http://www.faz.net/-gtl-93dr8

Fortgeschrittene Planung : Streit um neue Klub-WM

DFB-Präsident Reinhard Grindel zeigt sich kritisch gegenüber den Plänen der Fifa zur Klub-WM. Bild: dpa

Die fortgeschrittene Planung der Klub-WM betrachten die europäischen Fußballvereine mit Skepsis. Auch DFB-Präsident Reinhard Grindel zeigt sich kritisch.

          Die europäischen Fußballvereine betrachten die fortgeschrittene Planung des Weltverbandes Fifa für ein neues Format der Klub-Weltmeisterschaft mit Skepsis. „Wir erwarten selbstverständlich konsultiert und in den Entscheidungsfindungsprozess einbezogen zu werden“, heißt es auf Anfrage von Seiten der Klubvereinigung Eca.

          Michael Ashelm

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Der Fifa-Rat hatte vergangene Woche während einer Sitzung in Kalkutta hinter verschlossenen Türen tiefgreifende Veränderungen des Vereinswettbewerbs besprochen. Nach und nach sind Ergebnisse durchgesickert. Danach soll von 2021 an alle vier Jahre im Juni die Klub-WM unter 24 Mannschaften ausgespielt werden, über 18 Tage. Dies wäre eine Konkurrenz gegenüber der Champions League.

          Derzeit treffen jedes Jahr im Dezember sieben Vereine aufeinander. Möglicherweise soll für die Neuauflage auf den Confederations Cup für Nationalmannschaften verzichtet werden. Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Reinhard Grindel, der an der Fifa-Sitzung in Indien teilnahm, zeigte sich auf seiner „Facebook“-Seite kritisch.

          „Ich habe mich gegen die Aufblähung dieses ohnehin bei den Fans wenig geliebten Wettbewerbs ausgesprochen.“ Die Spieler brauchten im Juni Ruhe und Zeit zur Regeneration. Die Fifa solle sich auf Wettbewerbe für Nationalteams konzentrieren.

          Weitere Themen

          Özils Rücktritt Video-Seite öffnen

          Rassismus-Vorwürfe : Özils Rücktritt

          Er habe das deutsche Trikot mit großem Stolz und Enthusiasmus getragen. „Jetzt nicht mehr", heißt es in einer auf Twitter verfassten Erklärung.

          Topmeldungen

          Präsident Trump will die Marke „Made in USA“ durch eine Ausstellung im Weißen Haus stärken.

          „Made In USA“ : Seht her, so toll ist Amerika

          Cowboy-Stiefel, Kampfjet, Waffenschränke: Trump plant eine Ausstellung heimischer Produkte, um seine Handelspolitik zu untermauern. Währenddessen stapelt sich in amerikanischen Kühlhäusern immer mehr Fleisch.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.