Prolog-Sieger Fabian Cancellara hat am Dienstag auch die dritte Etappe der Tour de France gewonnen und sein Gelbes Trikot souverän verteidigt. Der Schweizer setzte sich nach 236,5 Kilometern von Waregem/Belgien nach Compiègne in Frankreich vor Milram-Sprinter Erik Zabel durch. Dritter wurde der Italiener Danilo Napolitano. Die vierte Etappe der Frankreich-Rundfahrt führt an diesem Mittwoch über 193 Kilometer von Villers-Cotterets nach Joigny.
Mit einer beispiellosen Bummelfahrt hatte das Fahrerfeld auf der dritten Etappe der Tour de France den Zeitplan kräftig in Verzug gebracht. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von gerade einmal 30 km/h in den ersten fünf Stunden des Rennens lag das Peloton zwischenzeitlich fast eineinhalb Stunden hinter der Zeit des langsamsten angenommenen Schnitts zurück. Im Verlauf der mit 236,5 km längsten Etappe dieser Tour wirkten die Radprofis zeitweilig wie eine Gruppe von Hobby-Fahrern auf einem Sonntagsausflug.
In der Sackgasse
T-Mobile-Sportchef Rolf Aldag begründete die Bummelei mit taktischen Überlegungen und widersprach der Vermutung, es könne sich dabei um einen Protest handeln: „Da ist das taktische Tauziehen zwischen Ausreißern und Verfolgern etwas in die Sackgasse geraten. Die Fahrer an der Spitze konnten möglicherweise irgendwann nicht mehr schneller und das Peloton wollte aus taktischen Gründen nicht“, so der 39-Jährige.
Bummelfahrten hatte es in der Geschichte der Tour immer wieder gegeben, in aller Regel aber nur vor oder nach schweren Bergetappen. Auf den beiden ersten Tagesabschnitten der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt hatte der Schnitt jeweils bei rund 44 km/h gelegen.
kein Wunder, bei nur noch 50% weißen Blutkörperchen
(yeus)
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Rückkehr zur Menschlichkeit
Jörg Beckmann (JLEBeckmann)
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Wo liegt das Problem?
Josef Wenger (wenschie)
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Mehr Redlichkeit
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