Hertha BSC verzichtet auf einen weiteren Einspruch gegen die Wertung des verlorenen Relegationsspiels bei Fortuna Düsseldorf und ist damit endgültig in die zweite Liga abgestiegen. Der Berliner Verein sieht nach einer juristischen Prüfung keine Erfolgschancen für eine Berufung vor dem Schiedsgericht des Deutschen Fußball-Bundes. Das teilte Hertha am Dienstag mit.
Das Relegations-Rückspiel am 15. Mai in Düsseldorf war unter skandalösen Umständen zu Ende gegangen. Zuschauer hatten noch vor dem Schlusspfiff das Spielfeld gestürmt, erst nach einer mehr als 20-minütigen Unterbrechung war die Partie fortgesetzt worden. Das 2:2 besiegelte nach dem verlorenen Hinspiel den erneuten Abstieg der Hertha. Das Bundesgericht des DFB hatte einen Protest abgewiesen.
Der Verein habe die schriftliche Urteilsbegründung „gründlich studiert, analysiert und darüber hinaus eine juristische Expertise“ erstellen lassen, erklärte der Club. Daraus ginge hervor, dass „die Erfolgsaussichten eines Einspruchs nicht gegeben“ wären. „Aus diesem Grund nimmt Hertha BSC nach eingehender, reiflicher Überlegung davon Abstand, das ständige Schiedsgericht des DFB anzurufen“, hieß es weiter.