http://www.faz.net/-gtl-8vy1m

Tennisturnier in Indian Wells : Einseitiges Match der alten Meister

  • Aktualisiert am

Alte Meister unter sich: Nadal diesmal chancenlos gegen Federer Bild: EPA

Im Duell der Superstars hat Rafael Nadal keine Chance gegen Roger Federer. Auch Novak Djokovic scheidet beim Tennisturnier in Indian Wells früh aus.

          Ganze 69 Minuten benötigte Roger Federer zum nächsten großen Sieg auf seiner Comeback-Tour. Der Schweizer Tennis-Star ließ am Mittwoch (Ortszeit) beim ATP-Turnier in Indian Wells seinem großen Widersacher Rafael Nadal mit dem 6:2, 6:3 im Achtelfinale keine Chance und zeigte einmal mehr alte Klasse. „Es ist großartig zu sehen, wie ich derzeit spiele. Das habe ich nicht erwartet, weil ich bereits in Dubai müde war“, sagte der 35-jährige Federer.

          Hatte sich der Schweizer Tennis-Star bei seinem Australian-Open-Triumph im Januar noch ein denkwürdiges Duell mit Nadal über dreieinhalb Stunden und fünf Sätzen geliefert, war es diesmal eine einseitige Angelegenheit. „In Australien war es ein enges Match, da hätte ich gewinnen können. Heute nicht, es war unmöglich“, räumte Nadal ein. Der Spanier liegt zwar im direkten Vergleich mit 23:13 Siegen noch vorn, die letzten drei Aufeinandertreffen entschied Federer aber für sich.

          Beeindruckt von sich selbst: Roger Federer
          Beeindruckt von sich selbst: Roger Federer : Bild: AFP

          Und der Schweizer zeigte sich seit seinem Comeback nach sechsmonatiger Pause wegen einer Knieverletzung weiter in starker Verfassung. So soll auch bei der mit 6,9 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Veranstaltung im Viertelfinale noch nicht Schluss sein. Dort wartet auf Federer aber eine weitere schwere Aufgabe, wenn er auf den Australier Nick Kyrgios trifft. Der 21-Jährige schaltete immerhin den an Nummer zwei gesetzten Novak Djokovic mit 6:4, 7:6 im Achtelfinale aus. Zuvor hatte der 21-Jährige bereits den Deutschen Alexander Zverev klar in zwei Sätzen bezwungen. „Ich bin sehr beeindruckt, wie er Novak ausgeschaltet hat, und das auf dessen Lieblingsbelag“, lobte Federer seinen nächsten Kontrahenten.

          Der an Nummer neun gesetzte Schweizer peilt seinen fünften Turniersieg in Indian Wells an, wenngleich der letzte schon fünf Jahre zurückliegt. Federers Landsmann Stan Wawrinka gewann unterdessen sein Achtelfinal-Match gegen den Japaner Yoshihito Nishioka in 2:14 Stunden mit 3:6, 6:3, 7:6. Auch der Spanier Pablo Carreno Busta (6:4, 7:6 gegen den serbischen Qualifikanten Dusan Lajovic) und der Uruguayer Pablo Cuevas (6:3, 3:6, 6:3 gegen David Goffin) erreichten das Viertelfinale.

          Kusnezowa im Halbfinale gegen Pliskova

          Bei den Damen ist Swetlana Kusnezowa durch ein 6:3, 6:2 gegen Anastasia Pawljutschenkowa ins Halbfinale eingezogen und trifft dort auf die Tschechin Karolina Pliskova, die Garbine Muguruza aus Spanien mit 7:6, 7:6 besiegte. Die zukünftige Weltranglistenerste Angelique Kerber war im Achtelfinale an der Russin Jelena Wesnina gescheitert.

          Quelle: dpa

          Weitere Themen

          Görges scheitert in Runde zwei

          Australian Open : Görges scheitert in Runde zwei

          Eine deutsche Tennis-Hoffnung hat verloren. Marta Kostjuk hat nach ihrem klaren Auftaktsieg indes die zweite Runde erreicht - als jüngste Spielerin seit Martina Hingis. Für Mona Barthel lief es nicht so gut.

          Proteste gegen Inhaftierung von Politikern Video-Seite öffnen

          Katalonien-Krise : Proteste gegen Inhaftierung von Politikern

          Tausende Demonstranten gingen in der Hauptstadt Kataloniens in der Nacht vor der ersten Sitzung des neuen Parlaments auf die Straßen. Seit dem Konflikt um die Unabhängigkeit wurden zahlreiche katalanische Politiker fest genommen.

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          TV-Kritik: Maybrit Illner : Rette sich, wer kann!

          Die Groko-Debatte bei Maybrit Illner offenbart eine dramatische Lage: Die SPD-Führung wirkt kopflos. Den Jusos sind die Folgen ihres Neins egal. Ratschläge der Union tragen nicht dazu bei, die Lage zu stabilisieren.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.