen Skiverband war es bereits die fünfte Medaille beim Championat in Südtirol.

Nach 1:14:36,1 Stunden lief Schlussläufer Nikolai Kruglow freudestrahlend mit der russischen Flagge in der Hand ins Ziel. Groß und Rösch mussten dagegen beide jeweils eine Strafrunde nach dem Stehendschießen drehen. Insgesamt benötigte das deutsche Quartett 13 Reservepatronen.

Schlotternde Knie

Die russischen Herren wurden erstmals seit 2000 wieder Weltmeister und profitierten vom schwachen Schießen ihrer Rivalen. „Wenn sie nicht unter Druck kommen, arbeiten sie am Schießstand fast fehlerfrei“, bemerkte bereits in einer frühen Phase des Rennes Bundestrainer Frank Ullrich. Er musste zusehen, wie Ricco Groß, der als Siebter wechselte, die Beine zitterten. Auch Michael Rösch, der das Quartett um drei Plätze nach vorn brachte, schlotterten die Knie. Sven Fischer wechselte als Dritter, hatte sich aber beim Stehendschießen etwas ablenken lassen.

Schlussläufer Michael Greis schließlich verlor das Duell um Silber beim letzten Schießen gegen den norwegischen Schlussmann Ole Einar Björndalen, brachte aber Bronze sicher nach Hause.

4 x 7,5 km, Herren:

1. Russland 1:14:36,1 Std./1 Schießfehler (Ivan Tscheresow, Maxim Tschudow, Dmitri Jarotschenko, Nikolai Kruglow)

2. Norwegen + 1:00,5 Min./11 (Halvard Hanevold, Lars Berger, Frode Andresen, Ole Einar Björndalen)

3. Deutschland + 1:32,5/13 (Ricco Groß/Ruhpolding, Michael Rösch/Altenberg, Sven Fischer/Oberhof, Michael Greis/Nesselwang); 4. Italien + 2:05,3/7; 5. Tschechien + 2:16,7/8; 6. Österreich + 2:22,0/6

Quelle: sid
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