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Tennis Kiefer besiegt Schüttler in Monte Carlo

11.04.2005 ·  Nicolas Kiefer hat das deutsche Auftakt-Duell beim ATP-Masters-Turnier in Monte Carlo gegen Rainer Schüttler für sich entschieden. Nun wartet mit dem an Nummer vier gesetzten Argentinier Gaston Gaudio ein schwerer Gegner auf Kiefer.

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Nicolas Kiefer hat Rainer Schüttler im deutschen Tennis-Duell in Monte Carlo in drei Sätzen besiegt. Beim mit zwei Millionen Euro dotierten Masters-Turnier im Fürstentum setzte sich der Daviscupspieler aus Hannover gegen seinen olympischen Doppelpartner aus Korbach mit 6:2, 2:6, 6:1 durch.

Nach 1:57 Stunden verwandelte Kiefer, der zusammen mit dem momentan auf Platz 67 der Weltrangliste eingestuften Schüttler bei Olympia in Athen die Silbermedaille im Doppel gewonnen hatte, seinen Matchball nach einer über weite Strecken starken Leistung. „Es ist immer sehr schwer gegen einen Kollegen zu spielen. Das mag ich überhaupt nicht gerne“, sagte Kiefer.

Schwerer Gegner für Kiefer

Für den Weltranglisten-38. Kiefer war es erst der dritte Sieg im siebten Duell mit Schüttler. Allerdings hatten sich die beiden Deutschen noch nie auf dem Sandplatz gegenüber gestanden. Beim ersten Duell auf der roten Asche - wegen des schlechten Wetters fand es unter dem schützenden Dach im Tennis-Stadion von Monte Carlo statt - schenkten sich die beiden Profis nichts. Ansonsten freilich war die Begegnung von freundschaftlichen Gesten geprägt. Ende des zweiten Satzes gingen beide Spieler sogar zusammen zur Toilette.

Auf Kiefer wartet in Runde zwei mit French-Open-Gewinner Gaston Gaudio ein schwerer Gegner. Der Argentinier setzte sich mit 7:6 (7:3), 6:2 gegen Qualifikanten Christophe Rochus (Belgien) durch. „Ich habe ihn zuletzt auf Hartplatz in zwei Sätzen geschlagen. Auf Sand wird es vielleicht eine andere Geschichte. Aber ich habe nichts zu verlieren“, sagte er.

Als zweiter deutscher Tennis-Profi schlägt noch Florian Mayer auf. Der Bayreuther trifft an diesem Dienstag auf den Qualifikanten Julien Benneteao aus Frankreich. Thomas Haas dagegen verzichtete auf einen Start. Der in Florida lebende Hamburger will erst eine Woche später in Houston (18. bis 24. April) ins Geschehen eingreifen.

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