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Fortgeschrittene Planung : Streit um neue Klub-WM

DFB-Präsident Reinhard Grindel zeigt sich kritisch gegenüber den Plänen der Fifa zur Klub-WM. Bild: dpa

Die fortgeschrittene Planung der Klub-WM betrachten die europäischen Fußballvereine mit Skepsis. Auch DFB-Präsident Reinhard Grindel zeigt sich kritisch.

          Die europäischen Fußballvereine betrachten die fortgeschrittene Planung des Weltverbandes Fifa für ein neues Format der Klub-Weltmeisterschaft mit Skepsis. „Wir erwarten selbstverständlich konsultiert und in den Entscheidungsfindungsprozess einbezogen zu werden“, heißt es auf Anfrage von Seiten der Klubvereinigung Eca.

          Michael Ashelm

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Der Fifa-Rat hatte vergangene Woche während einer Sitzung in Kalkutta hinter verschlossenen Türen tiefgreifende Veränderungen des Vereinswettbewerbs besprochen. Nach und nach sind Ergebnisse durchgesickert. Danach soll von 2021 an alle vier Jahre im Juni die Klub-WM unter 24 Mannschaften ausgespielt werden, über 18 Tage. Dies wäre eine Konkurrenz gegenüber der Champions League.

          Derzeit treffen jedes Jahr im Dezember sieben Vereine aufeinander. Möglicherweise soll für die Neuauflage auf den Confederations Cup für Nationalmannschaften verzichtet werden. Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Reinhard Grindel, der an der Fifa-Sitzung in Indien teilnahm, zeigte sich auf seiner „Facebook“-Seite kritisch.

          „Ich habe mich gegen die Aufblähung dieses ohnehin bei den Fans wenig geliebten Wettbewerbs ausgesprochen.“ Die Spieler brauchten im Juni Ruhe und Zeit zur Regeneration. Die Fifa solle sich auf Wettbewerbe für Nationalteams konzentrieren.

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