Die Leverkusener Yacht „Illbruck“ steuert beim Volvo Ocean Race ihrem dritten Etappensieg entgegen.
Im Zweikampf mit der „Amer Sports One“ (Finnland/Italien) hatte das deutsche Schiff mit Skipper John Kostecki (USA) schon 55 Seemeilen Vorsprung. Erst am Dienstag konnte "Illbruck" in Höhe der Falkland-Inseln mit durchschnittlich 12,5 Knoten die schnellste Geschwindigkeit aller Yachten erzielen.
Nach neuesten Hochrechnungen wird der Zieleinlauf im Hafen von Rio de Janeiro am Montagabend erwartet. Noch sind rund 1500 der 6700 Seemeilen langen vierten Etappe zu segeln.
Vorentscheidung noch nicht gefallen
„Die Vorentscheidung ist noch nicht gefallen“, warnte „Illbruck“- Meteorologe Chris Bedford. „Ich erwarte für Donnerstag eine Winddrehung und später eine Zunahme von Süden her, die Vorteile für die östlich gelegenen Boote bringt.“ Die „Amer Sports One“ hat im Gegensatz zur „Illbruck“ einen östlicheren Kurs gewählt.
Die anderen sechs Yachten kämpfen nur noch um den dritten Platz. Die „Tyco“ (Bermudas) folgt der „Illbruck“ auf dem Westkurs mit 79 Seemeilen Rückstand. Verfolger der „Amer Sports“ im Osten ist die norwegische „Djuice“ mit 89 Seemeilen Differenz.