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Terrorismus : Muhammad Ali: Wer hinter dem Terror steht, ist kein Moslem

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Moslem und Amerikaner: Muhammad Ali Bild: dpa

Von einer Vergewaltigung der Lehre des Islam spricht Muhammad Ali über die Täter der Terror-Anschläge. Das Box-Idol ist Moslem und Amerikaner.

          „Wenn die Täter der mörderischen Terror- Anschläge in New York und Washington wirklich Moslems waren, haben sie die Lehre des Islams vergewaltigt. Wer immer die terroristischen Attacken gegen die USA unterstützt oder dahinter steht, repräsentiert nicht den Islam. Gott steht nicht hinter Mördern“, erklärte Box- Legende Muhammad Ali.

          Der Jahrhundert-Sportler, der am 28. Februar 1964 zum Islam übergetreten war, forderte zugleich: „Jeder der darin involviert war, muss für die Grausamkeit bezahlen“.

          „Ich bin ein Moslem. Ich bin ein Amerikaner. Als Amerikanischer Moslem möchte ich meine tiefe Trauer und meinen Kummer zum gewaltigen Verlust an Leben ausdrücken, das am Dienstag ausgelöscht wurde“, sagte der 59-jährige Ali voller Mitgefühl.

          „Moslems glauben nicht an Gewalttätigkeit“

          Der ehemalige Profibox- Weltmeister im Schwergewicht betonte: „Der Islam ist eine Religion des Friedens. Der Islam fördert nicht den Terrorismus oder das Töten von Menschen“. Der in Berrien Springs im US-Bundesstaat Michigan lebenden Olympiasieger von 1960 könne nicht dasitzen und die Welt denken lassen, dass der Islam eine Religion des Tötens sei.

          „Es schmerzt mich zu sehen, welche radikalen Menschen das tun im Namen des Islams. Diese Radikalen tun das gegen Gott. Moslems glauben nicht an Gewalttätigkeit“, erklärte das an der Parkinsonschen Krankheit leidende Idol.

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