In Bayern hat das Kabinett am Mittwoch einen Gesetzentwurf beschlossen, mit dem die Bewerbung Münchens und Garmisch-Partenkirchens um die Olympischen Winterspiele 2018 abgesichert werden soll. Zugleich wurde das Bewerbungskonzept gebilligt, das im „Bid Book“ dem Internationalen Olympischen Komitee präsentiert wird. Die Entscheidung, wo die Spiele ausgetragen werden, soll im Juli nächsten Jahres getroffen werden; neben München bewerben sich das französische Annecy und das südkoreanische Pyeongchang.
Bayern wird, sollte München den Zuschlag erhalten, dem Organisationskomitee Bürgschaften bis zu 20 Millionen Euro gewähren. An der Finanzierung von Bauten wird sich der Freistaat mit bis zu 160 Millionen Euro beteiligen; zusätzlich sollen in Umweltvorhaben bis zu 40 Millionen Euro investiert werden. Auch der Stadtrat in München billigte das Bewerbungskonzept. Zuvor hatte es Irritationen gegeben, weil sich die Stadtversammlung der Münchner Grünen gegen eine Bewerbung ausgesprochen hatte; die Grüne-Stadtratsfraktion hatte aber zu erkennen gegeben, dass sie sich nicht an dieses Votum gebunden fühle.