19.10.2007 · Der Etat war ursprünglich auf 1,6 Milliarden Dollar angesetzt. Das neue Budget sei gestiegener Ausgaben im Sicherheitsbereich und der Aufwertung der chinesischen Währung im Vergleich zum Dollar geschuldet, hieß es.
China hat sein Budget für die Olympischen Spiele 2008 auf zwei Milliarden US-Dollar aufgestockt. Wie der Vizepräsident des Pekinger Organisationskomitees für die Spiele am Freitag in der Hauptstadt erklärte, sei die Erhöhung gestiegener Ausgaben im Sicherheitsbereich und der Aufwertung der chinesischen Währung im Vergleich zum Dollar geschuldet. Der Etat war ursprünglich auf 1,6 Milliarden Dollar angesetzt. Das neue Budget liege immer noch weit unter den Kosten der Athen-Spiele mit 2,4 Milliarden Dollar.
Der Bau der Wettkampfstätten schreite nach Angaben Liu Jingmins gut voran. Derzeit seien bereits 27 von 37 Wettkampfstätten komplett aufgebaut. Das Nationalstadium soll planmäßig im März fertig werden. Peking habe mit seinem Wirtschaftswachstum von mehr als 12 Prozent pro Jahr in den vergangenen fünf Jahren bereits stark von der Austragung der Spiele profitiert. Die Spiele hätten seit 2001 jährlich 600.000 neue Jobs geschaffen. Im vergangenen Jahr seien bereits 3,9 Millionen Touristen in die Hauptstadt gereist.