Das Bundesinnenministerium will den Kampf gegen Wettbetrug im Sport intensivieren. „Grund hierfür ist, dass von Spielmanipulationen – wie die in Deutschland und aktuell in Italien aufgetretenen Fälle deutlich gemacht haben – als Folge der internationalen Kommerzialisierung des Sports eine besondere Gefahr für die Integrität des Sports ausgeht“, sagte ein Sprecher der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.
Er bestätigte, dass dazu im nächsten Jahr auch ein Schwerpunkt bei der in Kooperation mit der Unesco geplanten Weltsportministerkonferenz Ende Mai in Berlin eingebracht werden solle.
Die Sportverbände alleine könnten das Problem nicht lösen, heißt es. Im italienischen Fußballskandal, in dessen Zuge derzeit gegen einen Nationalspieler ermittelt wird, bestreitet derweil der Anwalt des Nationaltorwarts Buffon, dass sein Mandant an illegalen Wetten teilgenommen hätte.