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Biathlon-Staffel Trotz Strafrunde auf Platz drei

Nach dem ersten Schießen liegt Deutschland nur auf Platz 15. Am Ende schiebt sich das Biathlon-Quartett unter dem Jubel der Zuschauer in Oberhof aber noch auf Rang drei hinter Russland und Norwegen.

© obs Vergrößern Auf geht’s zur wilden Hatz: Am Ende landet Deutschland auf Platz drei

Nicht alles, was mit einer Strafrunde anfängt, muss auch schlecht enden. Für die deutsche Biathlon-Staffel jedenfalls ging es am Freitagabend auf den 4x7,5 Kilometern nach Platz 15 nach dem ersten Schießen noch weit nach vorne.

Claus Dieterle Folgen:  

Am Ende schob sich das deutsche Quartett unter dem Jubel der 19.500 Zuschauer in der Arena am Grenzadler auf Platz drei, 39,3 Sekunden hinter Sieger Russland und Norwegen. „Hier in Oberhof bei dieser Kulisse auf dem Podest zu stehen, ist schon schwer in Ordnung“, sagte Männer-Bundestrainer Mark Kirchner.

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Startläufer Schempp hatte nach seinem Missgeschick selbst noch Schadensbegrenzung betrieben und sich auf Platz fünf vorgearbeitet. Erik Lesser, der nächste in der Viererkette, blieb am Schießstand fehlerfrei und brachte sein Team gar auf Platz zwei.

Auch wenn er sich im Duell mit dem großen Norweger Ole Einar Björndalen übernahm. „Ich wollte noch ein paar Sekunden gutmachen, aber hintenraus bin ich weggeflogen“, sagte Lesser.

Rückkehrer und Ausfälle © dapd Bilderstrecke 

Dann kam Arnd Peiffer, der allerdings bei seiner Aufholjagd insgesamt viermal nachladen musste und wieder Zeit verlor. Am Ende übergab er dennoch nur mit fünf Sekunden Rückstand auf Rang drei an Schlussläufer Florian Graf, der erst am Morgen zu dieser unerwarteten Premiere gekommen war.

Da hatte sich Andreas Birnbacher, der derzeit beste deutsche Skijäger, mit grippalem Infekt abgemeldet. Graf musste zwar den Norweger Emil-Hegle Svendsen und den Russen Dimitri Malischko ziehen lassen, aber Platz drei ließ er sich nicht mehr nehmen.

Quelle: F.A.Z.

 
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