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Tennis „Kronprinz“ Nadal fordert Federer heraus

 ·  Roger Federer ist nur noch zwei Siege von einem weiteren Meilenstein in seiner Karriere entfernt, doch am Freitag fordert „Kronprinz“ Rafael Nadal den Tennis-„König“ zum Duell.

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Roger Federer ist nur noch zwei Siege von einem weiteren Meilenstein in seiner Karriere entfernt, doch am Freitag fordert „Kronprinz“ Rafael Nadal den Tennis-„König“ zum Duell. Nach einem 6:2, 7:6 (7:3), 6:3-Erfolg über Victor Hanescu aus Rumänien zog der Weltranglisten-Erste am Dienstag in Paris erstmals ins Halbfinale der French Open ein. Das Sandplatz-Turnier ist das einzige, das Federer in seiner Grand-Slam-Titelsammlung noch fehlt (Tennis: Ergebnisse von den ATP-Turnieren).

Nadal will in dem vorweggenommenen Finale an seinem 19. Geburtstag verhindern, daß der Schweizer als sechster Spieler nach Don Budge, Rod Laver, Fred Perry, Roy Emerson und Andre Agassi alle vier Titel gewinnen kann. Das „Wunderkind“ aus Mallorca bezwang am Dienstag seinen Landsmann David Ferrer 7:5, 6:2, 6:0. „Das wird ein großer Moment, denn wir stehen beide hier zum ersten Mal im Halbfinale“, sagte Federer. „Ich habe eine große Chance, den Titel zu holen, aber noch fehlen zwei Matches.“

Keines Angst vor dem Wunderkind

Seinen Gegner Nadal wird er nicht unterschätzen, denn das „Wunderkind“ aus Mallorca hat schon für reichlich Aufsehen gesorgt. Gleich bei seinem Debüt in Paris schaffte der Linkshänder den Sprung ins Halbfinale. Nadal hat in diesem Jahr fünf Turniere gewonnen, eins weniger als Federer, aber alle auf Sand. 2004 in Miami konnte der Teenager den besten Tennisspieler der Welt bezwingen. Im März standen sich beide im Finale des Masters-Turniers gegenüber. Federer gewann nach 0:2-Satzrückstand in fünf Sätzen.

Vor einem weiteren Marathon-Match fürchtet sich Federer nicht. Wie schon bei den Australian Open hat er auf dem Weg ins Halbfinale noch keinen Satz abgegeben. „Daß ich nur drei Sätze gebraucht habe, ist gut für mich. Jetzt habe ich noch genug Energie“, sagte Federer nach dem Match gegen Hanescu, im dem er für ein Kuriosum sorgte, als er im dritten Satz beim Stand von 5:1 erstmals seit acht Jahren wieder drei Doppelfehler nacheinander servierte.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa und sid
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