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Falsche Kleidung : Hamilton verpasst Wimbledon-Finale

  • Aktualisiert am

T-Shirt und Mütze kann ja jeder: Lewis Hamilton muss in Sachen Kleiderordnung nachsitzen Bild: dpa

Weil er nicht standesgemäß erschien, wurde Lewis Hamilton der Zutritt zur Königlichen Box verwehrt. Der Formel-1-Weltmeister reagierte auf seine Weise.

          Da wusste mal wieder einer nicht, was sich gehört: Weil er sich nicht an die Kleiderordnung hielt, hat Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton das Wimbledon-Finale zwischen Novak Djokovic und Roger Federer verpasst. Hamilton, der im All England Club zusammen mit einigen anderen Prominenten wie Hollywood-Schauspieler Bradley Cooper oder dem früheren Turniersieger Björn Borg in die Königliche Box eingeladen war, hatte sich nicht an den Dresscode gehalten. Dieser verlangt von Herren, dass sie sich stets mit Krawatte und Jackett kleiden.

          Auf einem im Kurznachrichtendienst Twitter kursierendem Foto trug Hamilton bei seinem Besuch bei dem traditionellen Rasenturnier zwar ein buntes geblümtes Hemd und einen beigen Hut – allerdings kein Sakko und auch keine Krawatte. Sein Management versuchte den Vorfall im Anschluss auf ein minimales Skandal-Niveau zu senken: „Aufgrund eines unglücklichen Missverständnisses in Bezug auf die Kleiderordnung in Wimbledon ist Lewis enttäuscht, das Herren-Finale verpasst zu haben“, teilte es mit.

          Hamilton hätte das Endspiel dennoch in der Box verfolgen können – wenn er denn die für solche Fälle bereitliegende Ersatzkleidung akzeptiert hätte. Diese soll der zuweilen zu etwas Eitel neigende Brite allerdings dankend abgelehnt haben. So wichtig scheint ihm das Tennismatch also doch nicht gewesen zu sein.

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