Home
http://www.faz.net/-gu9-7harl
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Olympia Tokio Gastgeber der Sommerspiele 2020

 ·  Tokio richtet die Olympischen Sommerspiele 2020 aus. Die japanische Hauptstadt setzt sich in der Abstimmung der IOC-Vollversammlung gegen Istanbul und Madrid durch.

Artikel Bilder (6) Lesermeinungen (14)
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Christian Hausmann

Strahlende Spiele

Da werden die Sportler aber strahlen...!

Empfehlen
Olaf Nordfuchs

warum wettern gegen Tokyo (Fukushima) aber nicht gegen Sochi (Chernobyl)?

Interessant, wie selektiv Menschen sein koennen.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.09.2013 13:09 Uhr
Torsten Klier

Ich glaube es liegt daran, dass die Genossinnen und Genossen immer noch ein sentimentales

Verhältnis haben zur großen Sowjetunion, dem Pionier des Menschheitsfortschritt.
Nicht ganz unberechtigt. In der Sowjetunion gab es keine Hartz-IV-Sklaverei, keinen NSU, keine NSA und überhaupt keine sozialen Ungerechtigkeiten. Zu wenig Frauen in Führungspositionen war dort unbekannt und das NPD-Verbot (komisch, man hört davon gar nichts mehr) schon lange umgesetzt.
Insoweit können wir davon ausgehen, dass die Tschernobyl-Atome insgesamt viel fortschrittlicher waren als es die Fuku-Atome je sein können. Außerdem nehmen wir den Japaner übel, dass die es nicht hinkriegen, zur Atomkatastrophe wenigstens ein paar Tote hinzukrieben. Solche Fehler sind den sowjetischen Genossen nicht unterlaufen.

Empfehlen
Olaf Nordfuchs

Japan machts

Tokyo wird s sein, wie wir es kennen: Puenktlich, Sauber, Sicher, Hoeflich, Professionell, mit gutem Essen und Trinken, guten Hotels. Ich feue mich.

Empfehlen
Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 08.09.2013 08:34 Uhr

Was ist denn an Tokio so sicher ... ?

Schön, das Terrorismusproblem gibt es in Japan - derzeit - noch nicht bzw. nicht mehr, die Aum-Sekte existiert wohl nicht mehr. Dafür ist Fukushima noch längst nicht "gegessen" und während eines Erdbebens sollte sich auch niemand in der Stadt oder in der U-Bahn aufhalten, die es dort trotz allgegenwärtiger Erdbebengefahr gibt.- Ja geht´s denn noch?

Empfehlen
Thomas Kutzli
Thomas Kutzli (hibouh) - 08.09.2013 08:04 Uhr

Haette es İstanbul gegönnt

Ich haette die Spiele İstanbul gegönnt, es waeren die ersten in einem muslimischen Land und auf zwei Kontinenten gewesen....aber unter dieser Regierung?
Und Erdoğan - der hoffentlich im Jahre 2020 laengst vergessen ist - haette das Ganze wieder einmal als persönlichen Erfolg ausgeschlachtet.....

Empfehlen
Wolfgang Press

Gratulation

Meinen herzlichen Glückwunsch an Japan und Tokyo.

Empfehlen
Eric Arnesen

Herzliche Glückwünsche an die Japaner !

...sie werden uns ganz sicher einen herausragenden Rahmen für Olympia bereitstellen.

Empfehlen
horst lien

Freundliche Spiele

Tokio 1964 und nun 2020.
TV-Gelder zu hauf, keine sonstigen Überraschungen, geschlossene Gesellschaft, hervorragende Infrastruktur und als Show müssen sie allemal besser sein wollen als "Beijing".
Demonstartionen minimal, Separatisten wohl kaum, Mietwagen unnötig, Kyoto Protokol vielleicht gelebt und nach Vancouver wohl grün.
Arme Judokonkurrenz, keine Sorgen aus den Slums, Politik, Bestechung oder Drogen, Basketball zum Frühstück, Landschaftsbauer verdienen nun auch Geld in den Innenstädten Ds. Shinto ist das Nachfolgemodell für den Pinto und Paris hat 30 Stimmen in vier Jahren sicher.
Madrid und Istanbul buhlen auch weiterhin und machen Detroit Konkurrenz, ob der meißten erfolglosen Bewerbungen und Weltrekorde werden in der Leichtathletik verzeichnet.
Zumindest werden es die freundlichsten und auf-opferungs-bereitesten Gastgeberspiele werden.
To-kyo und Kyo-to, viel Spaß und Erfolg!
1964 wurde Südafrika ausgeladen, aber 2020 dürfen Homosexuelle kommen und Politiker spielen nur mit.

Empfehlen
stefan maier
stefan maier (sxyxs) - 07.09.2013 23:22 Uhr

Schon wieder recht gehabt.

Die Atomlobby konnte sich diese unbezahlbare ,aber auf subtiler Ebene sehr wirksame Werbung("Sehet her,Kernschmelzen u Radioaktivität sind gar nicht so übel"),niemals durch die Lappen gehen lassen.

Da interessiert es auch niemand dass die anderen beiden Städte noch nie eine Olympiade durchgeführt haben u Tokio schon die zweite Olympiade bekommt während die Türkei bisher noch gar keine hatte.
Und dass die letzte Olympiade in Japan erst 15 Jahre her ist,spielt offenbar auch keine Rolle.

Wenn man sich aktuell auf etwas verlassen kann ,dann das alles verdreht u gg die Vernunft entschieden wird.Nach der Fussball WMVergabe Richtung Diktatur u Sommerhitze in Qatar ,der nächste haarsträubende Schildbürgerstreich.

kompliment an die atomlobby

Empfehlen
Inanc Bardakcioglu

Für Erdogan ein Satz mit X: Das war wohl nix!

Ich gratuliere dem OK aus Tokio. Die Japaner sind ein fantastisches Volk und das werden ganz tolle Spiele! Die Türkei kann sich damit trösten, selbst nicht verloren zu haben. Verloren hat nämlich die AKP. Erdogan wollte "1936" wiederholen und die Olympischen Spiele für seine Ideologie des Neofaschismus als Bühne missbrauchen. Nach der brutalen Niederschlagung der friedlichen Gezi-Bewegung war die Bewerbung praktisch dem Untergang geweiht. Während der Mittelmeer-Meisterschaften im Sommer wurden panisch die Tickets aus dem öffentlichen Verkauf genommen. Man hatte befürchtet, das Gezi-Anhänger Erdogan im Stadion beschimpfen. Die Folge war ein leeres Stadion, da nicht genug AKPisten per Bus angekarrt werden konnten. Die Unfähigkeit der AKP, Doping und Korruption zu bekämpfen, war der letzte Sargnagel. Wie soll die AKP das auch bekämpfen? Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht. Spätestens nach diesem grandiosen Debakel (5. Bewerbung in Folge!) muss Erdogan von allen Ämtern zurücktreten!

Empfehlen
Klaus Rascher
Klaus Rascher (k-rasch) - 07.09.2013 23:03 Uhr

2020 gibt es Japan nicht mehr

Japan wird gegenwärtig von vielen Krisen gebeutelt: apokalyptische Finanzpolitik des ungezügelten Gelddruckens, Alterung der Gesellschaft und Libidostreik der Jungen, wirtschaftliche Depression, ein schwelender Konflikt mit China - und vor allem: die unkontrollierte Kernschmelze in Fukushima, die im nicht ganz unwahrscheinlichen Fall einen Großteil des Landes unbewohnbar machen wird, ganz abgesehen von der Verstrahlung des Meeres (Übertreibung? Bitte lesen Sie die einschlägigen Fachartikel!). Es ist also auch nicht ganz unwahrscheinlich, dass es "Japan" im Jahr 2020 nicht mehr gibt. Amerikanische Wirtschaftskommentatoren prognostizieren in diesen Tagen schon eine Ausreisewelle japanischer Bürger und Unruhen in den Nachbarregionen. Die Nicht-Vergabe der Sommerspiele an Tokio hätte, nach Ansicht amerikanischer Wirtschaftskommentatoren, in diesem Umfeld am Montag zu einem (weiteren) Rutsch an den japanischen (z.B. Bond-)Märkten führen können. Nur dafür war die Entscheidung nochmal gut.

Empfehlen
Götz Muenthe
Götz Muenthe (goemue) - 07.09.2013 22:55 Uhr

Gott sei Dank!

Ich hatte schon befürchtet, Deutschland müsste wieder bezahlen!

Empfehlen
Herr Wunderlich

Herzlichen Glückwunsch nach Tokio, aber....

vielleicht entwickelt sich nun genügend Druck für die Japaner mit der Umweltkatastrophe in Fukushima endlich verantwortungsvoll umzugehen.

Empfehlen

07.09.2013, 22:27 Uhr

Weitersagen
 

Blick in die Dunkelkammer der Formel 1

Von Anno Hecker

Das Fia-Schiedsgericht weist den Einspruch von Red Bull zurück: Das Team von Weltmeister Sebastian Vettel verliert somit endgültig wichtige Punkte. Der Zuschauer gewinnt aber wertvolle Einblicke durch das Gericht. Mehr 5 6