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Volleyball-EM : Flatterhafte „Schmetterlinge“ fliegen weiter

  • Aktualisiert am

Hürde Ungarn überwunden: Deutschlands Volleyball-Frauen mit Jana Poll Bild: ILNITSK/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Die deutschen Volleyball-Frauen gewinnen gegen Ungarn und schaffen somit den Sprung in die K.o.-Runde der EM. Auch der direkte Einzug ins Viertelfinale ist noch möglich.

          Die deutschen Volleyballerinnen haben bei der Europameisterschaft in Aserbaidschan und Georgien die erste Hürde gemeistert und die K.o.-Phase erreicht. Nach einem schwer erkämpften 3:1-Sieg (25:21, 19:25, 25:21, 25:18) gegen Ungarn ist dem Team von Bundestrainer Felix Koslowski einer der ersten drei Plätze, die zum Weiterkommen berechtigen, nicht mehr zu nehmen.

          Mit einem klaren Sieg gegen Gastgeber Aserbaidschan am Montag (16 Uhr/Sport1) könnte die junge Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) sogar noch das direkte Viertelfinal-Ticket lösen. Als Zweite oder Dritte der Gruppe A müssten die Schmetterlinge den Umweg über die Play-off-Runde gegen ein Team der Gruppe C (Russland, Türkei, Bulgarien, Ukraine) nehmen.

          Deutschland liegt nach der knappen Auftaktniederlage (2:3) gegen Polen mit vier Punkten aus zwei Spielen hinter Aserbaidschan (6), das am Nachmittag 3:0 gegen Polen gewann, sowie Polen (5 Punkte aus 3 Spielen) auf dem dritten Rang. Die Ungarinnen sind nach drei Niederlagen bereits ausgeschieden.

          Das deutsche Team um Spielführerin Maren Fromm tat sich gegen die Ungarn von Beginn an schwer, zwischenzeitlich zog der Außenseiter sogar ein bisschen davon. Dann überwanden Fromm und Co. ihre Anfangsnervosität und gewannen den ersten Durchgang. Allerdings brachte dies keine zusätzliche Sicherheit. Stattdessen häuften sich Fehler, die den Gegner erstarken und den zweiten Satz gewinnen ließen.

          Das deutsche Team gab aber nicht auf und sicherte sich dank eines deutlich verbesserten Angriffs sowie einer guten Blockabwehr den dritten Satz, gerade Zuspielerin Denise Hanke riss ihre Teamkolleginnen mit. Mit viel Geduld und Ruhe zeigte Deutschland dann spät seine Klasse und machte den ersten Erfolg perfekt.

          Bundestrainer Koslowski, der in Baku auf eine wenig erfahrene Mannschaft mit sieben EM-Debütantinnen setzt, hatte sich vor Turnierbeginn mit Forderungen zurückgehalten und das Erreichen des Viertelfinales als Ziel für seine „Schmetterlinge“ gegeben.

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