http://www.faz.net/-gtl-8x0m5

Von Tirol nach Unterhaching? : Verwirrung um Volleyballteam

  • Aktualisiert am

Hände hoch zum Schwur: Spielt Hypo Tirol demnächst als TSV Unterhaching? Bild: dpa

Volleyball-Meister Tirol hat für die kommende Saison in Österreich nicht gemeldet. Unterhaching plant in Deutschland ein Comeback. Gibt es eine grenzübergreifende Bundesliga-Spielgemeinschaft?

          Aufregung um das österreichische Volleyballteam Hypo Tirol Innsbruck. Nach Angaben von Österreichs Volleyball-Verbands-Präsident Peter Kleinmann hat die Mannschaft konkrete Pläne, nach Deutschland auszuwandern. „TSV Unterhaching Volleyball hat bei der deutschen Liga um eine Wildcard angesucht. Die Hinweise verdichten sich, dass Hypo Tirol mit der Unterhachinger Spiellizenz in der deutschen Bundesliga antreten möchte“, teilte Kleinmann am Dienstag mit. Für den Hypo-Tirol-Manager Hannes Kronthaler sind das keine Neuigkeiten: „Das sage ich seit zwei Jahren.“

          Hintergrund des Konflikts ist ein Streit mit dem Sponsor. Laut Kleinmann wolle Kronthaler die Mehrheitsanteile des bayerischen TSV Unterhaching erwerben und dann Spiele abwechselnd in Unterhaching und Innsbruck austragen. Der österreichische Serienmeister wollte dazu keine Stellungnahme abgeben.

          Auch die Volleyball-Bundesliga wollte die Meldung am Dienstag auf Anfrage weder dementieren noch bestätigen. Die DVL prüft derzeit die von elf Vereinen eingereichten Lizenzunterlagen für die neue Saison. Der ehemalige Pokalsieger Unterhaching hat schon vor einiger Zeit einen Antrag auf eine Wildcard gestellt. Dem Club werden gute Chancen auf ein Comeback in der Bundesliga eingeräumt.

          Innsbrucks Kronthaler äußerte schon mehrfach die Idee, Partien in Italien oder Deutschland auszutragen. Für die kommende Saison habe sich der Volley-Meister in Österreich jedenfalls nicht angemeldet.

          Quelle: dpa

          Weitere Themen

          Lebensbeichte aus dem Nichts

          Mord nach 26 Jahren gestanden : Lebensbeichte aus dem Nichts

          Der Fall war fast vergessen, nun überrascht er selbst erfahrene Ermittler: Ein 52-Jähriger räumt ein, eine Frau in Bonn erstochen zu haben – vor mehr als 26 Jahren. Im Prozess berichtet der Mann von einer Zufallstat. Und seinem Vierteljahrhundert mit der Schuld.

          Das Aus für Borussia Dortmund Video-Seite öffnen

          Champions-League : Das Aus für Borussia Dortmund

          Der BVB schaffte es am Dienstagabend nicht in der Champions-League gegen Tottenham Hotspur den erforderlichen Sieg einzufahren. Damit setzt das Team seine Negativ-Serie der letzten Pflichtspiele weiter fort.

          Topmeldungen

          Schwierige Regierungsbildung : Die Verantwortung der SPD

          Die Sozialdemokraten stehen vor einem entscheidenden Wendepunkt. Solange Jamaika möglich war, sprach nichts gegen konsequente Opposition. Doch jetzt sieht die Lage anders aus. Ein Kommentar.

          Diskurs ist unverzichtbar : „Ein Populist ist ein Gegner der Demokratie“

          Populisten nehmen für sich in Anspruch, den wahren Willen des Volkes erkannt zu haben. Es gibt aber weder ein homogenes Volk, noch die absolute Wahrheit. Zwei Wege sind hilfreich als Rezept gegen Populismus. Ein Gastbeitrag.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.