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Von Tirol nach Unterhaching? : Verwirrung um Volleyballteam

  • Aktualisiert am

Hände hoch zum Schwur: Spielt Hypo Tirol demnächst als TSV Unterhaching? Bild: dpa

Volleyball-Meister Tirol hat für die kommende Saison in Österreich nicht gemeldet. Unterhaching plant in Deutschland ein Comeback. Gibt es eine grenzübergreifende Bundesliga-Spielgemeinschaft?

          Aufregung um das österreichische Volleyballteam Hypo Tirol Innsbruck. Nach Angaben von Österreichs Volleyball-Verbands-Präsident Peter Kleinmann hat die Mannschaft konkrete Pläne, nach Deutschland auszuwandern. „TSV Unterhaching Volleyball hat bei der deutschen Liga um eine Wildcard angesucht. Die Hinweise verdichten sich, dass Hypo Tirol mit der Unterhachinger Spiellizenz in der deutschen Bundesliga antreten möchte“, teilte Kleinmann am Dienstag mit. Für den Hypo-Tirol-Manager Hannes Kronthaler sind das keine Neuigkeiten: „Das sage ich seit zwei Jahren.“

          Hintergrund des Konflikts ist ein Streit mit dem Sponsor. Laut Kleinmann wolle Kronthaler die Mehrheitsanteile des bayerischen TSV Unterhaching erwerben und dann Spiele abwechselnd in Unterhaching und Innsbruck austragen. Der österreichische Serienmeister wollte dazu keine Stellungnahme abgeben.

          Auch die Volleyball-Bundesliga wollte die Meldung am Dienstag auf Anfrage weder dementieren noch bestätigen. Die DVL prüft derzeit die von elf Vereinen eingereichten Lizenzunterlagen für die neue Saison. Der ehemalige Pokalsieger Unterhaching hat schon vor einiger Zeit einen Antrag auf eine Wildcard gestellt. Dem Club werden gute Chancen auf ein Comeback in der Bundesliga eingeräumt.

          Innsbrucks Kronthaler äußerte schon mehrfach die Idee, Partien in Italien oder Deutschland auszutragen. Für die kommende Saison habe sich der Volley-Meister in Österreich jedenfalls nicht angemeldet.

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